Aktuelle Meldungen

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Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren viele Bereiche des alltäglichen Lebens beeinflusst und dabei auch die Erwartungshaltung des Kunden in der Bankenbranche spürbar verändert. Kunden mit standardisierten Bedürfnissen und einem einheitlichen, vorhersehbaren Kommunikationsverhalten scheinen der Vergangenheit anzugehören. Stattdessen sind individuelle Bedürfnisbefriedigung, ständige Erreichbarkeit und maßgeschneiderte Produkte gefordert.

Ein verändertes Kundenverhalten nimmt im Zuge der Digitalisierung aktuell an Bedeutung zu. Wir führen daher eine Studie zum Thema „Kunde der Zukunft – Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kunde-Bank-Beziehung“ durch. Hierfür ist Ihr Expertenwissen gefragt!

Wir möchten Sie deshalb herzlich zu unserer Umfrage einladen, welche Sie unter folgenden Link erreichen: Kunde der Zukunft.

In dieser Umfrage werden Ihnen nach einigen allgemeinen Fragen eine Reihe von Aussagen und Szenarien zur möglichen Entwicklung der Kundenbedürfnisse und -erwartungen im Banking vorgestellt, die angesichts fortschreitender Digitalisierung diskutiert werden sollten.

Aufgrund der tiefgehenden Fragen sollten Sie mit einem zeitlichen Aufwand von 20 bis 25 Minuten für die Bearbeitung rechnen. Der Fragebogen ist bis zum 30. Juni 2017 geöffnet.

Ihre Teilnahme lohnt sich: Auf Wunsch erhalten Sie eine zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse, die Ihnen zweifellos weiterführende Anregungen geben wird. Geben Sie dafür bitte am Ende der Befragung Ihre E-Mail-Adresse an, die selbstverständlich nicht mit Ihren Antworten in Beziehung gebracht wird.

Bei inhaltlichen Fragen stehen wir Ihnen gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Wie die Bearbeitung und Archivierung von Ein- und Ausgangsrechnungen in den einzelnen Unternehmen abläuft, kann sehr unterschiedlich sein. Während einige Unternehmen ausschließlich auf Papier setzen, nutzen andere elektronische Prozesse – insbesondere seitdem die rechtlichen Rahmenbedingungen 2011 durch den Gesetzgeber neu gefasst wurden: Elektronische Rechnungen sind Papierrechnungen gleichgestellt, und durch den Wegfall der Signaturpflicht ist der Versand elektronischer Rechnungen stark vereinfacht. Mit einer aktuellen Befragung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) will nun die Mittelstand 4.0-Agentur Handel ermitteln, wie die Rechnungsabwicklung derzeit bei den Unternehmen abläuft.

Die Digitalisierung hält in sämtlichen Unternehmensbereichen Einzug. Auch die Prozesse in der Rechnungsabwicklung werden bei den Unternehmen zunehmend digitalisiert – angefangen von der Erstellung der Rechnung, über deren Versand und Empfang bis hin zur Bearbeitung, Archivierung und Bilanzierung. Dies bedeutet für die Unternehmen oftmals spürbare Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen im Vergleich zur papier- bzw. beleghaften Rechnungsabwicklung. Dass das Thema in der unternehmerischen Praxis relevanter denn je ist, zeigt sich auch an aktuellen Themen, etwa den bei Betriebsprüfungen relevanten Vorschriften der Finanzverwaltung zum Umgang mit elektronischen Dokumenten (GoBD), dem jüngst verabschiedeten E Rechnungs-Gesetz oder der Entwicklung eines Standardformats zur Übermittlung elektronischer Rechnungen (ZUGFeRD).

Während elektronische Rechnungen insgesamt immer mehr an Bedeutung gewinnen, sehen sich aber gerade kleine und mittlere Unternehmen bei der Umstellung noch vor Herausforderungen gestellt. Mit der aktuellen Befragung möchte die Mittelstand 4.0-Agentur Handel im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) daher auch ermitteln, wie stark die elektronische Rechnungsabwicklung im unternehmerischen Alltag bereits genutzt wird, was die Unternehmen dabei besonders beschäftigt und vor welchen Herausforderungen sie stehen. Um zu ermitteln, ob und wie sich die Situation in den vergangenen Jahren verändert hat, werden die Ergebnisse der Umfrage mit einer Vorgängerstudie aus dem Jahr 2015 verglichen.

Unternehmen gelangen über den Link www.ibi.de/erechnung2017 direkt zur Befragung und können bis zum 2. Juli 2017 daran teilnehmen.

Daniel Spitzer vom Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler (E/D/E) ist dort zuständig für das eDC – das elektronische Daten-Center. Als Gesamtprojektleiter verantwortet Spitzer seit 2013 den Aufbau des eDC. Seit 2016 leitet Spitzer darüber hinaus ein Team von Beratern, die Händler bei Datenprojekten unterstützen und so für eine optimale Nutzung der Daten sorgen. Beim ibi-B2B-Forum am 4. Mai in Frankfurt diskutiert er in der Q&A-Session: E-Commerce-Baustelle „Produktdaten“ über die Bedeutung des Themas Produktdaten und die zukünftige Entwicklung. ibi research hat im Vorfeld dazu auch mit Daniel Spitzer gesprochen:

1. Das Thema Produktdaten(-management) wird immer wieder als ein kritischer Erfolgsfaktor im E-Commerce bezeichnet. Ist das tatsächlich der Fall oder gibt es hier eine Verzerrung in der öffentlichen Wahrnehmung?
Spitzer: Der optimale Einsatz von Produktdaten ist in der Tat ein wesentlicher Schlüssel- und Erfolgsfaktor – nicht nur, aber vor allem auch im E-Commerce. Dabei kommt es nicht nur auf Artikelstammdaten an, sondern darüber hinaus auch auf die Verfügbarkeit und Korrektheit von weitergehenden Produktdaten wie technischen Merkmalen, Produkt- und Anwendungsbildern oder Sicherheitsdatenblättern und Montageanleitungen. Je mehr Informationen für den Endkunden zur Verfügung stehen und je relevanter diese Informationen für ihn sind, desto qualifizierter können Kaufentscheidungen bei steigender Zufriedenheit getroffen werden.

Ob Webshop, E-Procurement, Print-Kataloge, Außendienst oder Thekenverkauf: Jeder Vertriebskanal hat eigene Anforderungen an Produktdaten. Eine herstellerübergreifende Vergleichbarkeit von Produkten im Webshop beispielsweise funktioniert nur, wenn technische Merkmale normiert vorliegen, um darüber filtern und suchen zu können. Für die Produktion eines Print-Kataloges wird hingegen druckfähiges Bildmaterial benötigt. Und das Warenwirtschaftssystem verlangt einheitliche Warengruppenstrukturen und Artikeltexte, um Produkte optimal organisieren und sie für Lieferscheine und Rechnungen verwenden zu können.

Das Management dieser Daten ist dabei die zentrale Herausforderung.

2. Hersteller stellen häufig dem Fachhandel schon Produktdaten zur Verfügung. Sind diese nicht ausreichend?
Spitzer: Die Daten der Hersteller, die elektronisch zur Verfügung gestellt werden, haben unterschiedlichste Qualitäten. Die Vielfalt der Formate reicht von einfachen Preislisten über Print-Kataloge bis hin zu umfangreichen BMEcat-Daten. Technische Merkmale liegen dabei regelmäßig nur rudimentär oder nicht normiert vor. Liefert ein Hersteller ein Merkmal „Farbe = blau“ heißt dieses bei einem anderen Hersteller vergleichbarer Produkte „Farbton = königsblau“ – oder aber das Merkmal verbirgt sich im Langtext einer Produktbeschreibung.

Es ist offensichtlich, dass Fachhändler, die diese Daten in ihren technischen Systemen verwenden möchten, vor großen Herausforderungen stehen: Daten müssen dezentral angefordert, gesichtet, überarbeitet und normiert werden, bevor sie erstmalig verwendet werden können. Ein hoher Zeit und Kostenfaktor.

3. Was müssen Händler in der Regel tun, um bestehende Daten für den E-Commerce „fit“ zu machen?
Spitzer: Der erste Schritt ist, eine klare Strategie zu entwickeln und die Frage zu beantworten, was ich mit den Daten erreichen will. Geht es im Wesentlichen um time to market und Geschwindigkeitsgewinn, die Sortimentserweiterung oder die Nutzung neuer beziehungsweise veränderter Vertriebskanäle? Damit werden die Weichen über Art und Umfang der benötigten Daten gestellt und die Anforderungen an technische Systeme definiert. Zukünftige Anforderungen an veränderte Märkte sollten dabei in die Betrachtung einbezogen werden.

4. Danach beginnt die ‚Fleißarbeit‘: Daten beschaffen, Übernahme dieser in die eigenen Warengruppenstrukturen, Erweiterung der Daten in Hinblick auf die eigenen Anforderungen – also Artikelkurztexte formulieren oder fehlende Informationen ergänzen  - und nicht zuletzt die Qualitätssicherung der Daten. Was macht das E/D/E in diesem Zusammenhang?
Spitzer: Das E/D/E hat mit dem elektronischen Daten-Center einen zentralen Datenpool für die teilnehmenden Händler aufgebaut, der sechs zentrale Aufgaben übernimmt:

  • die zentrale Datenbeschaffung bei Herstellern und Lieferanten,
  • die Klassifikation und Normierung von Daten,
  • die Veredelung von Daten durch die Anreicherung um Merkmale, Media Assets, Artikeltexte etc.,
  • die Qualitätssicherung der Produktdaten durch Fach-Know How und technische Prüfungen,
  • die Bereitstellung von Daten über einheitliche Schnittstellen und
  • die Beratung der Händler zur optimalen Nutzung der Daten.

Unser Ziel ist es, die mittelständischen Handespartner im Datenmanagement wesentlich zu entlasten und optimale Daten für den Vertrieb von Produkten zur Verfügung zu stellen. Gerade die Beratung zu Datenflüssen, Datenmanagementprozessen und zur Integration in die Systeme der Händler entwickelt sich dabei immer mehr zu einer zentralen Aufgabe. Hier stellen wir einen hohen Bedarf fest.

5. Wenn sich Händler entschieden haben, in die Steigerung der Datenqualität zu investieren, gibt es neben der Nutzung im E-Commerce noch weitere Einsatzfelder, die für den Händler Mehrwert stiften können?
Spitzer: Strukturierte und normierte Daten können für vielfältige Zwecke verwendet werden. Im E-Commerce denkt man da natürlich sofort an Facettensuchen zum schnellen und zielgerichteten Einschränken von Suchergebnissen, an Produktvergleiche oder Produkt-Beratungstools, die über ausgeprägte Merkmale überhaupt erst möglich werden.

Darüber hinaus ist eine hohe Datenqualität jedoch der Schlüssel zu vielen weiteren Einsatzfeldern wie Digital Signage, der Produktion von individualisiertem Informationsmaterial, der Nutzung von mobilen Anwendungen zum Beispiel im Außendienst, in der Nutzung und Anwendung von Planungssoftware bis hin zur Individualisierung von Produkten. Aber natürlich auch ganz „handfest“ zur Optimierung von Prozessabläufen im Datenaustausch mit der Industrie.

6. Welche Entwicklung sehen Sie in den nächsten fünf bis zehn Jahren im Bereich Produktdatenqualität – gibt es hier vielleicht sogar neue Geschäftsmodelle rund um das Thema?
Spitzer: Das Thema Datenqualität wird Händler und Hersteller in den nächsten Jahren weiter intensiv beschäftigen. Dabei wird es darauf ankommen, die Daten nicht nur zu ‚besitzen‘, sondern diese auch nutzbringend einzusetzen. Hierdurch kann der Handel Serviceangebote ausbauen und kundenindividuell optimieren. Der Umgang mit den Produktdaten wird damit zu einem intensiven Betätigungsfeld. Wir sehen einen hohen Beratungsbedarf zur Organisation des Datenmanagements und zur optimalen Nutzung im Vertrieb, und dem gehen wir entsprechend unserem Förderauftrag für den mittelständischen Produktionsverbindungshandel nach.

Die rasanten Entwicklungen zum Beispiel bei mobilen Devices, bei der Spracherkennung, im Bereich von Virtual und Augmented Reality oder in der Logistik lassen nicht daran zweifeln, dass auch hier neue Geschäftsmodelle entstehen werden. Wenn zukünftig ein Handwerker zu einem Reparaturauftrag gerufen wird, kann der Defekt unterstützt durch Bilderkennung identifiziert werden, per Spracheingabe wird das benötigte Bauteil zur Reparatur bestellt, dass schon nach kurzer Wartezeit per Drohne geliefert wird. Beim Einbau des Bauteils hilft die im Headset eingeblendete Reparaturanleitung, sodass die Hände zum Arbeiten frei bleiben. Hochwertige Daten bilden die Grundlage für solche Szenarien. Und diese Daten müssen erstellt, aktuell gehalten und stetig optimiert werden.

Mehr zum Thema erfahren Interessierte auch bei der Q&A-Session: E-Commerce-Baustelle „Produktdaten“ auf dem ibi-B2B-Forum am 4. Mai in Frankfurt. Mehr dazu unter www.ibi.de/B2B

In der ibi-Mystery-Shopping-Studie wurden 150 Online-Einkäufe getätigt und anhand eines strukturierten Kriterienkatalogs analysiert. Ziel war es, festzustellen, wie der Einkaufsprozess im deutschen Online-Handel ausgestaltet ist und ob es Unterschiede zwischen großen und kleinen Shops gibt bzw. ob Unterschiede in den verschiedenen Produktkategorien existieren. In der Kaufphase unterscheiden sich kleine und große Online-Shops kaum. Verbesserungspotential gibt es jedoch auch in der Kaufphase.

Bei vielen der untersuchten Händler ist der eigentliche Kaufprozess sehr kundenfreundlich gestaltet. So bieten beispielsweise gut zwei Drittel der Händler einen Gast-Checkout an, der es den Kunden ermöglicht, Einkäufe auch ohne Anlegen eines Kundenkontos durchzuführen. Bei den Top-10-Shops ist ein Gast-Checkout nur in 4 von 10 Fällen möglich. 91 % der Händler ermöglichen es dem Kunden außerdem, während des Kaufabschlusses ein Kundenkonto anzulegen. Will man bei den anderen 9 % ein Kundenkonto anlegen, muss man das – für den Kunden oft umständlich – separat erledigen und kann dies nicht während des Bestellprozesses tun.

 

Betrachtet man die einzelnen Produktkategorien, unterscheiden sich diese hinsichtlich der Nutzung eines Gast-Checkouts oder des Themas "Anlegen eines Kundenkontos" nur unwesentlich voneinander. Auffällig ist, dass im Bereich "Home & Living" alle untersuchten Shops das Anlegen eines Kundenkontos im Checkout ermöglichen und die Nutzung von Diensten wie Login mit Amazon (29 %) bzw. PayPal Express (50 %) hier am stärksten von allen Kategorien vertreten ist.

 

Im Schnitt waren 3,2 Schritte im Checkout notwendig, um den Kauf abzuschließen. Besonders schnell geht es bei einigen Modehändlern, die den Checkout im Durchschnitt mit zwei Klicks ermöglichen. Über dem Durchschnitt liegen hier die Kategorien Elektronik, Home & Living sowie Sport & Freizeit. In 93 % der Online-Shops wurde der Checkout zusätzlich durch eine Fortschrittsanzeige visualisiert. Mittlerweile eher unüblich, vermutlich auch bedingt durch häufig negativen Einfluss auf die Konversionsrate, sind Pop-up-Fenster, die sich im Verlauf des Checkouts öffnen. Lediglich in 2 % der Fälle war dies zu verzeichnen.

 

Beim Blick auf die Bezahlungsmethoden wurden wenige Überraschungen aufgedeckt. Am häufigsten wird auf der Startseite mit der Kreditkarte und dem Bezahlen per PayPal geworben. Die TOP-3-Zahlverfahren, die im Checkout angeboten werden, sind die Kreditkarte, PayPal und die Vorkasse. Aber auch die Rechnung wird von knapp 50 % angeboten. In diesen Fällen wird die Rechnung meistens als erstes Zahlungsmittel genannt.

Für weitere Informationen können Sie die komplette Studie "ibi-Mystery-Shopping-Studie 2016" kostenlos herunterladen unter: www.ibi.de/mystery-shopping

In einem Expertengespräch mit der Mittelbayerischen Zeitung bilckt Prof. Penzel ins Jahr 2035. Er glaubt, dass Apps und Robo-Berater nicht nur Bankfilialen ersetzen. Die Digitalisierung wird eine neue Währung erschaffen.

>> Zeitungsartikel als pdf

Das ibi-Seminar ist ideal geeignet für Entscheider und Führungskräfte von Markenherstellern und Händlern. Erfahren Sie an nur einem Tag alles, was relevant ist, um erfolgreich über Amazon zu verkaufen. Lernen Sie alles Wissenswerte über das System Amazon, insbesondere, wie Sie Ihre Produkte erfolgreich auf dem weltweit größten Marktplatz verkaufen können.

Das Tagesprogramm:

09:30 Uhr: Begrüßung und Einführung

09:45 Uhr: Das Amazon Ökosystem verstehen

  • Geschäftsmodell "Amazon"
  • Amazon aus verschiedenen Blickwinkeln
  • Blick in die Zukunft

10:15 Uhr: Vendor vs. Seller Central

  • Funktionsweise Vendor vs. Seller Central
  • Marketing, Logistik & FBA
  • Risiken & Chancen für Händler und Hersteller

13:00 Uhr: Amazon als Produktsuchmaschine und andere Performancefaktoren

  • Relevanz von Amazon in der Customer Journey
  • Rankingfaktoren auf Amazon
  • Weitere Performancefaktoren auf Amazon

14:00 Uhr: Amazon SEO

  • Mit Konzept zur richtigen SEO Strategie
  • Optimierung von Produktdetailseiten
  • Einfluss von Bewertungen und andere Faktoren

15:15 Uhr: Amazon Marketing

  • Mögliche Marketingaktivitäten und deren Relevanz
  • AMS im Detail
  • Externe Marketing-Möglichkeiten

16:00 Uhr: Analytics & Reporting

  • Vorstellung ARA
  • Wichtige Amazon Kennzahlen
  • Die Konkurrenz im Blick behalten

16:30 Uhr: Zusammenfassung und offene Fragerunde

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Referenten:

  • Camilla Werner ist selbstständige E-Commerce-Beraterin. Durch ihre langjährige Arbeit bei einem führenden internationalen Markenhersteller, dort verantwortlich für das Verkaufen auf Amazon, bringt sie jede Menge Erfahrung im internationalen Handel auf Amazon mit.
  • Stefan Bures, Gründer und CEO von metoda, beschäftigt sich seit Jahren mit der Analyse von Preis-, Produktdaten und Absatzdaten und unterstützt mit seinem Unternehmen Händler und Hersteller bei der Analyse und Optimierung ihrer E-Commerce- und Amazon-Strategie.

Veranstaltungsort: ibi research GmbH, Galgenbergstr. 25, 93053 Regensburg

>> Flyer und Anmeldeformular

>> Online-Anmeldung

Die Immobilienfinanzierung ist eine Produktkategorie von Banken und Sparkassen, in der digitale Innovationen noch rar sind. Dass sich noch kein FinTech oder andere Anbieter an die Immobilienfinanzierung gewagt hat, deutet auf die Herausforderungen hin, die dieses Produktfeld mit sich bringt. In unserem aktuellen ibi Blitz Digital Banking befassen wir uns deshalb mit der Immobilienfinanzierung und deren Entwicklung in den nächsten drei bis fünf Jahren.

Auch dieses Quartal möchten wir Sie mit drei kurzen Fragen um Ihre Meinung bitten. Wir konzentrieren die Auffassungen vieler Experten und verdichten diese zu übersichtlichen Aussagen. Selbstverständlich lassen wir Ihnen die Ergebnisse zukommen - damit die Umfrage einem Blitz gerecht wird schon innerhalb von drei Wochen nach Ende der Umfrage.

Hier geht es zur aktuellen ibi Blitz-Umfrage.

Die Ergebnisse der vergangenen ibi Blitze erhalten Sie unter www.ibi.de/ibi-blitz - und in ca. sechs Wochen auch die Auswertung des aktuellen ibi Blitzes.

Stefan Bures ist Gründer und CEO von metoda. Seit 2012 beschäftigt sich metoda bereits erfolgreich mit Methoden zur Erhebung und Analyse von Marktdaten, Preisen und Nachfragetrends in Echtzeit im E-Commerce. Stefan Bures ist dieses Jahr auch Redner auf dem ibi-B2B-Forum am 4.5. in Frankfurt. In seinem Vortrag spricht er zu Dynamic Pricing im B2B-E-Commerce und die Auswirkungen auf die klassische B2B-Preisdarstellung. ibi research hat im Vorfeld dazu auch mit Stefan Bures gesprochen:

1. Das Thema Repricing wird für den Handel immer wichtiger. Können Sie uns kurz erläutern, was Repricing bezweckt und wie dieses Instrument eingesetzt wird?
Bures: Repricing beschreibt die datenbasiere, automatisierte Preisstellung im E-Commerce. Der Preis ist für den Konsumenten, aber auch auf Preissuchmaschinen und E-Commerce-Marktplätzen, das Entscheidungskriterium Nummer eins. Häufig entscheiden Cent-Beträge darüber, wer das Geschäft macht. Mit einem modernen Repricing kann der Handel eine stringente Preisstrategie umsetzten, die unter Berücksichtigung von Marge-Vorgaben innerhalb definierter Parameter jederzeit den im Wettbewerb idealen Preis erzielt.

2. Für welche Händler kommt Repricing infrage, ab wann sollte der Handel Repricing-Strategien entwickeln?
Bures: Generell profitiert jeder Händler von einer guten Repricing-Strategie. Positive Effekte können auch schon in kleineren Sortimenten erzielt werden. Normalerweise sind die Kosten abhängig davon, wie intensiv die entsprechenden Systeme genutzt werden. In wettbewerbsintensiven Märkten kann der Einsatz daher auch für kleinere Marktteilnehmer lohnenswert sein.

3. Im B2C-Handel ist die digitale Preisoptimierung schon Alltag. Wie sieht es im B2B-Handel aus und können Sie Unterschiede in der Herangehensweise erkennen?
Bures: Im Online-B2B-Segment ist die Marktplatz-Idee auf dem Vormarsch, siehe Amazon Business oder auch eBay Business Supply. Die Entwicklung heizt den Wettbewerb an und sorgt für transparentere Preise. Daher gewinnt das Thema Repricing auch im B2B-E-Commerce zunehmend an Bedeutung. In der Vergangenheit bremste die schlechte Vergleichbarkeit verschiedener B2B-Angebote die Entwicklung. Dieses Problem dürfte sich mit steigender Marktplatz-Nutzung aber erledigt haben, sodass Repricing auch im B2B-Segment seine volle Wirkung entfalten kann.

4. Und in der Intensität? Wie stark wird Repricing angewendet?
Bures: Exakt beziffern lässt sich das natürlich nicht. Doch wer vorne mitmischen will, der kommt heute um eine datenbasiere Preisstrategie nicht mehr herum. Alle unsere Daten bestätigen, dass die erfolgreichsten Händler Repricing schon heute sehr effektiv einsetzen. Es liegt aber auch noch immer viel Potential brach. Wir sehen in vielen Marktbereichen Anbieter, die sich unter Wert verkaufen, weil keine konsequente Daten- und Preisstrategie verfolgt wird. Dabei können die Effekte auf Umsatz, Marge und Gewinn immens sein.

5. Wie hilft metoda dem Handel hierbei?
Bures: Wir liefern mit unserer Self-Service-Lösung Price API die benötigten Preisdaten – international und in Echtzeit. Die Price-API-Daten bilden also die Basis für eine moderne Preisstrategie, die im Wettbewerb preislich immer das Optimum erzielt.

Mehr zum Thema erfahren Interessierte auch beim Vortrag von Stefan Bures „Dynamic Pricing im B2B-E-Commerce und Auswirkungen auf klassische B2B-Preisdarstellung“ auf dem ibi-B2B-Forum in Frankfurt. Weitere Informationen zum Thema B2B-E-Commerce erfahren Interessierte auch beim ibi-B2B-Forum am 4.5.2017 in Frankfurt: www.ibi.de/B2B