Aktuelle Meldungen

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Der Begriff der Künstlichen Intelligenz ist derzeit in aller Munde – auch in der Finanzdienstleistungsbranche. Erste Anwendungen wie beispielsweise intelligente Chatbots oder Robo Advice Lösungen werden unter dieser Überschrift bereits aktiv am Markt platziert. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch ein sehr heterogenes, teilweise sehr undifferenziertes Bild, was unter Künstlicher Intelligenz genau zu verstehen ist und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. In unserem aktuellen ibi Blitz Digital Banking befassen wir uns deshalb mit dem Thema Künstliche Intelligenz, deren potenzielle Einsatzszenarien sowie den damit verbundenen Herausforderungen und Risiken in den nächsten drei bis fünf Jahren.

Wir bitten Sie mit vier kurzen Fragen um Ihre Meinung. Wir konzentrieren die Auffassungen vieler Experten und verdichten diese zu übersichtlichen Aussagen. Selbstverständlich lassen wir Ihnen die Ergebnisse zukommen - damit die Umfrage einem Blitz gerecht wird schon innerhalb von drei Wochen nach Ende der Umfrage. Wir hoffen, Ihnen damit eine neutrale Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stellen zu können.

Die Ergebnisse aus dieser kurzen Umfrage werden zudem als Input für ein von uns geplantes Konsortialprojekt zum Thema Künstliche Intelligenz dienen, welches wir demnächst starten werden. Falls Sie Interesse an weiteren Informationen haben, können Sie dies am Ende der Umfrage angeben.

Hier geht es zur aktuellen ibi Blitz Umfrage: www.ibi.de/ibi-blitz-17q4

Die Ergebnisse der vergangenen ibi Blitze erhalten Sie unter www.ibi.de/ibi-blitz

Über Digitalisierung wird viel diskutiert: FinTechs gegen oder mit Banken, Innovationen auf der grünen Wiese oder integriert in den "Main Stream", schnelle Veränderungen an der Kundenschnittstelle und/oder neue Architekturen nach hinten. Nun ist es höchste Zeit, nach der konsequenten und überlegenen Umsetzung zu fragen: Wer hat seine PS besser auf die Straße gebracht, und wo wird in der nahen Zukunft noch der Turbo zugeschaltet? Seien es attraktive Frontends, Produkte mit Zusatznutzen, automatisierte Prozesse, Robo Advice und – häufig versteckt – weitere Anwendungen von Künstlicher Intelligenz. Sei es in enger Zusammenarbeit in Netzwerken oder – seltener – ganz alleine mit einer unerwarteten Innovation.

Der CIBI Innovationstag am 22. März 2018 in München will erfolgreiche Umsetzungsbeispiele zeigen, Erfolgsfaktoren identifizieren, aber auch Lerneffekte aus Misserfolgen präsentieren.

In den Keynotes am Vormittag beleuchten Philip Laucks, Mitglied des Vorstands der Deutschen Postbank AG, Marcus W. Mosen, CEO der Concardis GmbH, und Marko Wenthin, Vorstand der solarisBank AG, die Umsetzung ihrer Geschäftsmodelle aus Sicht des etablierten Unternehmens, aus der Perspektive des Angreifers und aus den Überlegungen des Intermediärs.

Am Nachmittag vertiefen wir die Themen in zwei Tracks:

  • In der Fachkonferenz 1 betrachten wir die Umsetzung von Innovationen primär im Bankgeschäft. Das Spektrum reicht vom Innovationsmonitoring in einer änderungsbereiten Bank bis hin zum Einsatz von IBM Watson in der selbstbedienten Beratung.
  • Die Fachkonferenz 2 schaut auch in die angrenzenden Branchen: Payments aus Sicht der Automobilindustrie, Finanzdienstleistungen im Handel, Umsetzung digitaler Konzepte in der Versicherung. Vom Einsatz von Amazon Alexa bis hin zur Robotic Process Automation wird ein interessantes Spektrum aufgezeigt.

Nutzen Sie die CIBI als Möglichkeit, dem Teilnehmerkreis Ihr Unternehmen und Ihre Produkte oder Dienstleistungen vorzustellen. Als Sponsor positionieren Sie Ihr Unternehmen in einem hochwertigen Umfeld. Treffen Sie die Referenten am Vorabend bei einem gemütlichen Abendessen im Veranstaltungshotel.

Die Sponsoringmöglichkeiten auf einen Blick:

sponsorenueberblick

Nähere Informationen über die CIBI sowie das aktuelle Tagesprorgramm finden Sie unter www.cibi.de.

Die Studie "Der deutsche Einzelhandel 2017" untersucht den Einfluss der Digitalisierung auf den deutschen Einzelhandel und wurde von uns zusammen mit 41 Industrie- und Handelskammern sowie dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) durchgeführt. Die deutschlandweite Befragung von mehr als 2.000 Einzelhändlern zeigt den Status quo der Digitalisierungsbemühungen der Händler, vertieft ausgewählte Problemstellungen wie die Investitionsbereitschaft oder die Nachfolgeproblematik und analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle.

Die Studienergebnisse zeigen deutlich, dass der deutsche Einzelhandel sein klassisches Geschäftsmodell überdenken muss. Verkaufen heute 54 % der Händler ihre Produkte ausschließlich stationär, wollen 37 % davon in fünf Jahren auch im Online-Vertrieb aktiv sein. Wie die verbleibenden 63 % reagieren werden, bleibt abzuwarten. Auch 14 % der heute ausschließlich online aktiven Händler planen zudem, in fünf Jahren offline zu verkaufen, was den Handlungsdruck auf die stationären Akteure zusätzlich erhöhen wird. Dieselbe Entwicklung zeigt sich auch bei einem Blick auf die erwartete Verteilung der Umsätze: In den nächsten fünf Jahren rechnen 24 % der stationär aktiven Händler mit einen Rückgang der im Ladengeschäft erwirtschafteten Umsatzanteile. Im Vertriebskanal Online-Shop erwarten dagegen lediglich 4 % der Händler einen Rückgang. 13 % erwarten einen Zuwachs dieses Kanals und 83 % rechnen damit, dass die Online-Umsatzanteile gleich bleiben.

Jedoch gibt es aus Sicht der rein stationären Händler einen Lichtblick. Immer mehr Ladengeschäfte, die auch online aktiv sind, verbinden die Kanäle. Services wie eine Online-Reservierung und eine Vor-Ort-Abholung setzen bereits 27 % der Händler ein und 11 % planen es. Ähnliche Werte ergab die Analyse beim Online-Kauf und der Abholung im Ladengeschäft (Click and Collect). Hier liegen die Werte bei 24 % und 10 %. Ein Blick auf die digitale Aufwertung des Ladengeschäfts selbst lässt dann aber wieder etwas Ernüchterung einkehren. Als Beispiel sei das virtuelle Regal genannt, das der Sortimentserweiterung dient. Gerade einmal 5 % haben diese Technik im Einsatz und 5 % planen es. Auch kostenloses WLAN findet sich bisher nur in gut einem Drittel der Geschäfte. Auch im Back-Office wird immer stärker digitalisiert. Aber: Ein Fünftel der Händler verfügt noch immer nicht über die digitalen Systeme. Das erschwert die Anbindung an Online-Shops oder ‑Plattformen.

Ein weiteres Themenfeld der Studie waren die aktuellen und zukünftigen Investitionen des deutschen Handels in Digitalisierungsvorhaben. Hier gilt es festzuhalten, dass lediglich 12 % der Unternehmen ein ausgewiesenes Budget für Investitionen in die Digitalisierung haben. 56 % der Händler ohne explizites Budget nutzen zur Finanzierung von Digitalisierungsmaßnahmen das allgemeine Investitionsbudget, 9 % wollen generell nicht in die Digitalisierung investieren und 8 % haben für solche Investitionen kein Geld. Von den Händlern mit ausgewiesenem Budget wollen zwei Drittel dieses in den kommenden drei Jahren steigern. Ein deutlicher Zusammenhang besteht in diesem Kontext auch bei Thema Nachfolge. Ist die Nachfolge bereits geregelt, wollen 81 % die Investitionen in die Digitalisierung steigern. Lediglich 19 % planen keine Änderung in den nächsten drei Jahren. Kein Unternehmen mit geregelter Nachfolge will das Budget reduzieren.

Betrachtet man den Einfluss der Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle des Einzelhandels und versucht die Hauptfaktoren zu analysieren, wird von den Befragten mit Abstand der Marktmacht der globalen Marktplätze, wie Amazon, eBay & Co., der höchste Einfluss zugesprochen. 70 % bezeichnen den Einfluss auf ihr Geschäftsmodell als „sehr hoch“ oder „hoch“. Ein ähnlicher Wert wird nur vom Faktor der „zunehmenden Kundenanforderungen“ erreicht (69 %). Andere Faktoren haben eher eine zweitrangige Bedeutung. Beispielsweise sieht nur jeder vierte Händler den Einfluss neuer innovativer Start-ups auf sein Geschäftsmodell als relevant an. Hier unterscheiden sich auch die verschiedenen Händlertyp in ihrer Wahrnehmung: Sehen 73 % Multikanalhändler den Einfluss von Amazon & Co. auf ihr Geschäftsmodelle als sehr hoch bzw. hoch an, sind es bei den rein stationären Händlern nur 58 %, bei den reinen Online-Händlern aber 70 %.

Trotz aller Befürchtungen sehen die meisten Befragten den stationären Einzelhandel weiterhin als den wichtigsten Einkaufskanal. Dies bestätigen 64 % der teilnehmenden Händler. Sogar jeder zweite reine Online-Händler (51 %) schließt sich dieser Meinung an. Den Trend zu kleineren Ladenflächen beobachten jedoch auch 61 %. 22 % sehen diese Entwicklung gar nicht. Bei der Frage, ob die Digitalisierung mehr Chancen als Bedrohungen für den Handel mit sich bringt, äußert sich gut ein Drittel indifferent. 31 % der Händler denken eher optimistisch und sehen die Chancen deutlich vor den Bedrohungen. Eine Analyse nach Händlertyp zeigt jedoch, dass insbesondere die reinen Online-Händler hier sehr positiv gestimmt sind (74 %), während von den rein stationären Händlern lediglich 31 % einen Überhang der Chancen sehen. Rein stationäre agierende Akteure sind hier deutlich skeptischer als Multikanalhändler (47 %) und reine Online-Verkäufer. Zudem erwarten 73 % der reinen Online-Händler und 74 % der Multikanalhändler eine zunehmende Ausweitung des Vertriebs der rein online agierenden Akteure in die Fläche. Bei den rein stationär aktiven Unternehmen liegt der Wert nur bei 67 %.

Das Fazit: Der Handel beschäftigt sich bereits mit dem Thema Digitalisierung, steht diesem aber in vielen Feldern noch zurückhaltend bzw. skeptisch gegenüber. Hier gilt es den Handel aufzuklären und ihm zu zeigen, wie er sich auch mit kleinen Investitionen Vorteile verschaffen kann. Letztendlich zeigt die Studie aber auch, dass der Handel die wesentlichen Treiber für die Veränderung bereits identifiziert hat: Marktplätze wir Amazon, eBay & Co. sowie der Kunden. Nun gilt es die richtigen Antworten auf darauf zu finden, um langfristig im Wettbewerb bestehen zu können.

Die vollständige Studie „Der deutsche Einzelhandel 2017“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ibi.de/Handelsstudie

>> Management Summary

Elektronische Rechnungen finden in der deutschen Unternehmenspraxis immer höhere Verbreitung und Akzeptanz. Bereits rund die Hälfte der Unternehmen bevorzugt den Versand und den Empfang von Rechnungen in digitaler Form gegenüber klassischen Papierrechnungen. Das zeigt die Studie „Elektronische Rechnungsabwicklung und Archivierung: Fakten aus der deutschen Unternehmenspraxis 2017“ der Mittelstand 4.0-Agentur Handel, die das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg als Träger der Agentur im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt hat. Auch wenn die Digitalisierung der internen Prozesse oftmals schon weit fortgeschritten ist, besteht dennoch viel Potential für Effizienzsteigerungen. So drucken vier von zehn Unternehmen eingehende elektronische Rechnungen zur weiteren Bearbeitung aus. 42 Prozent erfassen die Rechnungsdaten nochmals manuell in den internen Systemen, obwohl die Rechnungsdaten ja bereits in digitaler Form vorliegen. Ein weiteres Ergebnis: Mit den rechtlichen Vorschriften zur Archivierung von elektronischen Rechnungen nehmen es viele Unternehmen nicht so genau.

Cover Studie Elektronische Rechnungsabwicklung 2017

Die Ergebnisse der Unternehmensbefragung zeigen, dass sich die elektronische Form der Rechnung in Deutschland immer weiter durchsetzt. So gaben 46 Prozent der Rechnungsversender und 53 Prozent der Rechnungsempfänger an, dass sie die digitale gegenüber der papierhaften Rechnung bevorzugen – rund 20 Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Befragung aus dem Jahr 2015. Und es ist damit zu rechnen, dass der Anteil elektronischer Rechnungen weiter steigt: Sechs von zehn Rechnungsversendern und -empfängern wollen den digitalen Anteil steigern. Die Empfänger wollen dieses Ziel überwiegend durch die Ansprache ihrer Lieferanten erreichen.

Als Haupttreiber für den Trend zur elektronischen Rechnung sehen die Unternehmen Kosten- und Effizienzvorteile, die sich durch eine Digitalisierung der innerbetrieblichen Rechnungsverarbeitungsprozesse ergeben. Dies gilt sowohl für den Rechnungsversand als auch für den Rechnungsempfang, für große und für kleine Unternehmen. „Zur Vorbereitung der Studie haben wir zahlreiche Gespräche mit Unternehmen und Experten geführt. Einige Unternehmen gaben an, dass sie mit 60 Prozent und mehr Ersparnis je Rechnung kalkulieren, wenn sie anstatt papierhafter Rechnungen elektronische Rechnungen versenden und die Prozesse auch beim Rechnungseingang digitalisieren. Hier schlummert also auch enormes finanzielles Potenzial.“, so Holger Seidenschwarz, Projektleiter und Verantwortlicher für die Studie beim durchführenden Institut ibi research an der Universität Regensburg.

Die Anpassung der internen Prozesse und die Suche nach in die bestehende IT-Landschaft des Unternehmens integrierbaren technischen Lösung sind demnach die größten Herausforderungen für die Unternehmen im Bereich der elektronischen Rechnungsabwicklung. Deutlich zeigt sich aber auch, dass die Schere bei der Prozessdigitalisierung zwischen kleinen und großen Unternehmen auseinandergeht. So haben rund drei Viertel der großen Unternehmen digitale Bearbeitungsprozesse für elektronische Rechnungen und die Hälfte nutzt strukturierte Rechnungsdaten, die vom Versender zur Verfügung gestellt werden. Kleine Unternehmen bearbeiten elektronische Rechnungen dagegen häufig gar nicht selbst im Haus: Knapp ein Viertel von ihnen leitet sie an externe Dienstleister – wohl häufig den Steuerberater – weiter. Bei vielen Unternehmen besteht weiterhin hohes Digitalisierungspotential: So drucken vier von zehn Unternehmen eingehende elektronische Rechnungen zur weiteren Bearbeitung aus. 42 Prozent erfassen die Rechnungsdaten nochmals manuell in den internen Systemen, obwohl die Rechnungsdaten ja bereits in digitaler Form vorliegen.

Neben der organisatorischen und technischen Umsetzung besteht bei den Unternehmen vor allem Informationsbedarf in Bezug auf die rechtliche Situation, insbesondere bei der Archivierung der elektronischen Rechnungen. Gerade in diesem Bereich hat sich aber durch die seit 2015 geltenden „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (GoBD) einiges getan. Trotz der Pflicht, elektronische Rechnungen im (digitalen) Original zu archivieren, tun dies rund ein Drittel der kleinen Unternehmen nicht. Und gar 68 Prozent von ihnen haben keine schriftlichen Verfahrensdokumentationen für Rechnungsbearbeitung und -archivierung. „Hier müssen die Unternehmen weiterhin sensibilisiert und über die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert werden“, konstatiert Seidenschwarz.

Für die Studie wurden von Juni bis August 2017 rund 300 Unternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen befragt.

Die Umfrage wurde unterstützt und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

>> Download der Studie „Elektronische Rechnungsabwicklung und Archivierung: Fakten aus der deutschen Unternehmenspraxis 2017“

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Das Einkaufsverhalten von Endkunden ändert sich im Zeitverlauf ständig – und das nicht erst seit dem Internet. Dabei waren in den letzten Jahren vor allem die Digitalisierung von Einkaufsprozessen und deren Abwicklung maßgebliche Treiber. Um herauszufinden, wie aktuell der Status quo des Einkaufsverhaltens von Online-Shoppern ist und welche Trends bei Kunden angesagt sind, haben wir im Projekt E-Commerce-Leitfaden eine Kundenbefragung zum Thema "Einkaufsverhalten im digitalen Zeitalter" durchgeführt.

Aus den Ergebnissen der Studie geht hervor, dass mit 30 Prozent Online-Anteil an den gesamten Ausgaben die Produktkategorie Kleidung und Schuhe besonders gerne online gekauft wird. Darauf folgen die Kategorien Bücher, Musik, Filme und Videospiele (29 Prozent), Unterhaltungselektronik (21 Prozent), Haushaltsgeräte (15 Prozent) sowie Gesundheit und Kosmetik (14 Prozent). 

Weiterhin wurde von den Befragten in den letzten 12 Monaten im Durchschnitt bei 6 verschiedenen Online-Shops bzw. Online-Marktplätzen bestellt. Im Durchschnitt kaufen die Befragten bei 3 unterschiedlichen Online-Shops regelmäßig (mindestens dreimal pro Jahr) ein. Bei einem neuen Online-Shop wurde durchschnittlich nur zweimal eingekauft.

Die wichtigsten Aspekte sowohl beim Erst- als auch beim Wiederholungskauf in einem Online-Shop sind für Konsumenten Versandkosten und das Angebot an Bezahlverfahren.

Eine weitere Erkenntnis aus der Studie ist, dass im Durchschnitt 34 Prozent der Produktrecherchen für einen Online-Kauf über alle Produktkategorien hinweg bei Amazon beginnen. 19 Prozent recherchieren zuerst in einem stationären Geschäft, bevor sie den Online-Kauf tätigen. Darauf folgt Google mit 15 Prozent sowie die direkte Suche in einem Online-Shop mit 12 Prozent. 9 Prozent der Produktsuchen beginnen bei eBay oder auf Preisvergleichsportalen.

Hinsichtlich der Frage, welche Innovationen bzw. Dienste für das Einkaufserlebnis in der Zukunft für die Befragten wichtig sind, wurde vor allem der interaktive Spiegel mit 47 Prozent als relevant gesehen. Dahinter folgen kassenlose Geschäfte (45 Prozent), Virtual Reality (45 Prozent), Smart-Home-Anwendungen (42 Prozent) sowie Augmented Reality (39 Prozent). Digitale Sprachassistenten (35 Prozent), Chatbots (32 Prozent) und Dash Buttons (28 Prozent) werden eher weniger relevant für das Einkaufsverhalten eingeschätzt.

Im Allgemeinen zeigt sich, dass sich das Einkaufsverhalten der Konsumenten aktuell vor allem durch die Digitalisierung im Wandel befindet. Die Verbraucher haben sich an die Vorteile des Online-Handels, wie großes Produktsortiment, günstige Preise und die Bequemlichkeit, gewöhnt. Sie erwarten diese auch zunehmend von stationären Geschäften, die dies nur bedingt erfüllen können. 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in Zukunft seltener zum Einkaufen in die Stadt gehen werden. Stationäre Händler müssen sich daher fragen, wie sie Verbraucher dazu bewegen können, wieder öfter im Laden zu kaufen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf einen Blick:

  • Social Media beeinflusst das Einkaufsverhalten der jüngeren Generation deutlich stärker.
  • 40 Prozent haben in den letzten 12 Monaten bei einem ausländischen Händler bestellt.
  • 37 Prozent der Befragten haben bei Amazon eine Prime-Mitgliedschaft.
  • 61 Prozent der befragten Online-Shopper denken, dass es in Zukunft deutlich weniger stationäre Geschäfte geben wird als heute.
  • 46 Prozent sind der Meinung, dass rein stationäre Geschäfte, die keine Online-Präsenz haben, in 10 Jahren nicht mehr am Markt existieren werden.

Die vollständige Studie „Einkaufsverhalten im digitalen Zeitalter“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ecommerce-leitfaden.de/einkaufsverhalten2017

Erfolgreich im B2B-E-Commerce
Die Digitalisierung macht auch vor dem Großhandel nicht halt. Digitale Vertriebs- und Kommunikationskanäle werden beim Handel mit Geschäfts- und Firmenkunden immer wichtiger. Das geänderte Kunden- und Einkäuferver-halten verlangt von Herstellern und Großhändlern durchdachte (E-Commerce-)Lösungen, um den Anforderungen der Kunden zukünftig gerecht zu werden und im Wettbewerb zu bestehen. Wie die Branche auf diese Herausforderung reagieren kann, zeigt das ibi-Seminar B2B-E-Commerce.

Das Tagesprogramm:

09:30 Uhr: Begrüßung und Einführung

09:45 Uhr: B2B-E-Commerce – eine Momentaufnahme

  • Marktüberblick
  • Marktstruktur
  • Besonderheiten

10:30 Uhr: Das B2B-Shop-Projekt am Beispiel von Papier Liebl (Teil 1)

  • Ausgangssituation und Zielsetzung
  • Projetkaufbau und -planung
  • Partner- und Technologieauswahl

13:00 Uhr: Das B2B-Shop-Projekt am Beispiel von Papier Liebl (Teil 2)

  • Prozesserfassung und -optimierung
  • Produktdatenaufbereitung
  • Marketing im B2B

14:00 Uhr: Change Management in einem mittelständischen Familienunternehmen

  • Grundlagen des Change Management
  • Vorgehen und Werkzeuge
  • Erfolgsfaktoren

15:30 Uhr: B2B-Marktplätze – Herausforderung und Nutzungsmöglichkeiten

  • Überblick über ausgewählte Marktplätze im B2B
  • Vor- und Nachteil der Marktplatznutzung
  • Amazon Business & Co. – Fluch oder Segen?

16:30 Uhr: Zusammenfassung und offene Fragerunde

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Referenten:

  • Wolf Sternberg ist selbstständiger E-Commerce-Berater und B2B-Experte. Als ehemaliger Leiter E-Commerce bei Papier Liebl war verantwortlich für den Aufbau des dortigen B2B-Online-Shops und die Ausrichtung des Großhändlers auf die Herausforderungen der Digitalisierung. Durch seine bisherigen Tätigkeiten in verschiedenen IT und E-Commerce-Unternehmen, bringt er jede Menge Erfahrung im Themenfeld Digitalisierung und B2B mit.
  • Dr. Georg Wittmann, Research Director bei ibi research, beschäftigt sich mit dem Thema E-Commerce und insbesondere B2B-E-Commerce. Durch die Begleitung zahlreicher Forschungs- und Beratungsprojekte in diesem Umfeld, kann er von zahlreichen Erfahrungen aus B2B-Projekten sowie aus der aktuellen Forschung berichten.

Veranstaltungsort: Novotel Nürnberg Centre Ville, Bahnhofstr. 12, 90402 Nürnberg

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Mittelständische Unternehmen sind der Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft. Folglich ist für viele Kreditinstitute das gewerbliche Kreditgeschäft (Kredite an kleine und mittlere Gewerbe- und Firmenkunden) ein wichtiger Ertragsbringer und ein bedeutendes Geschäftsfeld. Allerdings sorgen die anhaltende Niedrigzinsphase, ein zunehmender Wettbewerb sowie regulatorische Anforderungen für einen andauernden Margen- und Kostendruck. Der Trend zur Digitalisierung, der technologische Fortschritt sowie stetig besser informierte und immer flexibler agierende Kunden stellen die Kreditinstitute vor zusätzliche Herausforderungen. Diese Situation zwingt viele Kreditinstitute, die Effizienz ihres gewerblichen Kreditprozesses kritisch zu hinterfragen, zu optimieren sowie ihre Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit dauerhaft zu erhöhen.

Vor diesem Hintergrund haben wir zusammen mit der PPI AG in der jetzt veröffentlichten Studie „Die Zukunft des gewerblichen Kreditprozesses“ detailliert untersucht, wie sich der Status quo im gewerblichen Kreditprozess als Ganzes und auf Ebene der Teilprozesse in den Kreditinstituten darstellt. Der Fokus lag dabei auf einer umfassenden Betrachtung der prozessualen Ausgestaltung, der Durchlaufzeiten, des Grades der IT-Unterstützung sowie konkreter Handlungsfelder und Sourcing-Strukturen. Insgesamt wurden Entscheidungsträger aus 24 Instituten aus den Sektoren der Sparkassen sowie der Volks- und Raiffeisenbanken befragt.

Beide Institutsgruppen sehen Verbesserungsbedarfe vor allem in den Bereichen Kosten, Auslastung ihrer Kapazitäten und Durchlaufzeiten. Eine hohe Spannbreite gibt es insbesondere im Vertrieb. Hier schwankt die Dauer für die Zeit zwischen Kundenberatung und Kreditantragstellung von 3 bis über 10 Tagen. Allerdings gibt es auch in der Abwicklung, also von der Vertragserstellung bis zur Unterlagenarchivierung, erhebliche Schwankungen. Bei einigen Ausreißern kann allein dieser Prozess über 10 Tage dauern. Als „Zeitfresser“ werden oft genannt: Dokumentenprüfung, Vertragserstellung, Unterlagenarchivierung, Kundendatenänderung und das gesamte Sicherheitenmanagement. Häufig wird bei den genannten Funktionen ein geringer Automatisierungsgrad beklagt.

Zur Steuerung des Kreditgeschäftes werden von den Kreditinstituten in erster Linie die klassischen Kennzahlen wie Durchlaufzeit (71 %), Stückzahl (63 %) und Kreditvolumina (58 %) herangezogen. Mit deutlichem Abstand folgt die Einhaltung von Service Level Agreements (38 %) und das Kreditausfallrisiko (33 %). Nur eine geringe Rolle spielen Kapazitätsauslastung, Kosten des Prozesses und Anzahl von Kundenbeschwerden. Was auffällig ist: Jedes sechste Institut verwendet keine Kennzahlen.

Auf den ersten Blick ist die Mehrzahl der Institute mit der gegenwärtigen Erfüllung der Kennzahlen zufrieden. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber ein differenziertes Bild. Die Ergebnisqualität stimmt in fast allen Fällen. Dagegen zeigt sich Unzufriedenheit vor allem hinsichtlich der Gesamtdurchlaufzeit (über 40 %) sowie der Kosten und der Komplexität (jeweils rund 30 %) des Prozesses.

Weitere Ansatzpunkte für Verbesserungen werden primär im verstärkten Einsatz der IT gesehen. Dies betrifft laut 63 % der Befragten die IT-technische Einbindung des Kunden mit erweiterten Online-Angeboten und die institutsweite Datenverknüpfung zwischen Datensilos. 92 % der Institute sehen in der Erreichung einer erhöhten Durchgängigkeit des gesamten Kreditprozesses zusätzliches Verbesserungspotenzial. Allerdings ist die Umsetzung dieser Ansätze mit Ausnahme der Einbindung des Kunden und der Datenverknüpfung häufig noch nicht konkret.

Beim Thema Outsourcing werden kaum Ansätze zur Veränderung wahrgenommen. 33 % der Institute haben Teile des Prozesses ausgelagert und planen keine weitere Auslagerung. Von den übrigen Instituten planen 13 % eine Teilauslagerung. Primäre Bereiche für die Auslagerung sind Workout und Risikomanagement. Mit den Services der Dienstleister von bereits ausgelagerten Funktionen sind die Institute überwiegend zufrieden. Eine Reintegration ist nicht geplant.

Auch wenn die Regulatorik ein facettenreiches und aufwendiges Thema bleibt und der Wettbewerb unter bestehenden Anwendern stark zunehmen wird, ist das gewerbliche Kreditgeschäft für 71 % der Befragten auch zukünftig ein attraktives Geschäftsfeld.

Weitere Information zur Studie finden Interessierte unter: https://www.ppi.de/banken/kreditprozess

Egal wann, egal wo, egal wie. So wollen die Verbraucher von heute einkaufen. Die Händler müssen sich darauf einstellen, um ihre Kunden nicht zu verlieren. Es reicht in vielen Fällen nicht mehr aus, über nur einen Kanal präsent zu sein. Dies könnte zu Umsatzverlusten führen. Darüber hinaus kann es problematisch sein, autonome E-Commerce- und In-Store-Channels einzurichten, da Kunden die Stand-alone-Channels als andere Händler wahrnehmen könnten. Diese fragmentierte Kundenerfahrung kann ebenfalls zu Umsatzverlusten führen. Während der E-Commerce weiterhin zulasten des Ladengeschäfts wächst, könnte das Unterscheidungsmerkmal der Zukunft darin bestehen, eine einzigartige, reibungslose und markenbestimmende Kundenerfahrung zu schaffen, die Kunden zum Wiederkommen animiert – ganz gleich über welchen Kanal. Was sehen die Händler dabei als wichtig an, und wo warten sie noch?

SIX Payment Services hat zusammen mit ibi research an der Universität Regensburg rund 300 Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema Omni-Channel befragt. Diese ist eine der wenigen Studien, die nicht aus dem angelsächsischen Raum kommt und unmittelbaren Einblick in die Bedürfnisse und Problematik hierzulande gibt.

Die Studie zeigt, dass rund ein Drittel der Befragten bereits in mehr als einem Kanal präsent ist. 40 % derjenigen, die nur über einen physischen Laden verfügen (50 %), planen, ihr Geschäft auch auf den E-Commerce auszuweiten. Ein beachtlicher Teil der Befragten (40 %) gab darüber hinaus an, dass sie bereits Omni-Channel verwenden. 11 % sagten, dass sie intensiv daran arbeiten, und 32 % planen, in den nächsten drei Jahren dahingehend zu investieren. Damit bestätigt sich: Omni-Channel ist ein absolutes Top-Thema im Handel. Die Händler sehen Omni-Channel jedoch nicht nur als ein Muss, sondern auch als zusätzliche Einkommensquelle. 50 % der Befragten erwarten als Ergebnis einer erfolgreichen Omni-Channel-Implementierung höhere Umsätze.

Obwohl Omni-Channel ein ganzheitliches Konzept einschließlich aller Geschäftsaspekte und einer endlosen Vielfalt an Kundenerfahrungen ist, wird das Konzept oft aus der Sicht spezifischer Anwendungsfälle diskutiert, die den Verbrauchern und Händlern bekannt sind und von diesen verlangt werden, z. B. Click & Collect, Click & Return, Endless Aisle und Queue-Busting. Die Ergebnisse dieser Umfrage bestätigen die Bedeutung dieser Anwendungsfälle: Der wichtigste ist Click & Collect (35 %), dann Click & Return (24 %), Queue-Busting (17 %) und Endless Aisle (7 %). Die Befragten gaben ebenfalls an, dass kanalübergreifende Konsistenz wichtig ist, z. B. die Akzeptanz mobiler Zahlungsmethoden im Laden (23 %).

Um die Verbrauchererwartungen zu erfüllen und den Markt zu sondieren, könnte ein solider erster Schritt darin bestehen, eine gute Cross-Channel-Lösung anzubieten, in der gewisse Abläufe nach wie vor manuell stattfinden. Manche große Markenhändler arbeiten noch so – und decken damit das Einkaufserlebnis für die Kunden ab, ohne jedoch vollinhaltlich und effizient für die Zukunft aufgestellt zu sein. „Damit eine Omni-Channel-Lösung langfristig und nachhaltig ist, ist es von höchster Wichtigkeit, dass sie auf einer voll integrierten, nahtlosen Technologie in Echtzeit beruht, die sich über alle Geschäftsbereiche und -funktionen erstreckt (z. B. Bestandsmanagement, CRM, ERP, Webshop, ECR und Zahlungslösung)“, so Roger Niederer, Head Merchant Services, bei SIX Payment Services.

Für weitere Informationen können Sie die komplette Studie „Status quo und Herausforderungen im Omni-Channel-Zeitalter“ kostenlos herunterladen unter: www.ecommerce-leitfaden.de/studien/item/status-quo-und-herausforderungen-im-omni-channel-zeitalter