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Wer den grenzüberschreitenden E-Commerce gut vorbereitet und an die landesspezifischen Anforderungen anpasst, kann vom internationalen Handel profitieren und die Anzahl der potentiell erreichbaren Kunden deutlich erhöhen. Dabei müssen allerdings bestimmte Aspekte beachtet werden, die von Land und Unternehmen abhängig sind. Mit einer Befragung hat das Team des E-Commerce-Leitfadens nun ermittelt, wie deutsche Online-Händler beim grenzüberschreitenden Handel vorgehen und welchen Herausforderungen sie dabei gegenüberstehen.

Aus den Ergebnissen der Studie geht hervor, dass derzeit 67 Prozent der befragten deutschen Händler aktiv ins Ausland verkaufen. Weitere 18 Prozent exportieren nicht gezielt in andere Länder, nehmen jedoch Bestellungen aus dem Ausland entgegen. Demzufolge verkaufen insgesamt 85 Prozent der Online-Händler bereits ins Ausland. Bei diesen Online-Händlern kommen 20 Prozent aller Bestellungen aus dem europäischen Ausland sowie weitere 7 Prozent außerhalb Europas. Somit ist es nicht verwunderlich, dass rund 85 Prozent der Unternehmer der These zustimmen, dass das Auslandsgeschäft immer stärker an Bedeutung gewinnt.

Allein schon wegen der kürzeren Transportwege werden vor allem die Nachbarländer Österreich (89 %), Schweiz (77 %), Niederlande (73 %) sowie Frankreich (72 %) als Geschäftspartner bevorzugt. Diese werden auch bei der Einschätzung des Zahlungsausfallsrisikos gut bewertet: Vor allem die Schweiz wird als nicht riskant eingeschätzt, dahinter folgen Österreich sowie Frankreich. Außerdem beträgt in diesen die Retourenquote vier Prozent, während in Deutschland mehr als das Dreifache zurückgesendet wird (12,9 %).

Die Studie beschäftigt sich des Weiteren mit den möglichen Problemen des grenzüberschreitenden Handels. Die rechtlichen Unsicherheiten werden dabei von circa 67 Prozent der befragten Unternehmen als die größte Schwierigkeit gesehen. Hierbei wird vor allem die oftmals fehlende Möglichkeit der Sendungsverfolgung im Ausland bemängelt. 55
Prozent empfinden stattdessen das Angebot des Kundenservices in der jeweiligen Landessprache als problematisch. Zudem werden von 48 Prozent die aufwendige
Versandabwicklung und mit 38 Prozent die Übersetzung der Webseite bzw. des Artikelangebots als weitere Hindernisse angegeben.

Die Studie verdeutlicht das enorme Wachstumspotential für den grenzüberschreitenden Handel, was mit einem harten Wettbewerb einhergeht. Auch auf dem inländischen Markt ist mit wachsender Konkurrenz aus dem Ausland zu rechnen. Unternehmer sollten sich folglich überlegen, in welchen Ländern sie ihre Waren zusätzlich verkaufen könnten. Damit der internationale E-Commerce erfolgreich verläuft, sind jedoch genaue Analysen der Zielmärkte und eine sorgfältige Planung der Auslandsaktivitäten notwendig. Oftmals ist es sinnvoll, über Online-Marktplätze den ausländischen Markt zu testen, bevor man höhere Investitionen für Online-Shop und Marketing tätigt.

Die vollständige Studie „Internationaler E-Commerce“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter:
www.ecommerce-leitfaden.de/internationalisierung

Dass die Digitalisierung das Einkaufverhalten von Konsumenten stark verändert hat, ist keine Neuigkeit. Dass jedoch auch Unternehmen – also der B2B-Bereich – verstärkt ihr Einkaufverhalten verändern, wurde auf dem ibi-B2B-Forum in Frankfurt allen Teilnehmern klar.

Zahlreiche Teilnehmer hatten sich in Frankfurt versammelt, als Dr. Georg Wittmann das ibi-Forum B2B-E-Commerce eröffnete. Zur Einführung machte er deutlich, dass es im B2B-Commerce in den letzten Jahren starke Veränderungen gab und auch in den kommenden weiter geben wird. Dies unterstrich auch der anschließende Vortrag „B2B-E-Commerce – Geschäftskunden im Zeitalter der Digitalisierung“ und zeigte die zahlreichen Veränderungen im Geschäft mit Firmenkunden auf.

Auch Claus-Jürgen Kromm, Projektmanager E-Commerce bei Heidelberger Druckmaschinen, berichtete in seinem Vortrag über das veränderte Einkaufverhalten seiner Kunden und die Herausforderungen, die ein Konzern meistern muss, wenn der Online-Shop in mehreren Ländern einem Relaunch unterzogen werden soll. In zwei weiteren Praxisberichten zeigten die beiden Umsetzungspezialisten ElectronicSales und diva-e, welche Hindernisse es bei der Durchführung von B2B-Shop-Projekten zu überwinden gilt. Dabei gaben sie den anwesenden Unternehmen wertvolle Tipps und Tricks an die Hand, wie sie diese Stolperfallen umgehen können.

Das Thema „Wie will der Kunde im B2B-Commerce zahlen?" diskutierten dann in einer Gesprächsrunde Lisa Erdmann (Krones), Stefan Grimm (GKS Handelssysteme), Claus-Jürgen Kromm (Heidelberger Druckmaschinen) und Simon Prehn (EOS Deutschland). Moderatorin Sabine Pur (ibi research) erörterte mit den Teilnehmer die Eigenarten des Bezahlens im B2B-E-Commerce und beleuchtete neben der Auswahl und Einbindung neuer Bezahlverfahren in einen Online-Shop auch die Zahlungswegesteuerung und das Risikomanagement. Im Ergebnis waren sich die Teilnehmer einig, dass der B2B-E-Commerce spezielle Anforderungen an die Zahlungsabwicklung stellt, die viele der klassischen Paymentverfahren bisher nur bedingt abbilden können.

Am Nachmittag berichteten weitere Online-Händler über ihre Erfahrungen im Umgang mit ihren Geschäftskunden und den Aufgaben, die innerhalb eines Unternehmens zu meistern sind, wenn der Vertriebskanal „Internet“ etabliert werden soll. Während Wolf Sternberg, Leiter E-Commerce bei Papier Liebl, auf das Thema Change Management einging, legte Klaus Kallenbrunnen, International Head of Digital Business bei der HAIX group, den Fokus auf die Positionierung einer Eigenmarke im B2B-E-Commerce.

Einen Einblick in das Einkaufsverhalten der Zukunft gab Matthias Berg vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. mit seinem Vortrag „B2B-E-Commerce – die Perspektive eines Einkäufers“. Dabei machte er u. a. deutlich, dass auch beim Einkauf 4.0 persönliche Beziehungen weiterhin eine hohe Bedeutung haben werden.

Dr. Bernd Schönwälder (Mercateo) erläuterte in seinem Beitrag „E-Commerce 4.0: Der Wert der Vielfalt im B2B“, was der B2B-Handel auch von Marktplätzen wie Mercateo in den kommenden Jahren zu erwarten hat. Stefan Grimm (GKS Handelssysteme) wagte ebenfalls eine Blick in die Zukunft, fokussierte sich dabei aber auf den Großhandel. Zum Abschluss wurden in einer Podiumsdiskussion die Inhalte des Tages nochmals aufgearbeitet und es wurde darüber spekuliert, wer im Jahre 2020 den B2B-E-Commerce beherrschen wird.

Am Ende des Tages stand für die Teilnehmer und die Referenten fest, dass uns die Digitalisierung im Handel zwischen Unternehmen in den kommenden Jahren noch weiter intensiv beschäftigen wird und dieses ibi-B2B-Forum sicher nicht das letzte gewesen sein wird.

Was unterscheidet die großen von kleinen und mittleren Online-Shops in den verschiedenen Phasen des Kaufprozesses? Gibt es Branchenunterschiede? Welche Standards setzen die großen Online-Shops? Was können kleinere und mittlere Online-Shops von den "Platzhirschen" lernen? Diese und weitere Fragen will die "ibi-Mystery-Shopping-Studie 2016 – eine Momentaufnahme des deutschen E-Commerce" klären.

Als Grundlage dient ein im Vorfeld erarbeiteter wissenschaftlich fundierter Kriterienkatalog mit über 200 Kriterien. Mittels tatsächlicher Einkäufe (Mystery-Shopping) werden diese Kriterien erhoben und abgeprüft. Dazu werden standardisierte Einkaufsszenarien, z. B. Warenkorbwert, Bestellzeitpunkt, Zahlungsverfahren, festgelegt und in den ausgesuchten Online-Shops ausgeführt. Auswertungen auf Branchenebene werden ebenso durchgeführt wie Analysen nach Shopgröße. Analysiert werden dabei sowohl die Vorkaufsphase, die eigentliche Kaufphase sowie die Nachkaufphase inklusive der Retourenabwicklung. 

Ende 2015 haben wir bereits einen Proof-of-Concept durchgeführt und 25 Einkäufe bei verschiedenen Online-Händlern durchgeführt und anschließend ausgewertet. Nach diesem erfolgreichen Test des Forschungsdesigns wollen wir nun im ersten Halbjahr 2016 das Forschungsprojekt neu auflegen und mindestens 150 Mystery-Käufe in Shops durchführen. Hierfür suchen wir Sponsoren, die uns unterstützen. Die Studienergebnisse werden dann vor der Sommerpause medienwirksam veröffentlicht.

Wir würden uns sehr freuen, Sie als Sponsor zu gewinnen. Mehr zur Studien, den Kosten und Leistungen erfahren Sie im Studienkonzept.

Für Fragen zur Studie bzw. zum Sponsoring wenden Sie sich bitte an:

Dr. Georg Wittmann

Dr. Georg Wittmann
Research Director

Tel.: 0941 943-1891

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Andrea Rosenlehner

Andreas Rosenlehner
Information Service

Tel.: 0941 943-1921

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen:

>> Studienkonzept

Suchmaschinenoptimierung verständlich lernen und selbst umsetzen
Lernen Sie, worauf es bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wirklich ankommt und wie man SEO-Ziele und -Strategien, eine Keyword-Analyse und essentielle OnPage-Faktoren (Technik, Inhalt, Struktur)
selbstständig im Unternehmen planen und umsetzen kann. Erhalten Sie Einblick in kostenfreie SEO-Tools und kostenpflichtige SEO-Software. Es erwarten Sie SEO-Geheimnisse, Mythen und konkrete SEO-Tipps für Ihr Unternehmen. Zusätzlich werden Vorteile und Erfolgsfaktoren der Onlinemarketing-Disziplin Google Adwords behandelt und wichtige Tipps für eine erfolgreiche SEO mit Content Marketing gegeben. Das SEO-Seminar wird von Tobias Fox, einem langjährigen SEO-Experten durchgeführt, der Ihnen die wirklich wichtigen Faktoren aufzeigt, die mit jedem Budget umsetzbar sind.

Referent: Tobias Fox, Geschäftsführer, VERDURE Medienteam GmbH

Tobias Fox widmet sich seit über zehn Jahren mit großer Leidenschaft seinem Spezialgebiet: dem Internet. Wer auf Google & Co. besser gefunden werden will, muss ihn (auf)suchen! Seine Kernkompetenzen: strategische Onlinemarketing-Beratung, Suchmaschinenoptimierung und Webanalyse.

Das Tagesprogramm:

09:30 Uhr: Begrüßungskaffee/Networking

10:00-17:00 Uhr:

Suchmaschinenmarkt/Algorithmus

Wie kann das Potenzial der Keywords voll ausgeschöpft werden?

  • Wie finden Sie Ihre Keywords
  • Tools für die Keyword-Analyse
  • Gewichtung und Auswahl der Top-Keywords

OnPage-Optimierung – Worauf es wirklich ankommt!

Website-Relaunch – SEO-Chancen und -Risiken

SEO-Tools, mit denen Sie Erfolge messen können

SEO-Geheimtipps

Vorteile und Tipps von und für Google Adwords

Praxistipps: Erfolgreiche SEO mit Content Marketing

  • Wie plane ich Content Marketing im SEO-Kontext
  • Mit Content Marketing hochwertige Backlinks gewinnen
  • Einblick in erfolgreiche SEO-Kampagnen (B2B/B2C)

Live SEO Website-Check mit Profi-Tools

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Die Veranstaltung findet bei der IHK Akademie Mittelfranken, Walter-Braun-Straße 15, 90425 Nürnberg statt.

>> Flyer und Anmeldeformular

Wolf Sternberg im Interview mit der Mittelstand 4.0-Agentur Handel

Der B2B rückt immer stärker in den Fokus im E-Commerce. Doch gerade für Mittelständler ist es eine große Herausforderung, einen B2B-Shop aufzubauen, der den Anforderungen gerecht wird. Wolf Sternberg, Head of E-Commerce von Papier Liebl (http://www.liebl.de), weiß davon aus erster Hand zu berichten.


Im Interview mit der Mittelstand 4.0-Agentur Handel schildert er seine Erfahrungen bei der Planung und Umsetzung des Online-Shops von Papier Liebl. Er stellte fest, dass insbesondere SEO im B2B-Mittelstand nicht vernachlässigt werden sollte. Außerdem war gerade für Papier Liebl die Automatisierung und Digitalisierung der Kernprozesse ein spannender Schritt. Als Herausforderung hat er insbesondere die Qualität der Stammdaten gesehen. „Unterschätzt haben wir den Aufwand zwar nicht, aber die Qualität musste bedeutend verbessert und die Struktur an das ERP-System angepasst werden.“, erzählt Sternberg.


Er berichtet auch davon, dass er Effizienzsteigerungen und wirtschaftliche Erfolge beobachten konnte. „Durch die Umstellung können wir viel kundenorientierter arbeiten“, so Sternberg. „Damit tragen wir auch dem Trend Rechnung, dass B2C-Gewohnheiten in den B2B gelangen und eine Consumerization stattfindet.“

 

 

Das vollständige Video finden Sie auch unter: https://youtu.be/Vx8fIfWGOXs

++++ Veranstaltungshinweise ++++

ibi-Forum B2B-E-Commerce

ibi-Forum B2B-E-Commerce

Mehr zum ibi-Forum "B2B-E-Commerce" erfahren Sie unter: www.ibi.de/B2B-Forum

++++ Veranstaltungshinweise ++++

Das Thema Instant Payments hat das Potential, die Zahlungsverkehrslandschaft in den nächsten Jahren tiefgreifend zu verändern. Die Thematik hat insbesondere auch durch die Initiative der Europäischen Zentralbank Fahrt aufgenommen und stellt viele Akteure im Zahlungsverkehr vor zahlreiche Fragen. Neue Geschäftsmodelle können entstehen und aktuell existierende Ansätze überflüssig werden. Dabei sind die regulatorischen Entwicklungen sowie der Eintritt neuer, teilweise sehr aggressiver, Marktteilnehmer nicht zu unterschätzen.

Mit dem ibi-Seminar "Instant Payments: eine neue Revolution im Zahlungsverkehr?" am 23. Juni 2016 in Frankfurt möchten wir uns dem spannenden Thema nähern, eine fundierte Einordnung des Themas ermöglichen sowie eine fruchtbare Diskussion anstoßen.

Melden Sie sich gleich an und profitieren Sie vom günstigen Frühbucherpreis! Die Teilnahmegebühr beträgt regulär 299 Euro (zzgl. USt.). Bei einer Anmeldung bis 03.06.2016 gilt der Frühbucherpreis von 249,00 Euro (zzgl. USt.). Veranstaltungsort ist das Mövenpick Hotel Frankfurt City, Den Haager Str. 5, 60327 Frankfurt am Main.

Für Mitarbeiter von ibi-Partnerunternehmen ist die Teilnahme für eine Person kostenfrei. Jede weitere Person von Partnerunternehmen zahlt nur 249,00 Euro (zzgl. USt.). Die Gebühr für Mitglieder der Fachgruppe if der Gesellschaft für Informatik beträgt 219,00 Euro (zzgl. USt.).

>> Online-Anmeldung

>> Flyer

Der Online-Handel wirbelt die Struktur des Einzelhandels kräftig durcheinander. Nach unserer aktuellen Prognose werden im Jahr 2020 in einzelnen Branchen über 40 Prozent der Umsätze im Netz getätigt. Diese Entwicklung stellt vor allem den stationären Handel vor große Herausforderungen. Mit der E-Commerce-Offensive stellt die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim kostenlose Serviceangebote zur Verfügung, die den stationären Handel auf dem Weg durch Bits und Bytes begleiten soll.

In Workshops zum Thema "Zukunft des Handels" in Amberg, Regensburg, Rötz und Weiden erarbeiten Händler unter unserer Leitung die Herausforderungen der Digitalisierung des Handels und mögliche Lösungsstrategien. Im Zusammenspiel aus fachlichem Input und Einbindung der Teilnehmer werden gemeinsam aktuelle Herausforderungen im Handel diskutiert und mögliche Lösungen erarbeitet. Die Ergebnisse sollen den Teilnehmern Handlungsoptionen in Zeiten des digitalen Wandels des Handels aufzeigen.

Der Ablauf der Workshops ist wie folgt geplant:

  • Einstimmung bei einem Imbiss
  • Fachlicher Impulsvortrag zu den Entwicklungen im Handel
  • Moderierte Erarbeitung relevanter Fragestellungen
  • Entwicklung möglicher Lösungsstrategien und Maßnahmen
  • Bewertung der erarbeiteten Ergebnisse

Am Ende geht es im Rahmen der Workshops vor allem darum die richtigen Fragen zu identifizieren. Denn in der zweiten Jahreshälfte werden E-Commerce-Sprechtage angeboten, innerhalb derer genau diese Fragestellungen in kostenlosen Einzelberatungen beantwortet werden.

Die Workshops sind kostenfrei.

Termine:

  • 02.05.2016, IHK Regensburg, D.-Martin-Luther Str. 12, 93047 Regensburg, 18:30 Uhr
  • 03.05.2016, Hotel Wutzschleife, Hilstett 40, 92444 Rötz, 18:30 Uhr
  • 11.05.2016, Weidener Technologie-Campus, Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden, 18:30 Uhr
  • 11.05.2016, IHK Amberg, Fleurystr. 5, 92224 Amberg, 18:30 Uhr

>> Anmeldung

>> Flyer

>> mehr zur E-Commerce-Offensive

Die Digitalisierung der Wirtschaft ist für den Handel Herausforderung und Chance zugleich: Auf der einen Seite vergleichen und kaufen viele Kunden heute online, auf der anderen Seite bieten die sozialen Netzwerke auch den familiengeführten stationären Ladengeschäften völlig neue Möglichkeiten, um Kunden gezielt anzusprechen. Es gilt deshalb, die klassischen Formen der Kundenansprache mit den neuen Online-Medien zu kombinieren, um sich auch im Netz durch Service und Qualität zu profilieren und um damit zum Multichannel-Player zu werden.

Um den Handel bei dieser Herausforderung durch neue Angebote zu unterstützen, veranstaltete die IHK Nürnberg für Mittelfranken in Kooperation mit ibi research am 11. April das "Zukunftsforum Handel" in Nürnberg. Unterstützt wurde die Veranstaltung auch vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

In der Veranstaltung wurden die Herausforderungen des stationären Handels anschaulich und eindringlich skizziert. Je nach Branche ist der Problemdruck dabei unterschiedlich hoch, aber eines gilt für alle Einzelhändler: Man muss sich mit dem Thema aktiv auseinandersetzen und die strategischen Weichenstellungen für die Zukunft vornehmen.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: "E-Commerce und digitale Innovationen sind für den traditionellen Einzelhandel Herausforderung und Chance zugleich. Deshalb braucht jeder Einzelhändler eine digitale Strategie. Die stationären Händler müssen die Chancen der Digitalisierung erkennen und noch besser nutzen. Wir haben deshalb im Herbst 2015 das zweijährige Modellprojekt ,Digitale Einkaufsstadt Bayern‘ gestartet, mit dem die daran teilnehmenden Städte Coburg, Pfaffenhofen an der Ilm und Günzburg die Nutzung digitaler Innovationen optimieren werden. Daneben unterstützen wir auch das Zukunftsforum Handel der IHK Nürnberg, um den mittelständischen Handel zu informieren und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Mit dem ,Digitalbonus‘ wollen wir im Rahmen der Zukunftsstrategie ,Bayern Digital‘ ab Herbst 2016 dem bayerischen Mittelstand einfach und unbürokratisch dabei helfen, die Digitalisierung für Produktionsprozesse und Geschäftsmodelle zu nutzen."

IHK-Präsident Dirk von Vopelius versichert: "Die IHK Nürnberg für Mittelfranken steht dem Handel mit konkreten Angeboten zum Thema Digitalisierung zur Seite. Durch Information und Beratung unterstützen wir unsere Mitgliedsunternehmen, ihre individuelle Alleinstellung auszubauen und die Kunden durch einzigartige Produkte und Dienstleistungen auf allen Kanälen – stationär und online – zu überzeugen."

Prof. Dr. Hans-Gert-Penzel, Geschäftsführer von ibi research, fasste den Tag wie folgt zusammen: "Im Zeitalter der Digitalisierung gilt der Satz ,Der Handel ist im Wandel´ mehr denn je. Das heutige Zukunftsforum hat gezeigt, dass sich der Einzel- und Großhandel in all seinen Funktionen durch die Digitalisierung verändern muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Jedoch müssen es nicht immer die hochkomplexen IT-Lösungen sein. Auch einfache, handwerklich sauber umgesetzte Ansätze können eine hohe Qualität und großen Mehrwert liefern – gerade wenn dabei die individuelle Persönlichkeit und das Profil des Händlers sichtbar bleiben oder sogar noch breiter und klarer sichtbarer werden. Viele Beispiele zeigen, dass auch kleine und mittlere Händler das sehr gut können. Allerdings verlangt dies von den Händler, dass sie sich mit dem Chancen und Risiken der Digitalisierung aktiv auseinandersetzen. Die IHKn, das ibi und auch weitere Institutionen bieten dafür mittlerweile ein breites Angebot an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen."

Neben Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierte auch Bayerns Wirtschaftsministerin Aigner, in welche Richtung sich der Einzelhandel unter dem zunehmenden Einfluss der Digitalisierung bewegt. Außerdem berichteten erfolgreiche Händler, wie sie durch den intelligenten Einsatz von digitalen Medien neue Kunden gewinnen und die Verschmelzung von Vertriebskanälen, wie E-Commerce und klassischer beratender Einzelhandel, gezielt einsetzen.

Damit Händler und Unternehmen die Chancen der Digitalisierung durch geeignete Strategien besser nutzen können, bietet die die IHK Nürnberg für Mittelfranken zusammen mit ibi research an der Universität Regensburg kostenlose unternehmensindividuelle Sprechstunden zur Digitalisierung im Handel an. Interessierte Händler und Unternehmen wenden sich hier bitte an die IHK Nürnberg für Mittelfranken.

>> Pressemitteilung (pdf)

>> Impressionen

>> Video des BR