Aktuelle Meldungen

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Unter dem Motto "Forschung für den Alltag" bietet der Tag der Regensburger Wirtschaftsinformatik den Unternehmen der Region, Studierenden und Studieninteressierten sowie interessierten Bürgern spannende Einblicke in aktuelle Forschungsfelder der Wirtschaftsinformatik.

Im Rahmen der Veranstaltung stellt Ihnen die Wirtschaftsinformatik der Universität Regensburg Projekte vor, die sie in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen und -organisationen durchführt und die konkrete Lösungen für den (betrieblichen) Alltag liefern oder vorbereiten. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung den anwesenden Unternehmensvertretern eine Plattform, um Kontakt zu Studierenden und Wissenschaftlern aufzunehmen

Nach einem Überblick über die Forschung und Innovation zu Zukunftsthemen der Digitalisierung (Internetkompetenzzentrum Ostbayern, Prof. Heinrich) liegt der Fokus auf der Wissensgenerierung durch die Analyse von Social Media-Inhalten (Prof. Leist) ebenso wie auf der Zukunft des Transaktionsgeschäfts am wichtigen Beispiel des elektronischen Bezahlens (Prof. Penzel).

Die zunehmend kritischen Themen der Informationssicherheit und der Datenschutz werden ebenfalls inhaltlich vertieft. So werden im Rahmen der Veranstaltung die Detektion, Visualisierung und forensische Aufbereitung von Sicherheitsvorfällen (Projekt DINGfest, Prof. Pernul), die zivile Sicherheit im Krisen- und Katastrophenfall (Prof. Schryen) sowie der Datenschutz im Rahmen der Internetnutzung (Projekt AN.ON-Next, Prof. Kesdogan) adressiert.

Den Abschluss des inhaltlichen Teils der Veranstaltung bildet die Vorstellung des Wirtschaftsinformatik-Netzwerks WINFOR e.V., welches Studierende, Unternehmen, Alumni und Forscher aus der Region zusammenbringt.

Im Anschluss können sich die Teilnehmer bei einem gemeinsamen "Get together" bei Fingerfood und Getränken austauschen und näher kennenlernen.

Der Tag der Regensburger Wirtschaftsinformatik ist eingebunden in das Veranstaltungsprogramm aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Universität Regensburg. In diesem Jubiläumsjahr der Universität geben die elf Fakultäten mit zahlreichen Veranstaltungen einen Überblick über die großartige Entwicklung und die Zukunftsperspektiven ihrer Universität.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: http://www.regensburger-wi-tag.de

Zur kostenfreien Anmeldung gelangen Sie direkt über: http://www.regensburger-wi-tag.de/#anmeldung

E-Commerce-Frameworks, häufig auch als E-Commerce-Plattformen oder E-Commerce-Systeme bezeichnet, bieten im Vergleich zu klassischen Shop-Systemen eine hochgradige Flexibilität hinsichtlich der Integration von verschiedenartigen IT-Systemen. Durch ihren Einsatz versprechen sich Online-Händler eine höchstmögliche Individualisierung bezüglich der Abbildung von Geschäftsprozessen, der Interaktion zwischen User und Maschine sowie einer verbesserten Nutzung der vorhandenen Daten. Die Zielsetzung der vom E-Commerce-Leitfaden durchgeführten Befragung fokussierte sich darauf, inwieweit E-Commerce-Systeme in der Praxis bereits eingesetzt werden und welche Elemente bzw. Komponenten dieser Technologie für Händler von besonderer Relevanz sind.

Aus den Studienergebnissen geht hervor, dass der Begriff „E-Commerce-Framework“ der Hälfte der Befragten bekannt ist. Insbesondere mittlere Unternehmen (79 Prozent) kennen E-Commerce-Frameworks. 36 Prozent der befragten Unternehmen, die wissen was ein E-Commerce-Framework ist, nutzen dieses bereits. Weitere 38 Prozent planen die Nutzung eines derartigen Frameworks in Zukunft.

Bei der Integration von System-Komponenten sind vor allem Bezahlsysteme, Marketingtools sowie Möglichkeiten zur Verwaltung und dem Management von Kundendaten (CRM) von Bedeutung. Zur Unterstützung von Multi-Channel-Konzepten bilden insbesondere Analyse- und Controlling-Tools sowie integrierte Reports zentrale Elemente. Des Weiteren stellt für Händler ein direkter Kundenkontakt mit dem Hersteller des Frameworks ein entscheidendes Kriterium dar. Als besonders wichtig wird die Nutzbarkeit von Schnittstellen (APIs) erachtet. Gerade im B2B-Kontext stellt die flexible Anpassbarkeit von Systemkomponenten eine entscheidende Funktionalität dar. So lassen sich unter anderem Benutzerkonten von externen Verzeichnissen (sog. föderiertes Identity-Management) in Prozesse einbeziehen.

Hinsichtlich der Art der Implementierung bzw. Nutzung eines E-Commerce-Frameworks wird die Installation auf einem selbst verwalteten Server von 34 Prozent bevorzugt. Die Installation auf einem extern verwalteten Server in der Private Cloud bevorzugen 22 Prozent. Die Installation in der Public Cloud sehen hingegen 11 Prozent der Befragten als relevant.

Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Individualisierung von Shop-Systemen seitens der Online-Händler wird die Nutzung von E-Commerce-Frameworks weiterhin zunehmen. Insgesamt zeigt sich, dass E-Commerce-Frameworks vor allem für mittlere bis große Händler eine interessante Option darstellen, jedoch der Umstieg auf diese Technologie, insbesondere hinsichtlich der dafür notwendigen Ressourcen, gut geplant sein muss.

Die vollständige Studie "E-Commerce-Frameworks – Status quo und Erwartungen aus Händlersicht" steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ecommerce-leitfaden.de/ecommerce-frameworks

Die erste Ausgabe der BIT in 2017 spannt einen Bogen von Architekturen etablierter Banken über die Rolle und Bewertung von FinTechs bis hin zu finanziell relevanten Fragen im E-Commerce und im Multikanal-Commerce.

Der erste Artikel greift ein wichtiges Architekturthema in Banken auf, nämlich die Prozessgestaltung. Diese kann aber nur erfolgreich sein, wenn man Prozesse messen kann. Deshalb geht es hier konkret um die Messbarkeit und Messung der Prozessreife in Banken.

Die beiden Folgeartikel adressieren das Feld der Fin-Techs. Der zweite Heftbeitrag dient der Strukturierung von FinTech-Geschäftsmodellen und der Diskussion möglicher Kooperationsformen mit etablierten Finanzdienstleistern. Die dritte Arbeit entwickelt ein Simulationsmodell zur quantitativen Bewertung der FinTech-Geschäftsmodelle. Hier können Sie sich schon auf die BIT 2/2017 freuen, in der das Modell auf ausgewählte FinTechs angewandt werden wird.

Bei aller FinTech-Euphorie sollte man die Welt der Filialbanken und der persönlichen Beratung allerdings nicht abschreiben. Der vierte Artikel beschreibt Ansätze des Praktikers unter der Überschrift „Die Filiale bleibt, aber sie wird digitaler“. Im fünften Beitrag wird das Thema „Symbiose von Mensch und Technik“ ebenfalls am konkreten Praxisbeispiel beleuchtet.

Ein Anwendungsfeld der Banken, nämlich der Zahlungsverkehr, führt uns dann in den Online-Handel. Der sechste Artikel gibt Antwort auf die Frage nach der Bedeutung der Vorkassezahlung im Online-Handel, gerade auch im Vergleich zu Direktüberweisungs-Verfahren.

Auch im Einzelhandel gibt es nicht nur die Online-Akteure. Im siebten Beitrag werden Potenziale aufgezeigt, wie der Filialhandel von mehr digitaler Sichtbarkeit profitieren kann.

Der achte und abschließende Artikel analysiert „Logistics Efficiency in E-Commerce: Online vs. Multichannel“ und liefert das erstaunliche Ergebnis, dass Multikanal-Händler tendenziell über eine effizientere Logistik verfügen als reine Online-Händler.

Die Artikel im Überblick:

  • Alisa Keller, Jürgen Moormann: Messung der Prozessreife: Methodik, Anwendung und Interpretation der Ergebnisse
  • Philip Beyer, Jan Saat: Kooperationsformen zwischen FinTech Start-Ups und Finanzdienstleistern in Deutschland
  • Stefan Mesch, Christiane Jonietz, Anja Peters: Entwicklung eines Simulationsmodells zur Bewertung der Geschäftsmodelle von FinTechs
  • Stefan Lamprecht: Die Filiale bleibt, aber sie wird digitaler
  • Jochen Werne: Symbiose – Was die Digitalisierung des Alltags für uns bedeutet
  • Holger Seidenschwarz, Stefan Weinfurtner: Vorkassezahlung im Online-Handel: Quo vadis?
  • Goerg Wittmann/Thomas Bolz: Der Einzelhandel braucht mehr digitale Sichtbarkeit!
  • Li Zeng, Thomas Bolz: Analysis of the Logistics Efficiency in E-Commerce: Online vs. Multichannel
1703 BIT Titelseite 

Die Ausgabe der BIT in gedruckter Form ist zum Preis von 30 Euro erhältlich. Der Preis für den Download der Zeitschrift beträgt 15 Euro. Es sind die einzelnen Artikel auch zum Preis von jeweils 8,00 Euro downloadbar.

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Die Digitalisierung macht auch vor dem Großhandel nicht halt. Digitale Vertriebs- und Kommunikationskanäle werden beim Handel mit Geschäfts- und Firmenkunden immer wichtiger. Das geänderte Kunden- und Einkäuferverhalten verlangt von Herstellern und Großhändlern durchdachte (E-Commerce-)Lösungen, um den Anforderungen der Kunden zukünftig gerecht zu werden und im Wettbewerb zu bestehen. Wie die Branche auf diese Herausforderung reagieren kann, soll die landesweite Workshopreihe „Digitaler Großhandel“ der baden-württembergischen IHKs zeigen.

Die landesweite Workshopreihe wird von den Baden-Württembergischen IHKs mit finanzieller Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und unterstützt von großhandel-bw, Verband für Dienstleistung, Groß- und Außenhandel Baden-Württemberg e. V., veranstaltet und von ibi research an der Universität Regensburg durchgeführt, um die Großhandelsunternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen.

Bei der Auftaktveranstaltung in Reutlingen am 13. März wurde die Reihe von der baden-württembergischen Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz eröffnet. Neben Frau Schütz gingen auch Boris Behringer, Hauptgeschäftsführer des grosshandel-bw, Verband für Dienstleistung, Groß- und Außenhandel Baden-Württemberg e. V. und Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der IHK Reutlingen, auf den Status quo der Digitalisierung im baden-württembergischen Großhandel ein.

Redner und Organisatoren der Auftaktveranstaltung (v.l.r.): Boris Behringer (grosshandel-bw, Verband für Dienstleistung, Groß- und Außenhandel Baden-Württemberg e.V.), Dr. Wolfgang Epp (IHK Reutlingen), Katrin Schütz (Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau), Karin Goldstein (IHK Reutlingen), Bernhard Nattermann (Federführung Handel, BWIHK-Tag), Dr. Georg Wittmann (ibi research) und Markus Thommel (Regio-Einkauf-Großhandelsverbund).

Dr. Georg Wittmann, ibi research, gab dann einen Ausblick auf die kommende Workshopreihe. In seinem Vortrag ging er anhand eines Praxisbeispiels auf die Herausforderungen ein, denen sich der Großhandel heute stellen muss, und wie er diese meistern kann. Neben den technischen Herausforderungen sind es insbesondere die strukturellen und kulturellen Herausforderungen, denen sich die Unternehmen stellen müssen. Markus Thommel, Geschäftsführer des Regio-Einkauf-Großhandelsverbunds aus Ravensburg, zeigte dann, wie er und seine Kollegen durch einen Marktplatzansatz der Herausforderung Digitalisierung begegnen.

Podiumsdiskussion zum Thema „Wer macht‘s? – Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im digitalen Zeitalter“.

Ein abschließende Podiumsdiskussion unter Leitung von Bernhard Nattermann, Federführung Handel des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, befasste sich dann mit der Frage „Wer macht‘s? – Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im digitalen Zeitalter“.

Großes Interesse bei der Auftaktveranstaltung zur Workshopreihe IHK-Veranstaltungsreihe 2017 „Digitaler Großhandel Baden Württemberg“

Am Ende waren sich alle Anwesenden einig, dass es für den Großhandel und auch die Hersteller Zeit wird, sich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen. Die Veranstaltungsreihe bietet hierzu einen sehr guten Ansatzpunkt und kann den Unternehmen nur wärmstens ans Herz gelegt werden.

Mehr zur Workshopreihe „Digitaler Großhandel“ finden Interessierte im Veranstaltungsflyer B2B-E-Commerce-BW2017 sowie auf den Seiten der einzelnen IHKs. Aktuell sind folgenden Veranstaltungstermine und -orte geplant:

Weitere Information zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie bei den einzelnen IHKs oder bei den Partnern der Veranstaltungsreihe:

  • 11.05.2017 Konstanz
  • 17.05.2017 Pforzheim
  • 23.05.2017 Heidenheim an der Brenz
  • 24.05.2017 Reutlingen
  • 28.06.2017 Freiburg
  • 29.06.2017 Villingen-Schwenningen
  • 04.07.2017 Heilbronn
  • 10.07.2017 Mannheim
  • 26.09.2017 Ulm
  • 27.09.2017 Weingarten
  • 10.10.2017 Stuttgart

Partner der Veranstaltungsreihe:

Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag e. V.
Federführung Handel
IHK Bodensee-Oberschwaben
Bernhard Nattermann
Telefon: 0751/409-171
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ibi research an der Universität Regensburg GmbH
Dr. Georg Wittmann
Galgenbergstraße 25
93053 Regensburg
Telefon 0941/943-1901
Telefax: 0941/943-1888
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Web: www.ibi.de

„Benefit Segmentation“ und „Customer Future Value“ sind Schlagwörter, die die Kundensegmentierung maßgeblich verändern werden. In einer aktuellen Expertenbefragung von ibi research geben 86 % der Befragten an, dass durch die Segmentierung nach Kundenbedürfnissen, der sogenannten Benefit Segmentation, neue Segmentierungsansätze entstehen können. Der Customer Future Value, also die Prognose des zukünftigen Werts des Kunden, wird aus Sicht von 55 % der Experten ein neues Element der Kundensegmentierung sein.

Aktuell werden in Banken und Sparkassen zur Segmentierung der Kunden überwiegend die ABC-Segmentierung (61 %) sowie das Lebensphasenmodell (39 %) eingesetzt. Während erstgenannte auf Basis demografischer Daten durchgeführt wird und ein sehr statisches Modell darstellt, besitzt das Lebensphasenmodell durch Veränderungen in der Lebenssituation hinsichtlich der Kundeneinordnung einen dynamsichen Charakter. Gemeinsam haben die beiden traditionellen Modelle, dass die individuelle Situation des Kunden nur eingeschränkt einfließt.

Die Digitalisierung bietet hingegen Möglichkeiten zur individuellen Berücksichtigung eines Kunden. Vier von fünf Experten sehen Potenziale für die Entstehung neuer Segmentierungsansätze in der Benefit Segementation (86 %), die die Kundenbedürfnisse in den Vordergrund stellt, sowie der Analyse und Gruppierung von Kundenbedürfnissen mit einer Gegenüberstellung von konkreten Leistungen (83 %). Darüber hinaus können durch Satisfaction Benchmarking (54 %) oder dem Einsatz des Scoring-Verfahrens „Customer Future Value“ (55 %) neue Ansätze zur Kundensegmentierung entstehen. Uneinigkeit herrscht hingegen beim Gender-Marketing zur geschlechterspezifischen Segmentierung.

Mit der Anpassung der Kundensegmentierung geht aus Sicht eines Großteils der Experten die Senkung der Kosten für die Marktbearbeitung einher (40 %), während 31 % einen Anstieg und 29 % keine Veränderung bei der Entwicklung der Marktbearbeitungskosten erwarten. Ein erhöhter IT-Einsatz ist für die Verwendung neuer Segmentierungsansätze unausweichlich. Aus Sicht aller Experten können die anfallenden IT-Kosten jedoch durch Kosteneinsparungen in der Marktbearbeitung gerechtfertigt werden.

Die Studie "Kundensegmentierung in Banken und Sparkassen – Neue Ansätze angesichts fortschreitender Digitalisierung" ist ab sofort im ibi-shop zum Preis von 495 Euro erhältlich.

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Mit neuen Besucher- und Ausstellerrekorden ging die LogiMAT/TradeWorld in Stuttgart zu Ende. Mit vor Ort war die Mittelstand 4.0-Agentur Handel. Das von ihr durchgeführte Fachforum „B2B-Handel im digitalen Zeitalter“ griff aktuelle Entwicklungen auf und spannte einen Bogen über die wichtigsten Themenfelder des elektronischen Handels im Geschäftskundenumfeld. Experten aus Wissenschaft und Praxis berichteten dort über die Chancen und Herausforderungen des digitalen Handels im Bereich B2B und Großhandel. Am Stand von ibi research an der Universität Regensburg, Projektpartner der Agentur, informierten sich die Fachbesucher über die Themen und Angebote der Mittelstand 4.0-Agentur Handel.

Vom 14. bis zum 16. März fand für alle Unternehmen, die sich mit den Themen B2B-Commerce und Industrie 4.0 beschäftigen, ein Großereignis statt: die LogiMAT in Stuttgart, in deren Rahmen bereits zum vierten Mal die Kompetenz-Plattform TradeWorld veranstaltet wurde. Die Messe ging mit einem neuen Besucherrekord zu Ende: Mehr als 50.000 Fachbesucher informierten sich an den drei Messetagen über die neuesten Trends und vernetzte Prozesse im (Online-)Handel.

Zum zweiten Mal präsentierte sich in diesem Jahr die Mittelstand 4.0-Agentur Handel (www.handel-mittelstand.digital) dem interessierten Fachpublikum. Am Stand von ibi research an der Universität Regensburg, Projektpartner der Agentur, konnten sich Unternehmen, Verbände und Dienstleister über die Kompetenzzentren und Agenturen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie informieren. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei die Themen und Angebote der Mittelstand 4.0-Agentur Handel selbst. Sie unterstützt Multiplikatoren in den Themenbereichen Digitaler Handel und Finanzen mit Schwerpunkt auf dem Produktionsverbindungshandel. Das Team der Agentur führte viele Gespräche und konnte neue Kontakte knüpfen. „Die Resonanz der Fachbesucher auf die Angebote der Mittelstand 4.0-Agentur Handel war durchweg positiv. Es gab zahlreiche Anknüpfungspunkte für die weitere Arbeit der Agentur“, so Holger Seidenschwarz, Vertreter der Mittelstand 4.0-Agentur Handel auf der TradeWorld.

Moderation

Dr. Georg Wittmann führte die zahlreichen Fachbesucher durch das Vortragsforum.

Dicht umlagert war auch das Fachforum „Der B2B-Handel im digitalen Zeitalter“, das von der Mittelstand 4.0-Agentur Handel organisiert wurde. Experten aus Wissenschaft und Praxis berichteten dort über die Chancen und Herausforderungen des digitalen Handels im Bereich B2B und Großhandel. Dr. Markus Preißner vom IFH Köln, Projektpartner der Agentur, zeigte in seinem Impulsvortrag aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen des Produktionsverbindungshandels auf. Die praktische Umsetzung beleuchteten anschließend zwei Experten: Oliver Schwartz, VP Corporate Communications bei der IntelliShop AG, und Martin Pfisterer, Geschäftsführer der ElectronicSales GmbH erläuterten anschaulich, worauf Unternehmer bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten im B2B achten müssen und welche Fallstricke lauern. In der abschließenden Diskussionsrunde waren sich alle einig: „B2B ist das ‚next big thing‘ im E-Commerce. Andererseits: Die Mehrheit der Unternehmen unterschätzt noch die mittel- bis langfristigen Effekte.“

Besucher

Das Vortragsforum wurde von den Besuchern dicht umlagert.

Die LogiMAT ist die Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss. Die TradeWorld ist die Kompetenz-Plattform für die Optimierung der Handels- und Vertriebsprozesse in E-Commerce und Omnikanal und vermittelt Know-how für den Bereich B2B und B2C. Die Aussteller zeigten unter anderem Lösungen für die Gestaltung, Steuerung und vernetzte Digitalisierung in den Bereichen Beschaffung, Software, Zahlungssysteme, Intralogistik, Fulfillment und Retouren. Die TradeWorld steht somit für die Synergien zwischen Intralogistik und Handel.

Autos zahlen selbst – wobei automatisches Fahren auf der Überholspur für Inländer und Ausländer gleichermaßen teuer geworden ist. Auch viele andere Güter bestellen und kaufen sich selbst – von der Milch bis zum Waschmittel. Aber deren Auslieferung mit Drohnen wurde verboten, unter Erweiterung des Juchtenkäfer-Urteils zu Stuttgart-21. Sieht so die Welt im Jahre 2035 aus?

Unter dem Motto „Überlebensstrategien für die digitale Welt“ diskutierten über 150 Finanz- und Technologieexperten beim CIBI Innovationstag in München über die Zukunft der Banken, Fintechs und anderer Finanzdienstleister. Gemeinsam mit zahlreichen Experten bot das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg den Teilnehmern einen Blick in die Zukunft.

Den Beginn machte ibi-Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Gert Penzel mit einem Blick ins Jahr 2035. Er präsentierte in seiner Prognose zum Banking im Jahr 2035 zahlreiche Entwicklungen, die heute noch wie ein Märchen klingen: selbstfahrende Autos, die selbst zahlen – wobei das automatische Fahren teurer ist, wenn man nur auf der linken Spur unterwegs sein will. Anlageberatung bis 50.000 Euro heißt 2035 Selbstberatung mit Unterstützung von Anlage-Robotern der Banken. Vor der Immobilienblase wird weiter gewarnt, aber sie will einfach nicht kommen. Google und Facebook, zum Konzern AlphaFace vereint, haben das Bankgeschäft nicht an sich ziehen können, denn wegen ihres Datenhungers traut ihnen fast kein Europäer mehr. Das waren nur einzelne Beispiele, die Penzel in seinem Vortrag skizzierte. Am Ende gab er noch einen Ausblick auf die Konsequenzen für erfolgreiche Akteure im Jahr 2035: „In diesem überbesetzten Markt wird die Hälfte der Institute ausscheiden, die Zahl der Mitarbeiter wird sogar auf ein Viertel zurückgehen. Aber wer die Zeichen der Zeit erkennt, kann außerordentlich erfolgreich sein und auch mit neuen Dienstleistungen wie dem „sicheren, intelligenten Datentresor“ punkten.

Prof. Dr. Hans-Gert Penzel skizziert das Banking im Jahre 2035.

Den Weg der Genossenschaftlichen Finanzgruppe in die Zukunft skizzierte dann Dr. Christian Brauckmann, Mitglied des Vorstands der DZ BANK, in seinem Vortrag. Die Nicht-Banken-Sicht nahmen anschließend Markus Rupprecht von Traxpay und Arnulf Keese von e.ventures ein, als sie über die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Firmenkundengeschäft berichteten bzw. auf die aktuelle Entwicklung im FinTech-Umfeld eingingen. Ob FinTechs mit Banken konkurrieren oder kooperieren sollen, beantwortet Herr Keese in der Diskussion dann wie folgt: „Sowohl als auch, denn es geht darum, mit guten Ideen Probleme der Kunden zu lösen. Das kann im Prinzip jede Bank und jedes Startup – aber nicht alle können alles gleich gut.“

Nach der Mittagspause wurden die Tagungsthemen dann in drei parallelen Fachkonferenz vertieft. In der ersten Fachkonferenz wurde neben aktuellen regulatorischen Entwicklungen auch der Fokus auf das Spannungsfeld Regulierung und Kundenwünsche gelegt. Zudem wurden die Ergebnisse des German Payments Benchmark vorgestellt. In dieser Studie wurde ein aufwändiges Benchmarking für den Massenzahlungsverkehr in Deutschland, zusammen von PPI und ibi research, erarbeitet. „Das ist aus mehreren Aspekten auch der richtige Ansatz: die IT-Kosten sind mittlerweile der größte Kostenblock, noch vor den Personalkosten, und im Hinblick auf das Geschäft ein ganz zentraler Erfolgsfaktor“, berichtet Dr. Hubertus von Poser, Mitglied der Geschäftsleitung und Partner bei PPI zum Hintergrund des Projekts. Die Auswirkungen der Digitalisierung bei regionalen Kreditinstituten wurden in der zweiten Fachkonferenz vertieft. Dabei wurde anhand konkreter Umsetzungsbeispiele der Sparkasse Oberpfalz-Nord und der VR Bank HessenLand diskutiert, welche zentralen Erfolgskriterien zu berücksichtigen sind. Die Zukunft des Bezahlens präsentierten in der dritten Fachkonferenz dann Vertreter des Deutschen Sparkassenverlags, PayPals und des Zahlungsdienstleisters EFiS.

Zum Abschluss des Tage diskutierten Helmut Euler (VR Bank HessenLand), Arnulf Keese (e.ventures), Markus Rupprecht (Traxpay), Hans-Jörg Schön (Sparkasse Oberpfalz-Nord) und Prof. Dr. Hans-Gert Penzel (ibi research an der Universität Regensburg) in einer spannenden und lebhaften Podiumsdiskussion über das Banking im Jahre 2035, die beim anschließenden Get-Together unter den Teilnehmern noch weitergeführt wurde.

Markus Rupprecht (Traxpay), Hans-Jörg Schön (Sparkasse Oberpfalz-Nord), Helmut Euler (VR Bank HessenLand), Arnulf Keese (e.ventures) und Prof. Dr. Hans-Gert Penzel (ibi research an der Universität Regensburg) diskutieren über das Banking im Jahr 2035.

Die CIBI-Verantwortliche Andrea Rosenlehner konnte am Ende der 16. Auflage des Innovationstags eine sehr positive Bilanz ziehen und mit dem 22.3.2018 auch schon Termin für die nächstjährige CIBI ankündigen.

Interessierte Zuhörer des 16. CIBI Innovationstags in München

>> Pressemitteilung (pdf) oder (doc)

Mit der Blockchain-Technologie können dezentrale Datenbanken erstellt werden, die gegen nachträgliche Veränderungen abgesichert sind. Der bekannteste Anwendungsfall ist Bitcoin: Jede Transaktion wird - für alle Teilnehmer sichtbar - festgehalten, so dass keine Manipulation im Zahlungsverkehr möglich ist.

Wir wollten im ersten ibi Blitz des Jahres 2017 von Ihnen wissen, wie gefährlich die Blockchain-Technologie für Finanzdienstleister wird: Eine Vielzahl von Unternehmen beschäftigen sich bereits mit der Technologie. Die Experten trauen ihr eine Reihe von Anwendungsfällen zu, allen voran die Umsetzung von intelligenten Verträgen. Dabei werden die Banken sich nicht abschotten, sondern ihren Kunden aktiv den Zugang zu Produkten und Services der Blockchain-Technologie ermöglichen.

Hier geht es zu den Ergebnissen des dritten ibi Blitz Digital Banking: www.ibi.de/ibi-blitz.