Aktuelle Meldungen

Wenn Sie sich in unseren ibi Newsletter eintragen, halten wir Sie per E-Mail auf dem Laufenden. Sollten Sie eine Information vermissen oder weiteres Pressematerial benötigen, kontaktieren Sie uns.

 

Mit der Blockchain-Technologie können dezentrale Datenbanken erstellt werden, die gegen nachträgliche Veränderungen abgesichert sind. Der bekannteste Anwendungsfall ist Bitcoin: Jede Transaktion wird - für alle Teilnehmer sichtbar - festgehalten, so dass keine Manipulation im Zahlungsverkehr möglich ist.

Wir wollten im ersten ibi Blitz des Jahres 2017 von Ihnen wissen, wie gefährlich die Blockchain-Technologie für Finanzdienstleister wird: Eine Vielzahl von Unternehmen beschäftigen sich bereits mit der Technologie. Die Experten trauen ihr eine Reihe von Anwendungsfällen zu, allen voran die Umsetzung von intelligenten Verträgen. Dabei werden die Banken sich nicht abschotten, sondern ihren Kunden aktiv den Zugang zu Produkten und Services der Blockchain-Technologie ermöglichen.

Hier geht es zu den Ergebnissen des dritten ibi Blitz Digital Banking: www.ibi.de/ibi-blitz.

Dr. Hubertus von Poser von der PPI AG ist einer der Unterstützer des diesjährigen CIBI Innovationstags am 16. März in München. Dr. Hubertus von Poser ist seit 2011 Partner bei der PPI AG und leitet dort die Beratung im Bereich Zahlungsverkehr. Das folgende Interview beschäftigt sich mit dem Forschungsthema "Benchmarking für den Massenzahlungsverkehr in Deutschland", das PPI und ibi gemeinsam bearbeitet haben und die Erkenntnisse auf der diesjährigen CIBI vorstellen werden:

 

Warum mussten Sie überhaupt in dieses Benchmarking-Projekt für den Zahlungsverkehr einsteigen? Gab es das nicht längst?
Ein Benchmarking in dieser Tiefe und Granularität gab es am deutschen Markt bisher nicht. Das ist insofern bemerkenswert als es sich ja beim Zahlungsverkehr um ein relativ standardisiertes Geschäft handelt. ibi und PPI haben sich mit dem Benchmarking auch einen langgehegten, gemeinsamen Wunsch erfüllt: rauszufinden, was die Abwicklung des Zahlungsverkehrs wirklich kostet. Stolz sind wir darauf, dass es uns gelungen ist, mit den Teilnehmern knapp 50% des deutschen ZV-Marktes abzubilden.

Wie einfach oder schwierig war es, an die Daten zu kommen?
Der Erhebungsprozess gestaltete sich sehr aufwändig, da die Geschäftsmodelle insbesondere hinsichtlich des Outsourcings zwischen den Teilnehmern extrem unterschiedlich waren. Auch die Granularität und Verfügbarkeit der Daten differierte erheblich und war insbesondere bei Outsourcingpartnern begrenzt. Zudem sind kaum branchenweite Standards zum Controlling erkennbar, was die Schwierigkeiten bei der Herstellung der Vergleichbarkeit erhöhte. Last but not least war auch die jeweilige Abstimmung zwischen Fachbereich und IT der Institute teilweise komplex und schwierig.

Nun möchten wir gerne wissen, was herausgekommen ist: Sind die Kosten der beteiligten Akteure auf vergleichbarem Niveau?
Das war die erste überraschende Erkenntnis der Studie: Das Kostenniveau differiert ganz erheblich. Die Kosten je Transaktion im Clearing differieren um den Faktor 10 (!), in der Reklamationsbearbeitung immerhin noch um den Faktor 6.

Bei Kostenunterschieden denkt man sofort an Größenvorteile. Bestätigt sich diese Erwartung?
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich ein hohes Transaktionsvolumen erstaunlicherweise nicht unbedingt in Kostenvorteilen niederschlägt. Dies gilt insbesondere für die Belegverarbeitung und die Reklamationsbearbeitung. Lediglich im Clearing wirken sich Größenvorteile auch günstig auf die Kosten aus.

Kostensenkung durch Outsourcing im Zahlungsverkehr stand in den letzten Jahren auf der Agenda vieler Banken. Waren die Effekte so positiv wie erwartet?
Das war die dritte große Überraschung unserer Studie: Ein hoher Outsourcinggrad ist nicht grundsätzlich mit Kostenvorteilen verbunden. Bei genauerem Hinsehen macht diese Erkenntnis auch Sinn. Denn für ein erfolgreiches Outsourcing kommt es auf weitere Aspekte an, z.B. die Wirtschaftlichkeit der Abwicklung zum Zeitpunkt des Outsourcings, die Vertragsgestaltung mit dem Outsourcingpartner oder die Reibungslosigkeit in der Zusammenarbeit.

Was bedeuten die Ergebnisse für zukünftige Handlungsschwerpunkte der Banken?
Banken werden – und sollten – sich verstärkt auf die Optimierung ihrer IT-Architekturen und –Lösungen im Zahlungsverkehr konzentrieren. Das ist aus mehreren Aspekten auch der richtige Ansatz: die IT-Kosten sind mittlerweile der größte Kostenblock, noch vor den Personalkosten, und im Hinblick auf das Geschäft ein ganz zentraler Erfolgsfaktor.

Und zum Abschluss: Benchmarking ist normalerweise keine Einmal-Übung. Wie geht es damit weiter?
Unsere Benchmarking-Studie ist nicht als Einmalerhebung gedacht, sondern soll in einem 2jährigen Rhythmus durchgeführt werden. Damit werden Trends in den Kostenentwicklungen erkennbar, insbesondere vor dem Hintergrund sich verändernder Gegebenheiten und daraus resultierender Anpassungsnotwendigkeiten (Regulatorik, technische Trends, neue Produkte). Eine Ausweitung des Betrachtungsgegenstandes ist in den Folgestudien ebenfalls geplant, beispielsweise auf den Auslandszahlungsverkehr, neue Produkte (z. B. Instant Payments) oder neue elektronische Prozesse.

Herr von Poser, wir bedanken uns für das Interview und sind schon sehr gespannt auf den Vortrag auf dem CIBI Innovationstag!

>> Über den CIBI Innovationstag

Das Internet wird als Einkaufs- und Beschaffungskanal auch beim Handel zwischen Unternehmen (B2B-E-Commerce) immer wichtiger. Für Unternehmen, gerade auch kleine und mittlere, die sich dafür entschlossen haben einen eigenen Online-Shop für ihre Geschäftskunden aufzubauen, hat das Forschungsinstitut ibi research an der Universität im Projekt des E-Commerce-Leitfadens zwei Praxisexperten befragt, und die Interviews veröffentlicht.

Management Summary

 

Download der Checkliste:

E-Mail: *
Anrede: * Herr Frau
Titel:
Vorname:
Nachname: *
Unternehmen:
Wie haben Sie von der Studie „B2B-Online-Shop: Herausforderung gemeistert!“ erfahren?:

Nach dem Klick auf „Bestätigen und Absenden“ erhalten Sie im Anschluss an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse einen Bestätigungslink.

Hinweis:
Ihre erteilte Einverständniserklärung können Sie gegenüber ibi research jederzeit widerrufen.
Nach Erteilung können Sie diesen Widerruf z. B. per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ausüben.



* Pflichtfeld

Zusammen mit unserem ibi-Partner PPI haben wir ein aktuelles Forschungsprojekt zum Thema "Zahlungsverfahren in der Versicherungswirtschaft" gestartet und suchen nun Versicherungsexperten, die uns im Rahmen dieses Projektes bei einer Expertenbefragung mit Ihrer Einschätzung und Erfahrung unterstützen.

Als kleines Dankeschön, stellen wir den Teilnehmern im Nachgang eine Zusammenfassung der Ergebnisse zur Verfügung. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, dann wenden Sie sich bitte für den Erhalt der Zugangsdaten über Ihre Firmen- bzw. Instituts-E-Mailadresse an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aktuelle Studienergebnisse zeigen erstmals die Realitäten im deutschen E-Commerce: Wir haben mit 150 Testkäufen branchenübergreifend die Prozesse und Abläufe bei großen und kleinen Online-Shops untersucht. Sie bewerteten aus Kundensicht den gesamten Einkaufsprozess von der Produktauswahl auf der Website über die Bezahlung bis hin zur Retoure. Die Ergebnisse liefern Online-Händlern zahlreiche Ansatzpunkte zur Verbesserung und Qualitätssicherung ihres Shops. Unterstützt wurde die Studie vom Eschborner Payment Service Provider Concardis und dem global tätigen Finanzdienstleister Arvato Financial Solutions.

Aus den Ergebnissen der Studie geht hervor, dass gerade die Einbindung Sozialer Medien im Onlineshop inzwischen weit verbreitet ist: 91 Prozent der getesteten Shops nutzen Facebook, 61 Prozent Twitter, 60 Prozent YouTube und 51 Prozent Google+. Die großen Online-Händler unterscheiden sich hier unwesentlich von den kleineren und mittleren Händlern des Untersuchungspanels; Branchenunterschiede sind kaum festzustellen.

Sehr unterschiedliche Ergebnisse gibt es bei den verschiedenen Shops bei der Versand- und Retourenabwicklung. Nur gut die Hälfte der Einkäufe konnten die Tester durchführen, ohne Versandkosten bezahlen zu müssen. In 87 Prozent der Fälle fielen auch keine Retourenkosten an.

Kundenfreundlichkeit wird bei allen Händlern großgeschrieben. So bieten zum Beispiel gut zwei Drittel der Händler einen Gast-Checkout an, der es ermöglicht, Einkäufe auch ohne Anlegen eines Kundenkontos durchzuführen. Bei den meisten Händlern können Kunden innerhalb von drei Schritten den Kauf abschließen.

Das Fazit: Auch bei den großen Online-Händler gibt es noch Verbesserungspotential. Es lohnt sich daher für alle Händler, die eigenen Abläufe zu testen und zu hinterfragen – auch durch neutrale Testkäufer.

>> Studiendownload

>> Management Summary (pdf)

>> Pressemitteilung (pdf)

Deutschlands Banken durchleben weiterhin schwere Zeiten. Die harte Regulierung durch die Politik, höhere Eigenkapitalquoten und die Niedrigzinspolitik der EZB erschweren das Geschäft ungemein.

Ein Fels in der Brandung scheint hier noch das überwiegend positive Unternehmenskreditgeschäft zu sein. Das Volumenwachstum ist hier stärker als im Geschäft mit dem Privatkunden und auch die Margenentwicklung durchaus positiver als in anderen Geschäftsbereichen.

Aber auch hier wird der Handlungsdruck höher und es bleibt keine Zeit zum Ausruhen: die Kosten in der Kreditabwicklung müssen reduziert und die Prozesse verbessert werden, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren.

Die Fragen, die viele Institute daher umtreiben lauten:

  • Wie gut sind wir mit unserem gewerblichen Kreditprozess aufgestellt?
  • Wo besteht dringender Handlungsbedarf für unser Institut im gewerblichen Kreditprozess?
  • Wie stehen wir im Vergleich zum Wettbewerb?

Zur Beantwortung dieser Fragestellungen führt ibi research gemeinsam mit seinem Partner PPI AG eine Studie durch.

Zielsetzung:
Die wesentliche Zielsetzung der Studie besteht darin, die aktuelle Situation in den Banken mit Fokus auf den gewerblichen Kreditprozess (Neu- und Bestandsgeschäft) zu erheben. Dabei wird konkret erhoben, welche Herausforderungen die Banken in ihren eigenen Häusern sehen und wie sie diese bewerten. Darüber hinaus werden die wesentlichen Treiber ermittelt und die sich daraus ergebenden Auswirkungen sowie Handlungsbedarfe identifiziert.

Teilnehmerkreis:
An der Umfrage dürfen ausschließlich Banken und Sparkassen teilnehmen.

Ihr Nutzen als Teilnehmer:

  • Sie schaffen für sich einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand Ihres eigenen Instituts.
  • Die anonymisierte Auswertung liefert Ihnen tiefergehende Einblicke in den Status quo des gewerblichen Kreditgeschäfts in Deutschland.
  • Die Studienergebnisse ermöglichen Ihnen einen säulenübergreifenden Vergleich und eine Einordnung Ihres Instituts im Wettbewerb des gewerblichen Kreditgeschäfts in Deutschland.
  • Der Wettbewerbsvergleich unterstützt Sie in der Identifizierung von möglichen Handlungsbedarfen in Ihrem Institut.
  • Falls von Ihnen gewünscht, bieten wir Ihnen gerne ein telefonisches Auswertungsgespräch an. Bei breitem Interesse werden wir darüber hinaus eine Ergebnispräsentation exklusiv für die Teilnehmer organisieren.

Die Beantwortung der Fragen dauert circa 40-60 Minuten, kann allerdings je nach Datenverfügbarkeit länger dauern. Ihre Aussagen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Hier geht es zur Befragung:
Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte für den Erhalt der Zugangsdaten über Ihre Firmen- bzw. Instituts-E-Mailadresse an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Teilnahmeschluss ist der 31.03.2017.

Suchmaschinenoptimierung verständlich lernen und selbst umsetzen
Lernen Sie, worauf es bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wirklich ankommt und wie man SEO-Ziele und -Strategien, eine Keyword-Analyse und essentielle OnPage-Faktoren (Technik, Inhalt, Struktur)
selbstständig im Unternehmen planen und umsetzen kann. Erhalten Sie Einblick in kostenfreie SEO-Tools und kostenpflichtige SEO-Software. Es erwarten Sie SEO-Geheimnisse, Mythen und konkrete SEO-Tipps für Ihr Unternehmen. Zusätzlich werden Vorteile und Erfolgsfaktoren der Onlinemarketing-Disziplin Google Adwords behandelt und wichtige Tipps für eine erfolgreiche SEO mit Content Marketing gegeben. Das SEO-Seminar wird von Tobias Fox, einem langjährigen SEO-Experten durchgeführt, der Ihnen die wirklich wichtigen Faktoren aufzeigt, die mit jedem Budget umsetzbar sind.

Referent: Tobias Fox, Geschäftsführer, VERDURE Medienteam GmbH

Tobias Fox widmet sich seit über zehn Jahren mit großer Leidenschaft seinem Spezialgebiet: dem Internet. Wer auf Google & Co. besser gefunden werden will, muss ihn (auf)suchen! Seine Kernkompetenzen: strategische Onlinemarketing-Beratung, Suchmaschinenoptimierung und Webanalyse.

Das Tagesprogramm:

09:30 Uhr: Begrüßungskaffee/Networking

10:00-17:00 Uhr:

Suchmaschinenmarkt/Algorithmus

Wie kann das Potenzial der Keywords voll ausgeschöpft werden?

  • Wie finden Sie Ihre Keywords
  • Tools für die Keyword-Analyse
  • Gewichtung und Auswahl der Top-Keywords

OnPage-Optimierung – Worauf es wirklich ankommt!

Website-Relaunch – SEO-Chancen und -Risiken

SEO-Tools, mit denen Sie Erfolge messen können

SEO-Geheimtipps

Vorteile und Tipps von und für Google Adwords

Praxistipps: Erfolgreiche SEO mit Content Marketing

  • Wie plane ich Content Marketing im SEO-Kontext
  • Mit Content Marketing hochwertige Backlinks gewinnen
  • Einblick in erfolgreiche SEO-Kampagnen (B2B/B2C)

Live SEO Website-Check mit Profi-Tools

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Die Veranstaltung findet in Regensburg bei ibi research (Galgenbergstr. 25, 93053 Regensburg) statt.

>>> Veranstaltungs-Website

>> Flyer und Anmeldeformular

ibi-Forum: Innovative Verkaufsmethoden für stationäre Händler

Die zunehmende Digitalisierung bewegt alle Bereiche unserer Gesellschaft. Dies gilt auch und gerade für den stationären Einzelhandel, für den die Digitalisierung Bedrohung und Rettungsanker zugleich ist. Ob die Digitalisierung nun mehr Chance oder eher Risiko für den Einzelhandel ist, diskutierten Händler, Digitalisierungs- und Handelsexperten beim ibi-Forum „Innovative Verkaufsmethoden für stationäre Händler“ bei der IHK Rhein-Neckar.

Der stationäre Einzelhandel im Zeitalter der Digitalisierung

„Durch die Digitalisierung weicht der Kundenkontakt vieler Händler auf. Hier muss man versuchen, durch innovative Ansätze gegenzusteuern und Kundenbindung zu erzeugen.“, so Dr. Georg Wittmann von ibi research an der Universität Regensburg, der das Forum moderierte und mit seinem Einführungsbeitrag die aktuellen Rahmenbedingungen des Einzelhandels im Zeitalter der Digitalisierung beleuchtete. In seinem Vortrag stellte der Forscher die zukünftigen Trends im E-Commerce und die Herausforderungen sowie Lösungsmöglichkeiten für den stationären Einzelhandel in diesem Zusammenhang vor. Bis ins Jahr 2021 könnte sich der E-Commerce-Anteil am Einzelhandelsumsatz, von 8,3 Prozent im Jahr 2015, auf bis zu 18 Prozent mehr als verdoppeln, so eine Schätzung von ibi research. Als eine mögliche Reaktion des Einzelhandels ging Wittmann auf die Digitalisierung des Ladengeschäftes ein, und hier auf die Möglichkeiten, die innovative Kassensysteme bieten.

Die Ladenkasse von morgen

Benedict Ehrmantraut von der Firma SoftEngine setzte an dieser Stelle zu einer „Tiefbohrung“ an und stellte die aktuellen vertrieblichen Möglichkeiten von Kassensystemen sowie die neuen gesetzlichen Richtlinien für Registrierkassen vor, die seit Jahresanfang gelten. Hier zeigte er an verschiedenen Beispielen, wie die Kasse von morgen „Online“ und „Offline“ verbinden kann und auch kleineren Händlern den Weg in den E-Commerce bzw. die Digitalisierung ermöglicht.

Als kleines Unternehmen Facebook & Co. erfolgreich nutzen

Die Gewinnung und Bindung von Kunden stand beim nächsten Vortrag im Mittelpunkt. Alexandra Bald vom Mannheimer Start-up „Kuchen im Glas“ zeigte anhand eigener Datenanalysen und Kampagnen, wie man als kleines Unternehmen soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter & Co. erfolgreich nutzen kann. „Mach aus jeder neuen potenziellen Kundin auch einen Fan! Fans sind Multiplikatoren!“, so Alexandra Bald. Dabei riet sie den Zuhörern, nicht einfach „pauschal“ auf allen Kanälen die gleichen Botschaften zu posten, sondern sehr genau zu verfolgen, welche Botschaften und welche Form auf den einzelnen Kanälen bei der jeweiligen Zuhörerschaft am besten funktionieren.

Dr. Jan Tänzler von zingoo berichtet in seinem Vortrag anschließend über den Einsatz von Geschenkgutscheinen im stationären Einzelhandel: „ein bewährtes Mittel auch oder insbesondere im digitalen Zeitalter“, so sein Fazit. Dabei zeigte er sowohl die Einsatzmöglichkeiten der sozialen Medien als auch die verschiedenen Einsatzfelder von Gutscheinen auf.

Innovative Preis- und Werbekommunikation am Point-of-Sale

Danach ging es im Vortrag von Tobias Nagel von der Online Software AG um innovative Preis- und Werbekommunikation am Point-of-Sale. Nach seiner Erfahrung muss der Handel alle Kunden-Kontakt-Punkte neu und insbesondere digital überdenken, denn nur so kann der Einzelhandel die veränderten Anforderungen des heutigen Konsumenten erfüllen. Der mobile und digitale „Sowohl-als-auch-Kunde“ kann seine Konsumbedürfnisse noch bequemer, zeitunabhängig und ortsunabhängig befriedigen. Durch diese Veränderungen wirkt das Einkaufsverhalten unberechenbar. Anhand von Praxisbeispielen erläuterte er dann die Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien, um den neuen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

Mode über alle Kanäle

Im abschließenden Vortrag mit dem Titel „Mode über alle Kanäle – Die Digitalisierung als Wegbereiter“ zeigte dann der Modehändler und Digital-Enthusiast Peter Schödlbauer von Mode Schödlbauer bzw. hemdenmeister.de, welche Erfahrungen er in den letzten Jahren mit dem Thema Digitalisierung gemacht hat. Dabei berichtete der Einzelhändler von seinem ersten Online-Shop aus dem Jahre 2007, der Umstellung auf ein vollintegriertes System im Jahre 2012 und der digitalen Transformation seines stationären Ladengeschäfts zu einem vollintegriertes Multi-Channel-Händler. Auch der Verkauf über Marktplätze wie Amazon & Co. sowie die Nutzung von Tablets und anderen innovativen Technologien im Ladengeschäft gehören dabei zu Schödlbauers Aktivitäten. Bei allen technischen Innovationen stellt Schödlbauer aber eines klar: Ohne geschulte und motivierte Mitarbeiter hilft die beste Technik nichts.

Fazit

Am Ende des ibi-Forums fasste Dr. Georg Wittmann nochmals die Erkenntnisse des Tages zusammen und gab allen Anwesenden den Rat mit, das Präsentierte erst einmal wirken zu lassen, dann aber schnell für sich zu entscheiden, wie man mit den aktuellen Entwicklungen rund um die Digitalisierung umgehen soll. Dabei machte er nochmals deutlich: „Ein Patentrezept gibt es leider nicht.“ Denn nicht jeder Händler muss sofort beginnen, online zu verkaufen. Aber jeder Händler sollte nach dem heutigen Tag beginnen, sich intensiver mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen und sich eine Strategie für den Umgang damit zurechtzulegen.