Aktuelle Meldungen

Wenn Sie sich in unseren ibi Newsletter eintragen, halten wir Sie per E-Mail auf dem Laufenden. Sollten Sie eine Information vermissen oder weiteres Pressematerial benötigen, kontaktieren Sie uns.

 

Aktuelle Studienergebnisse zeigen erstmals die Realitäten im deutschen E-Commerce: Wir haben mit 150 Testkäufen branchenübergreifend die Prozesse und Abläufe bei großen und kleinen Online-Shops untersucht. Sie bewerteten aus Kundensicht den gesamten Einkaufsprozess von der Produktauswahl auf der Website über die Bezahlung bis hin zur Retoure. Die Ergebnisse liefern Online-Händlern zahlreiche Ansatzpunkte zur Verbesserung und Qualitätssicherung ihres Shops. Unterstützt wurde die Studie vom Eschborner Payment Service Provider Concardis und dem global tätigen Finanzdienstleister Arvato Financial Solutions.

Aus den Ergebnissen der Studie geht hervor, dass gerade die Einbindung Sozialer Medien im Onlineshop inzwischen weit verbreitet ist: 91 Prozent der getesteten Shops nutzen Facebook, 61 Prozent Twitter, 60 Prozent YouTube und 51 Prozent Google+. Die großen Online-Händler unterscheiden sich hier unwesentlich von den kleineren und mittleren Händlern des Untersuchungspanels; Branchenunterschiede sind kaum festzustellen.

Sehr unterschiedliche Ergebnisse gibt es bei den verschiedenen Shops bei der Versand- und Retourenabwicklung. Nur gut die Hälfte der Einkäufe konnten die Tester durchführen, ohne Versandkosten bezahlen zu müssen. In 87 Prozent der Fälle fielen auch keine Retourenkosten an.

Kundenfreundlichkeit wird bei allen Händlern großgeschrieben. So bieten zum Beispiel gut zwei Drittel der Händler einen Gast-Checkout an, der es ermöglicht, Einkäufe auch ohne Anlegen eines Kundenkontos durchzuführen. Bei den meisten Händlern können Kunden innerhalb von drei Schritten den Kauf abschließen.

Das Fazit: Auch bei den großen Online-Händler gibt es noch Verbesserungspotential. Es lohnt sich daher für alle Händler, die eigenen Abläufe zu testen und zu hinterfragen – auch durch neutrale Testkäufer.

>> Studiendownload

>> Management Summary (pdf)

>> Pressemitteilung (pdf)

Deutschlands Banken durchleben weiterhin schwere Zeiten. Die harte Regulierung durch die Politik, höhere Eigenkapitalquoten und die Niedrigzinspolitik der EZB erschweren das Geschäft ungemein.

Ein Fels in der Brandung scheint hier noch das überwiegend positive Unternehmenskreditgeschäft zu sein. Das Volumenwachstum ist hier stärker als im Geschäft mit dem Privatkunden und auch die Margenentwicklung durchaus positiver als in anderen Geschäftsbereichen.

Aber auch hier wird der Handlungsdruck höher und es bleibt keine Zeit zum Ausruhen: die Kosten in der Kreditabwicklung müssen reduziert und die Prozesse verbessert werden, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren.

Die Fragen, die viele Institute daher umtreiben lauten:

  • Wie gut sind wir mit unserem gewerblichen Kreditprozess aufgestellt?
  • Wo besteht dringender Handlungsbedarf für unser Institut im gewerblichen Kreditprozess?
  • Wie stehen wir im Vergleich zum Wettbewerb?

Zur Beantwortung dieser Fragestellungen führt ibi research gemeinsam mit seinem Partner PPI AG eine Studie durch.

Zielsetzung:
Die wesentliche Zielsetzung der Studie besteht darin, die aktuelle Situation in den Banken mit Fokus auf den gewerblichen Kreditprozess (Neu- und Bestandsgeschäft) zu erheben. Dabei wird konkret erhoben, welche Herausforderungen die Banken in ihren eigenen Häusern sehen und wie sie diese bewerten. Darüber hinaus werden die wesentlichen Treiber ermittelt und die sich daraus ergebenden Auswirkungen sowie Handlungsbedarfe identifiziert.

Teilnehmerkreis:
An der Umfrage dürfen ausschließlich Banken und Sparkassen teilnehmen.

Ihr Nutzen als Teilnehmer:

  • Sie schaffen für sich einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand Ihres eigenen Instituts.
  • Die anonymisierte Auswertung liefert Ihnen tiefergehende Einblicke in den Status quo des gewerblichen Kreditgeschäfts in Deutschland.
  • Die Studienergebnisse ermöglichen Ihnen einen säulenübergreifenden Vergleich und eine Einordnung Ihres Instituts im Wettbewerb des gewerblichen Kreditgeschäfts in Deutschland.
  • Der Wettbewerbsvergleich unterstützt Sie in der Identifizierung von möglichen Handlungsbedarfen in Ihrem Institut.
  • Falls von Ihnen gewünscht, bieten wir Ihnen gerne ein telefonisches Auswertungsgespräch an. Bei breitem Interesse werden wir darüber hinaus eine Ergebnispräsentation exklusiv für die Teilnehmer organisieren.

Die Beantwortung der Fragen dauert circa 40-60 Minuten, kann allerdings je nach Datenverfügbarkeit länger dauern. Ihre Aussagen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Hier geht es zur Befragung:
Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte für den Erhalt der Zugangsdaten über Ihre Firmen- bzw. Instituts-E-Mailadresse an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Teilnahmeschluss ist der 17.03.2017.

Suchmaschinenoptimierung verständlich lernen und selbst umsetzen
Lernen Sie, worauf es bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wirklich ankommt und wie man SEO-Ziele und -Strategien, eine Keyword-Analyse und essentielle OnPage-Faktoren (Technik, Inhalt, Struktur)
selbstständig im Unternehmen planen und umsetzen kann. Erhalten Sie Einblick in kostenfreie SEO-Tools und kostenpflichtige SEO-Software. Es erwarten Sie SEO-Geheimnisse, Mythen und konkrete SEO-Tipps für Ihr Unternehmen. Zusätzlich werden Vorteile und Erfolgsfaktoren der Onlinemarketing-Disziplin Google Adwords behandelt und wichtige Tipps für eine erfolgreiche SEO mit Content Marketing gegeben. Das SEO-Seminar wird von Tobias Fox, einem langjährigen SEO-Experten durchgeführt, der Ihnen die wirklich wichtigen Faktoren aufzeigt, die mit jedem Budget umsetzbar sind.

Referent: Tobias Fox, Geschäftsführer, VERDURE Medienteam GmbH

Tobias Fox widmet sich seit über zehn Jahren mit großer Leidenschaft seinem Spezialgebiet: dem Internet. Wer auf Google & Co. besser gefunden werden will, muss ihn (auf)suchen! Seine Kernkompetenzen: strategische Onlinemarketing-Beratung, Suchmaschinenoptimierung und Webanalyse.

Das Tagesprogramm:

09:30 Uhr: Begrüßungskaffee/Networking

10:00-17:00 Uhr:

Suchmaschinenmarkt/Algorithmus

Wie kann das Potenzial der Keywords voll ausgeschöpft werden?

  • Wie finden Sie Ihre Keywords
  • Tools für die Keyword-Analyse
  • Gewichtung und Auswahl der Top-Keywords

OnPage-Optimierung – Worauf es wirklich ankommt!

Website-Relaunch – SEO-Chancen und -Risiken

SEO-Tools, mit denen Sie Erfolge messen können

SEO-Geheimtipps

Vorteile und Tipps von und für Google Adwords

Praxistipps: Erfolgreiche SEO mit Content Marketing

  • Wie plane ich Content Marketing im SEO-Kontext
  • Mit Content Marketing hochwertige Backlinks gewinnen
  • Einblick in erfolgreiche SEO-Kampagnen (B2B/B2C)

Live SEO Website-Check mit Profi-Tools

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Die Veranstaltung findet in Regensburg bei ibi research (Galgenbergstr. 25, 93053 Regensburg) statt und in Frankfurt in der Frankfurt School of Finance (Sonnemannstr. 9-11, 60314 Frankfurt am Main) statt.

>>> Veranstaltungs-Website

>> Flyer und Anmeldeformular

ibi-Forum: Innovative Verkaufsmethoden für stationäre Händler

Die zunehmende Digitalisierung bewegt alle Bereiche unserer Gesellschaft. Dies gilt auch und gerade für den stationären Einzelhandel, für den die Digitalisierung Bedrohung und Rettungsanker zugleich ist. Ob die Digitalisierung nun mehr Chance oder eher Risiko für den Einzelhandel ist, diskutierten Händler, Digitalisierungs- und Handelsexperten beim ibi-Forum „Innovative Verkaufsmethoden für stationäre Händler“ bei der IHK Rhein-Neckar.

Der stationäre Einzelhandel im Zeitalter der Digitalisierung

„Durch die Digitalisierung weicht der Kundenkontakt vieler Händler auf. Hier muss man versuchen, durch innovative Ansätze gegenzusteuern und Kundenbindung zu erzeugen.“, so Dr. Georg Wittmann von ibi research an der Universität Regensburg, der das Forum moderierte und mit seinem Einführungsbeitrag die aktuellen Rahmenbedingungen des Einzelhandels im Zeitalter der Digitalisierung beleuchtete. In seinem Vortrag stellte der Forscher die zukünftigen Trends im E-Commerce und die Herausforderungen sowie Lösungsmöglichkeiten für den stationären Einzelhandel in diesem Zusammenhang vor. Bis ins Jahr 2021 könnte sich der E-Commerce-Anteil am Einzelhandelsumsatz, von 8,3 Prozent im Jahr 2015, auf bis zu 18 Prozent mehr als verdoppeln, so eine Schätzung von ibi research. Als eine mögliche Reaktion des Einzelhandels ging Wittmann auf die Digitalisierung des Ladengeschäftes ein, und hier auf die Möglichkeiten, die innovative Kassensysteme bieten.

Die Ladenkasse von morgen

Benedict Ehrmantraut von der Firma SoftEngine setzte an dieser Stelle zu einer „Tiefbohrung“ an und stellte die aktuellen vertrieblichen Möglichkeiten von Kassensystemen sowie die neuen gesetzlichen Richtlinien für Registrierkassen vor, die seit Jahresanfang gelten. Hier zeigte er an verschiedenen Beispielen, wie die Kasse von morgen „Online“ und „Offline“ verbinden kann und auch kleineren Händlern den Weg in den E-Commerce bzw. die Digitalisierung ermöglicht.

Als kleines Unternehmen Facebook & Co. erfolgreich nutzen

Die Gewinnung und Bindung von Kunden stand beim nächsten Vortrag im Mittelpunkt. Alexandra Bald vom Mannheimer Start-up „Kuchen im Glas“ zeigte anhand eigener Datenanalysen und Kampagnen, wie man als kleines Unternehmen soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter & Co. erfolgreich nutzen kann. „Mach aus jeder neuen potenziellen Kundin auch einen Fan! Fans sind Multiplikatoren!“, so Alexandra Bald. Dabei riet sie den Zuhörern, nicht einfach „pauschal“ auf allen Kanälen die gleichen Botschaften zu posten, sondern sehr genau zu verfolgen, welche Botschaften und welche Form auf den einzelnen Kanälen bei der jeweiligen Zuhörerschaft am besten funktionieren.

Dr. Jan Tänzler von zingoo berichtet in seinem Vortrag anschließend über den Einsatz von Geschenkgutscheinen im stationären Einzelhandel: „ein bewährtes Mittel auch oder insbesondere im digitalen Zeitalter“, so sein Fazit. Dabei zeigte er sowohl die Einsatzmöglichkeiten der sozialen Medien als auch die verschiedenen Einsatzfelder von Gutscheinen auf.

Innovative Preis- und Werbekommunikation am Point-of-Sale

Danach ging es im Vortrag von Tobias Nagel von der Online Software AG um innovative Preis- und Werbekommunikation am Point-of-Sale. Nach seiner Erfahrung muss der Handel alle Kunden-Kontakt-Punkte neu und insbesondere digital überdenken, denn nur so kann der Einzelhandel die veränderten Anforderungen des heutigen Konsumenten erfüllen. Der mobile und digitale „Sowohl-als-auch-Kunde“ kann seine Konsumbedürfnisse noch bequemer, zeitunabhängig und ortsunabhängig befriedigen. Durch diese Veränderungen wirkt das Einkaufsverhalten unberechenbar. Anhand von Praxisbeispielen erläuterte er dann die Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien, um den neuen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

Mode über alle Kanäle

Im abschließenden Vortrag mit dem Titel „Mode über alle Kanäle – Die Digitalisierung als Wegbereiter“ zeigte dann der Modehändler und Digital-Enthusiast Peter Schödlbauer von Mode Schödlbauer bzw. hemdenmeister.de, welche Erfahrungen er in den letzten Jahren mit dem Thema Digitalisierung gemacht hat. Dabei berichtete der Einzelhändler von seinem ersten Online-Shop aus dem Jahre 2007, der Umstellung auf ein vollintegriertes System im Jahre 2012 und der digitalen Transformation seines stationären Ladengeschäfts zu einem vollintegriertes Multi-Channel-Händler. Auch der Verkauf über Marktplätze wie Amazon & Co. sowie die Nutzung von Tablets und anderen innovativen Technologien im Ladengeschäft gehören dabei zu Schödlbauers Aktivitäten. Bei allen technischen Innovationen stellt Schödlbauer aber eines klar: Ohne geschulte und motivierte Mitarbeiter hilft die beste Technik nichts.

Fazit

Am Ende des ibi-Forums fasste Dr. Georg Wittmann nochmals die Erkenntnisse des Tages zusammen und gab allen Anwesenden den Rat mit, das Präsentierte erst einmal wirken zu lassen, dann aber schnell für sich zu entscheiden, wie man mit den aktuellen Entwicklungen rund um die Digitalisierung umgehen soll. Dabei machte er nochmals deutlich: „Ein Patentrezept gibt es leider nicht.“ Denn nicht jeder Händler muss sofort beginnen, online zu verkaufen. Aber jeder Händler sollte nach dem heutigen Tag beginnen, sich intensiver mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen und sich eine Strategie für den Umgang damit zurechtzulegen.

Arnulf Keese ist einer der Keynote Speaker auf dem diesjährigen CIBI Innovationstag am 16. März in München. Herr Keese war fast 10 Jahre lang Geschäftsführer der PayPal Deutschland GmbH, bevor er im August letzten Jahres General Partner beim Investor e.ventures wurde. Das folgende Interview beschäftigt sich mit seinem Vortragsthema "Venture Capital im FinTech-Bereich – Wer investiert in was und warum?":

Wie stehen deutsche FinTechs im weltweiten Vergleich da?
Ich denke, Europa und gerade Deutschland ist sehr gut aufgestellt. Payment und Banking sind aufgrund flächendeckender Infrastrukturen hoch effizient. Darauf aufbauend können neue Ideen und Geschäftsmodelle realisiert werden. Gleichzeitig haben wir in Europa und insbesondere Deutschland eine gut entwickelte Startup-Szene, einfallsreiche Gründer, talentierte und gut ausgebildete Mitarbeiter – und mittlerweile ausreichend Wagniskapital. Insgesamt haben wir damit alle Zutaten eines erfolgreichen Startup-Ökosystems zusammen – was man auch bereits in Berlin und anderswo an erfolgreichen Gründungen ablesen kann. Darüber hinaus hat die EU in den letzten Jahren eine Reihe von Regulierungen verabschiedet, wie z. B. die PSD2, über die Banken Schnittstellen für Drittanbieter zur Verfügung stellen müssen. Somit wird der Markt geöffnet, der Wettbewerb gefördert und ein Level "Playing Field" für Startups geschaffen.

Welche Faktoren haben in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass es so viele FinTechs gibt?
Einerseits gibt es noch viel Potential, dem Kunden Probleme abzunehmen und benutzerfreundliche Produkte anzubieten – auf der anderen Seite finden wir immer mehr Talent, Entrepreneurship, Venture Capital und ausgezeichnete Gründer in Europa und Deutschland. All das zusammen verbunden mit hoher Lebensqualität bei vertretbaren Kosten treibt die Entwicklung des Startup-Standortes Deutschland. Und in die vielversprechendsten Unternehmen investieren wir als e.ventures seit über 15 Jahren in Europa und USA, aber auch in Asien und Lateinamerika. Damit sind wir einer der wenigen international aufgestellten Venture Fonds aus Europa. Die Unternehmen aus unserem Portfolio wie Sonos und NGINX sowie FinTechs wie Exporo und DepositSolutions sprechen, denke ich, für sich.

Ist die Regulierung eine Bremse oder ein Motor dieser Szene in Deutschland?
Regulierung wirkt immer erst einmal bremsend, da Märkte zu kontrollieren und Rahmenbedingungen vorzugeben sind. Und Deutschland ist sicherlich einer der stärker regulierten Märkte, da Konsumenten- und Datenschutz uns gesellschaftlich sehr wichtig sind. Gleichzeitig aber sehen wir derzeit Regulierungen wie die PSD2, die die Märkte für neue Anbieter öffnen und damit auch neue Chancen schaffen. Insgesamt sind die Regulatoren heutzutage offener für technologische Entwicklungen und neue Geschäftsmodelle geworden, was zu begrüßen ist. Teilweise wird aber auch zu viel die Umsetzung im Detail vorgegeben – was dann mit technischen Möglichkeiten und Bedienbarkeit kollidieren kann. Ich denke daher, eine Regulierung sollte ein Ziel definieren und nicht den Weg dorthin vorschreiben.

Sollten FinTechs mit Banken konkurrieren oder kooperieren?
Sowohl als auch, denn es geht darum, mit guten Ideen Probleme der Kunden zu lösen. Das kann im Prinzip jede Bank und jedes Startup – aber nicht alle können alles gleich gut. Die Banken können mit ihrer soliden Infrastruktur beitragen, die Startups mit ihrer Kreativität und Agilität in der Umsetzung. Und am Ende gewinnt, wer Kundenprobleme löst – und dabei werden wir sowohl Wettbewerb wie auch Kooperationen sehen. In den FinTech-Anfängen der letzten Jahre gab es weniger Kooperation, zumal auch einige Banken noch davon auszugehen schienen, dass der Kelch der digitalen Transformation an ihnen vorbei gehen könne. Inzwischen sehen wir mehr Pragmatismus und dadurch zunehmend auch Symbiosen.

Wird es in Zukunft noch FinTechs geben, oder schaffen es die Banken, ebenso schnell und innovativ zu agieren?
Es wird beides geben: neue FinTechs und etablierte Banken – aber es werden nur die Erfolg haben, die agil und kundenorientiert handeln und sich ihren Teil der Wertschöpfungskette verdienen, die im Rahmen der Digitalisierung umverteilt wird. Die Chancen der Startups stecken in der Umverteilung der Wertschöpfung auf kundennähere Angebote, die Chance der Banken steckt im Momentum des bestehenden Geschäfts. Die Herausforderung für die Startups ist, genügend Transaktion zu erreichen und ein Geschäftsmodell zu etablieren. Die Herausforderung der Banken ist, eine Innovationskultur zu schaffen, um sich selbst und ihre Paradigmen in Frage zu stellen, um das bestehende Geschäft behalten und sich gleichzeitig digital weiterentwickeln zu können. Beide Seiten können nicht genügend Respekt vor den Fähigkeiten des jeweils Anderen haben. Und außer Frage steht, dass die Wertschöpfungskette neu besetzt und umverteilt werden wird und alle im Markt sich den Kunden jeden Tag neu verdienen müssen.

Herr Keese, wir bedanken uns für das Interview und sind schon sehr gespannt auf Ihren Vortrag auf dem CIBI Innovationstag!

>> Über den CIBI Innovationstag

Um herauszufinden, welchen Stellenwert der Versand beim Online-Shopping besitzt, welche Trends bei Kunden angesagt sind und wie groß die Akzeptanz von Innovationen in der Versandabwicklung ist, hat das Forschungsinstitut ibi research im Projekt E-Commerce-Leitfaden eine Kundenbefragung zum Thema „Trends und Innovationen beim Versand“ durchgeführt.

Aus den Ergebnissen der Studie geht hervor, dass im Durchschnitt 16 Prozent der bestellten Waren über alle Produktbereiche hinweg retourniert werden. Frauen retournieren mit 19 Prozent häufiger als Männer. Traditionelle Handelskäufer, die häufig stationäre Geschäfte den Online-Shops bevorzugen, retournieren mit 20 Prozent öfter als selektive Online-Shopper (15 Prozent) und begeisterte Online-Shopper (16 Prozent).

Weiterhin haben 39 Prozent der befragten Endkunden schon einmal eine Bestellung wegen gebührenpflichtiger Retouren abgebrochen. Insbesondere Frauen (43 Prozent) neigen dazu, einen Bestellvorgang aufgrund gebührenpflichtiger Retouren abzubrechen. 35 Prozent der Befragten würden grundsätzlich nicht in einem Online-Shop mit gebührenpflichtigen Retouren bestellen.

Eine weitere Erkenntnis aus der Studie ist, dass mehr als die Hälfte der Befragten bei Bestellungen über den Online-Marktplatz Amazon, den geplanten eigenen Lieferdienst von Amazon den etablierten Versanddienstleistern vorziehen würden.

Bei den Innovationen wird vor allem das Real-Time-Tracking als relevant erachtet. Dies sehen 52 Prozent der befragten Kunden als wichtige Innovation im Versand. Weiterhin wird der mobile Retourenschein (47 Prozent), die Umleitung der Lieferung bis kurz vor der Zustellung (41 Prozent), dienstleisterunabhängige Paketboxen (37 Prozent) und die Lieferung innerhalb von zwei Stunden (31 Prozent) als bedeutungsvoll gesehen.

Im Allgemeinen zeigt sich, dass vor allem der Höhe der Versandkosten sowie der Möglichkeit einer einfachen Rückgabe von Retouren eine große Bedeutung bei der Auswahl eines Online-Shops zukommt. Bezüglich der aktuellen Trendthemen in der Logistik wie der Zustellung per Drohne oder Roboter hält sich die Begeisterung der Befragten derzeit noch in Grenzen. Vielmehr sind es Innovationen, die technisch deutlich einfacher abzubilden sind, welche die Kunden aktuell interessieren.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf einen Blick:

  • 16 Prozent der bestellten Waren im Internet werden wieder retourniert.
  • Die Auswahloption hinsichtlich des Versanddienstleisters stellt für 57 Prozent einen wichtigen Aspekt dar.
  • 39 Prozent haben schon einmal einen Bestellvorgang aufgrund gebührenpflichtiger Retouren abgebrochen.
  • 54 Prozent würde den geplanten Lieferdienst von Amazon bei Amazon-Bestellungen nutzen.
  • Das Real-Time-Tracking von Paketen wird als relevanteste Innovation angesehen.

Wenn Sie weitere Informationen zur Studie benötigen, wenden Sie sich bitte an:

Dr. Thomas Bolz
Tel.: +49-(0)941 943-1879
E-Mail: tDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Zum Download der Studie:

E-Mail: *
Anrede: * Herr Frau
Titel:
Vorname:
Nachname: *
Unternehmen:
Wie haben Sie von der Studie „Trends und Innovationen beim Versand“ erfahren?:

Nach dem Klick auf „Bestätigen und Absenden“ erhalten Sie im Anschluss an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse einen Bestätigungslink.

Hinweis:
Ihre erteilte Einverständniserklärung können Sie gegenüber ibi research jederzeit widerrufen.
Nach Erteilung können Sie diesen Widerruf z. B. per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ausüben.



* Pflichtfeld

 

 

 

In Zusammenarbeit mit den IHKs in Baden-Württemberg hat ibi research an der Universität Regensburg eine kurze Anleitung zum Thema „Digitale Sichtbarkeit – Überlebenswichtig und kein Hexenwerk“, erarbeitet. Dieser Beitrag ist in der Reihe „Offensive für den Fachhandel“ erschienen und steht jetzt als kostenloser Download zur Verfügung.

Der Online-Handel hat sich als fester Bestandteil des Einzelhandels etabliert. Zwar ist es nicht unbedingt für jeden Händler betriebswirtschaftlich sinnvoll online zu verkaufen, aber auch für rein stationäre Händler, ist es empfehlenswert zumindest eine Grundsichtbarkeit des eigenen Unternehmens im Internet zu schaffen. Hierfür ist beispielsweise ein Eintrag bei den dominierenden Kartendiensten wie Google Maps und Apple Maps ratsam, um vom Kunden auch gefunden zu werden. Mit einem gepflegten Google-My-Business-Eintrag können Händler häufig schon einen ersten Teilerfolg verbuchen. Des Weiteren empfiehlt sich eine eigene Website, die als Minimum eine Darstellung des Produktangebots und Informationen zum stationären Geschäft wie Öffnungszeiten und eine Anfahrtsskizze enthalten sollte. Ist diese Grundsichtbarkeit nicht gegeben ist die Gefahr hoch, dass man den Kunden an die Konkurrenz verliert. Der nächste Schritt ist die Erhöhung der Sichtbarkeit durch Marketing-Maßnahmen wie Suchmaschinenmarketing oder Social-Media-Marketing.

Die vollständige Broschüre zum Thema „Digitale Sichtbarkeit – Überlebenswichtig und kein Hexenwerk“ kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Passenden Seminare, Workshops und Vorträge

Für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema E-Commerce und insbesondere digitale Sichtbarkeit bietet ibi research verschiedene Seminare, Workshops und Vorträge für Händler und Unternehmen an. Die verschiedenen Formate bieten sich beispielsweise für Kammern und Verbände zur Schulung ihrer Mitglieder an, aber ebenso können in unternehmensinternen Formaten die Mitarbeiter weitergebildet werden. Mehr zu unseren Formaten erfahren Interessierte unter www.ecommerce-leitfaden.de/akademie

Gerade für Händler und Unternehmen die noch nicht mit dem Thema des Online-Handels in Berührung gekommen sind, ist das Seminar „Einstieg in den E-Commerce“ zu empfehlen.

Weitere Informationen finden Sie hier und zur Anmeldung des Seminars kontaktieren Sie bitte:

ibi reasearch an der Universität Regensburg GmbH
Andrea Rosenlehner
+49 941 943-1921
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit der Blockchain-Technologie können dezentrale Datenbanken erstellt werden, die gegen nachträgliche Veränderungen abgesichert sind. Der bekannteste Anwendungsfall ist Bitcoin: Jede Transaktion wird - für alle Teilnehmer sichtbar - festgehalten, so dass keine Manipulation im Zahlungsverkehr möglich ist.

Darüber hinaus können in einer Blockchain auch ganze Vertragsinhalte fixiert werden, beispielsweise die Modalitäten eines Kredits oder sogar Grundbucheinträge. Es gibt viele Anwendungsfälle, in denen zwischen zwei Parteien ein hohes Maß an Vertrauen gefordert ist. Für die Vermittlung zwischen diesen beiden Parteien gibt es eigene Märkte: z. B. die der Finanzdienstleister oder Notare.

Im ersten Blitz des neuen Jahres geht es um die Blockchain-Technologie. Auch dieses Quartal möchten wir Sie mit drei kurzen Fragen um Ihre Meinung bitten. Wir konzentrieren die Auffassungen vieler Experten und verdichten diese zu übersichtlichen Aussagen. Selbstverständlich lassen wir Ihnen die Ergebnisse zukommen - damit die Umfrage einem Blitz gerecht wird schon innerhalb von drei Wochen nach Ende der Umfrage.

Hier geht es zum aktuellen ibi Blitz.

Die Ergebnisse der vergangenen ibi Blitze erhalten Sie unter www.ibi.de/ibi-blitz - und in ca. sechs Wochen auch die Auswertung des aktuellen ibi Blitzes.