Aktuelle Meldungen

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Ist E-Commerce für B2B das nächste große Ding im Online-Handel?
Unternehmen kaufen und verkaufen vermehrt über Online-Shops und Marktplätze. Für die Zukunft erwarten Experten eine weitere Steigerung der geschäftlichen Online-Ein- und Verkäufe. Wer im B2B-Online-Handel erfolgreich sein will, muss jedoch einige Themen berücksichtigen, die aus dem Geschäft mit Konsumenten (B2C) kaum bekannt sind. Das ibi-Forum „B2B-E-Commerce“ gibt Herstellern, Großhändlern und auch Dienstleistern die Möglichkeit, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen.

Tagesablauf:

09:00 Uhr: Begrüßungskaffee/Networking

09:30 Uhr: Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung
Dr. Georg Wittmann, Research Director, ibi research

09:45 Uhr: B2B-E-Commerce - Geschäftskunden im Zeitalter der Digitalisierung
Dr. Georg Wittmann, Research Director, ibi research

10:15 Uhr: Shop-Relaunch bei Heidelberger Druckmaschinen
Claus-Jürgen Kromm, Heidelberger Druckmaschinen

11:00 Uhr Kaffeepause: Gelegenheit zum Networking

11:30 Uhr: B2B-Commerce im Praxiseinsatz
Rainer Schmelzle, electronicSales

12:00 Uhr: Umsetzung der digitalen Unternehmensstrategie mit Hilfe einer internationalen B2B und B2C E-Commerce Plattform anhand verschiedener Praxisbeispiele
Volker John, diva-e Digital Value Enterprise

12:30 Uhr: Q&A-Session zum Thema "Wie will der Kunde im B2B-Commerce zahlen?"

  • Lisa Erdmann, Krones
  • Stefan Grimm, GKS Handelssysteme
  • Claus-Jürgen Kromm, Heidelberger Druckmaschinen
  • Moderation: Dr. Georg Wittmann, ibi research an der Universität Regensburg

13:00 Uhr Mittagessen: Gelegenheit zum Networking

14:00 Uhr: B2B-Commerce im traditionellen Mittelstand - Change Managament und die normative Kraft des Faktischen
Wolf Sternberg, Papier Liebl

14:30 Uhr: Positionierung einer Eigenmarke im B2B-Commerce
Klaus Kallenbrunnen, HAIX

15:00 Uhr: Einkauf 4.0 - die Perspektive eines Einkäufers
Matthias Berg, Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME)

15:30 Uhr Kaffeepause: Gelegenheit zum Networking

16:00 Uhr: E-Commerce 4.0: Der Wert der Vielfalt im B2B
Dr. Bernd Schönwälder, Mercateo

16:30 Uhr: Wie sieht der Großhandel 2020 aus?
Stefan Grimm, GKS Handelssysteme

17:00 Uhr Q&A-Session zum Thema "Wer berherrscht den B2B-E-Commerce 2020?"

  • Klaus Kallenbrunnen, HAIX
  • Stefan Grimm, GKS Handelssysteme
  • Dr. Bernd Schönwälder, Mercateo
  • Wolf Sternberg, Papier Liebl
  • Moderation: Dr. Georg Wittmann, ibi research an der Universität Regensburg

17:30 Uhr Ende der Veranstaltung mit anschließenden Stehempfang und Ausklang des Tages

Der Veranstaltungsort ist das Mövenpick Hotel Frankfurt City, Den Haager Straße 5, 60327 Frankfurt. Die Teilnahmegebühr beträgt für Händler und Hersteller bis 13.05.2016 159,00 € danach 199,00 €. Die Händlerkonditionen gelten auch für Verbände, Kammern und Universitäten. Dienstleister zahlen bis 13.05.2016 399,00 € danach 449,00 €. Mitarbeiter von ibi-Partnerunternehmen erhalten eine Freikarte und jede weitere Karte kostet 159,00 €. Alle Preise verstehen sich zzgl. USt.

>> Online-Anmeldung

>> Flyer

Für den stationären Handel stellt die Digitalisierung der Wirtschaft eine große Herausforderung dar: Das Internet bietet vielfältige neue Chancen, jedoch drohen auch Gefahren. Kunden informieren sich nicht mehr nur im Geschäft vor Ort, sondern oft zuerst im Internet. Die Abstimmung mit den Füßen über die bevorzugte Einkaufsstätte wird zunehmend durch eine Abstimmung mit dem Zeigefinger auf Maus oder Smartphone ersetzt.

Längst geht es nicht mehr um die Frage „Laden oder Internet“, sondern vielmehr um kundengerechte Verknüpfung von online- und offline-Ansprache. Dabei bleibt Profilierung via Service und Qualität über alle Vertriebskanäle hinweg das Erfolgsrezept für den Handel.

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken und ibi research wollen Händler unterstützen, die Chancen der Digitalisierung durch geeignete Multichannel- und E-Commerce-Strategien zu nutzen. Dazu laden wir Sie herzlich ein, erfolgreiche Strategien kennenzulernen und zu diskutieren.

Wann? Montag, 11.04.2016, 10:00 Uhr – 18:30 Uhr
Wo? Arvena Park Hotel, Görlitzer Str. 51, 90473 Nürnberg

Weitere Informationen zu Inhalten und Ablauf der Veranstaltung finden Sie im Flyer des Handelsforums und unter www.ihk-nuernberg.de/v/4542

Angesichts der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir Sie um frühzeitige Anmeldung bis spätestens 06.04.2016 online unter www.ihk-nuernberg.de/v/4542

Viel liest man über all das, was die Filialbanken in 2016 tun müssen, um ihre Wettbewerbsposition zu verteidigen. Sie sollen die Digitalisierung vorantreiben, mit FinTechs kooperieren, neue attraktive Produkte einführen, endlich Architekturen für den Omnikanal-Vertrieb umsetzen, kostengünstigere Filialstrukturen ersinnen …

All dies ist richtig. Und doch ist es unbefriedigend, denn das Meiste dringt nicht kurzfristig zur Kundenschnittstelle vor. Es ist vermutlich gut als Teil eines Fünf-Jahres-Programms, hilft aber in den nächsten Monaten nur begrenzt.

In seinem Gastbeitrag stellt Prof. Dr. Hans-Gert Penzel deshalb drei konkrete, kurzfristig wirkende Optionen für mehr Kundenvertrauen vor.

Der vollständige Gastbeitrag ist ab heute unter folgendem Link einsehbar:

https://www.der-bank-blog.de/drei-handlungsvorschlaege-fuer-filialbanken/vertrieb/21752/

Zahlungsverkehrsexperte Dr. Ernst Stahl vom Forschungsinstitut ibi research an der Universität nahm Anfang März an einem großen Wirtschaftskongress in Teheran teil und war von der Aufbruchstimmung im Iran angetan.

Von Robert Torunsky, Wirtschaftszeitung, www.die-wirtschaftszeitung.de

Teheran/Regensburg. Seit dem 16. Januar ist der Export von iranischem Öl und Gas in die EU wieder erlaubt. Dies ist ein wichtiger Schritt aus der Isolation, doch viele weitere sind erforderlich. Essenziell ist auch, dass der Iran wieder am internationalen Zahlungsverkehr partizipiert, von dem das 80-Millionen-Einwohner-Land während der Sanktionen weitestgehend abgeschnitten war. „Der Zahlungsverkehr ist das Öl auf den Zahnrädern jeder Wirtschaft“, stellt Dr. Ernst Stahl die Bedeutung heraus. Der Direktor von ibi research an der Universität Regensburg nahm von 5. bis 7. März am zweiten „Business Forum Iran Europe“ in Teheran teil und war beeindruckt von Land und Leuten. Der Zahlungsverkehrsexperte sprach am ersten Tag des internationalen Wirtschaftskongresses darüber, wie sich die Welt des Zahlungsverkehrs durch die SEPA-Umstellung sowie durch E- und M-Payment in Deutschland und Europa verändert hat. Am dritten Tag war Stahl bei Workshops des ibi-Partners EFiS (www.efis.de) einer der Ansprechpartner für alle Fragen zum internationalen Zahlungsverkehr, an den Banken und Unternehmen angekoppelt werden sollen. Da aufgrund des Embargos die dafür nötige Hardware noch nicht in den Iran exportiert werden darf, soll dies über virtuelle private Netzwerke letztlich in Frankfurt am Main erfolgen.

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Mit der Lage steigen auch die Preise: Im Norden Teherans auf 1700 Meter Höhe kostet der Quadratmeter durchaus bis zu 30 000 Euro. Foto: Stahl

Wie wichtig den Gastgebern die Veranstaltung mit weit über 1000 Teilnehmern war, lässt sich an der illustren Teilnehmerschar ablesen: Neben zahlreichen Ministern und dem Gouverneur der iranischen Zentralbank waren unter anderen auch Staatssekretär Matthias Machnig und der iranische Botschafter Dr. Ali Majedi aus Berlin anwesend. „Im Iran herrscht Aufbruchstimmung“, schildert Stahl seine Eindrücke. „Bei den Parlamentswahlen Ende Februar hat das gemäßigte Lager einen Erdrutschsieg errungen und der Iran möchte auch der Welthandelsorganisation WTO beitreten.“ Dazu müsste aber der Rechtsrahmen angepasst werden, beispielsweise sollten die gleichen Rechte für in- und ausländische Firmen gelten. „Der Iran will aber nicht nur Konsumgüter importieren, sondern Industrie ins Land holen.“ Auch hier müsse nachgebessert werden, denn bislang könnten nur Personen ein Unternehmen gründen, die auch über ein iranisches Konto verfügen – und das war bislang für Ausländer sehr schwierig.

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Markus Rupprecht (CSO der Traxpay AG) und Dr. Ernst Stahl waren beim „Business Forum Iran Europe“ in Teheran gefragte Experte. Foto: Maleki Group

Der Iran ist mit seinem angestrebten Wirtschaftswachstum von fünf Prozent gerade für Unternehmen aus der Bundesrepublik nicht nur als Exportland, sondern auch als Produktionsstandort höchst interessant. Das hat vielerlei Gründe: Das Land verfügt zwar mit über die größten Erdöl- und Erdgasreserven der Welt, ist aber dennoch nur zu 20 Prozent von seinen reichlich vorhandenen Rohstoffen wirtschaftlich abhängig. Ein exzellentes Bildungssystem sichert Fachkräfte, das niedrige Durchschnittsalter der Bevölkerung – rund 65 Prozent der Bevölkerung sind unter 35 Jahren –, das Fehlen der Islamisten-Miliz IS und die im Vergleich zu muslimischen Nachbarstaaten deutlich höhere Akzeptanz von Frauen in der Gesellschaft machen den Iran richtungsweisend für den gesamten Nahen Osten.

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Eine Wechselstube in der iranischen Hauptstadt: Für 50 Euro gibt es rund 1,9 Millionen Rial. Foto: Stahl

„Im inländischen Zahlungsverkehr ist der Iran gut aufgestellt. Bei einer ähnlichen Einwohnerzahl wie in Deutschland gibt es ein effizientes Point-of-Sale-System mit 4,2 Millionen Terminals – in Deutschland sind es 750 000“, so Stahl. „Das ist auch dem Umstand geschuldet, dass die größte Banknote von 100 000 Rial nur etwa 2,60 Euro wert ist – und das bei einem Wechselkurs von 1:38 000.“ Aufgrund der hohen Inflation ist das in Europa erst angestrebte Instant Payment, also Zahlungen in Sekundenschnelle, ebenfalls bereits gelebte Realität und auch das Mobile Banking erfreut sich größter Beliebtheit. „Es gibt in Teheran fast überall WLAN und die Restriktionen werden weniger. Portale wie Facebook oder Spiegel Online sind noch gesperrt, aber ich konnte das E-Paper der Wirtschaftszeitung lesen und das Fußballspiel Bayern München gegen Dortmund im öffentlichen Fernsehen ansehen“, berichtet der Forscher von seiner Freizeitgestaltung im Hotel. Für Stahl das ein weiteres Indiz seines positiven Gesamteindrucks. „Die Iraner warten auf uns, denn Deutsche sind dort die beliebtesten Ausländer und gerade das Ingenieurwesen genießt hohes Ansehen. Ich kann an die deutsche Wirtschaft nur appellieren, das Land als wichtiges neues Exportziel zu adressieren.“

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Armin Gerhardt, Vorstandsvorsitzender der EFiS EDI Finance Service AG, bietet aus dem Mittelpunkt Europas seinen Kunden weltweit service- und prozessorientierte Zahlungsverkehrslösungen an. Foto: Maleki Group

Die aktuelle Ausgabe unserer Zeitschrift Banking and Information Technology (BIT) beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Auswirkungen der Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle der Finanzindustrie
    Julian Schmidt, Paul Drews
  • Mobile First auch in Beratungsprozessen des Private Banking? Entwicklung und Validierung einer iPad-Applikation
    Christian Ruf, Andrea Back, Marc Burkhardt
  • Big Data’s Coming: Konsequenzen für die IT-Strategien von Banken und Versicherungen
    Fabian Lang, Markus Buschle
  • Einsatz von Cloud Computing in deutschen Unternehmen: Status quo und Bedeutung der Informationssicherheit
    Michael Diener, Andreas Kraus, Lukas Fischer
  • Blockchain-Technologien und ihre Implikationen
    Peter Roßbach
  • Erfolgsfaktoren und Optimierungspotenziale bei der Gestaltung des Checkout-Prozesses in Online-Shops
    Stefan Weinfurtner, Georg Wittmann
  • B2B-E-Commerce – Eine Analyse des Online-Ein- und Verkaufsverhaltens auf Basis einer Expertenbefragung
    Marietheres Dietz, Stefan Weinfurtner, Georg Wittmann

Die Ausgabe der BIT in gedruckter Form ist zum Preis von 30 Euro erhältlich. Der Preis für den Download der Zeitschrift beträgt 15 Euro. Es sind die einzelnen Artikel auch zum Preis von jeweils 8,00 Euro downloadbar.

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Für den stationären Handel stellt die Digitalisierung der Wirtschaft eine große Herausforderung dar: Das Internet bietet vielfältige neue Chancen, jedoch drohen auch Gefahren. Kunden informieren sich nicht mehr nur im Geschäft vor Ort, sondern oft zuerst im Internet. Die Abstimmung mit den Füßen über die bevorzugte Einkaufsstätte wird zunehmend durch eine Abstimmung mit dem Zeigefinger auf Maus oder Smartphone ersetzt.

Längst geht es nicht mehr um die Frage „Laden oder Internet“, sondern vielmehr um kundengerechte Verknüpfung von online- und offline-Ansprache. Dabei bleibt Profilierung via Service und Qualität über alle Vertriebskanäle hinweg das Erfolgsrezept für den Handel.
Die IHK Nürnberg für Mittelfranken und ibi research wollen Händler unterstützen, die Chancen der Digitalisierung durch geeignete Multichannel- und E-Commerce-Strategien zu nutzen. Dazu laden wir Sie herzlich ein, erfolgreiche Strategien kennenzulernen und zu diskutieren.

Wann? Montag, 11.04.2016, 10:00 Uhr – 18:30 Uhr
Wo? Arvena Park Hotel, Görlitzer Str. 51, 90473 Nürnberg

Weitere Informationen zu Inhalten und Ablauf der Veranstaltung finden Sie im Flyer des Handelsforums und unter www.ihk-nuernberg.de/v/4542

Angesichts der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir Sie um frühzeitige Anmeldung bis spätestens 06.04.2016 online unter www.ihk-nuernberg.de/v/4542

 

Mit Besucherrekorden gingen Anfang März die Fachmessen Internet World in München und LogiMAT/TradeWorld in Stuttgart zu Ende. Mit dabei war die Mittelstand 4.0-Agentur Handel. An den Ständen von ibi research an der Universität Regensburg, Projektpartner der Agentur, informierten sich die Fachbesucher über die Themen und Angebote der Agentur.

In den ersten beiden Märzwochen fanden für alle Unternehmen, die sich mit den Themen E Commerce und Industrie 4.0 beschäftigen, zwei Großereignisse statt: die Internet World Messe am 1. und 2. März in München sowie vom 8. bis zum 10. März die LogiMAT in Stuttgart, in deren Rahmen die Handelsplattform TradeWorld veranstaltet wurde. Beide Messen gingen mit neuen Besucherrekorden zu Ende: Mehr als 15.000 Fachbesucher informierten sich in München über die neuesten Trends und die Technologien der Zukunft im Handel. Die Zahl der LogiMAT-Besucher überschritt an den drei Messetagen sogar die Marke 40.000.

Zum ersten Mal präsentierte sich in diesem Jahr die Mittelstand 4.0-Agentur Handel (www.handel-mittelstand.digital) dem interessierten Fachpublikum. An den Ständen von ibi research an der Universität Regensburg, Projektpartner der Agentur, konnten sich Unternehmen, Verbände und Dienstleister über die Kompetenzzentren und Agenturen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie informieren. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei die Themen und Angebote der Mittelstand 4.0-Agentur Handel selbst. Sie unterstützt Multiplikatoren und Unternehmen in den Themenbereichen Digitaler Handel und Finanzen mit Schwerpunkt auf dem Produktionsverbindungshandel. Das Team der Agentur führte auf beiden Messen eine Vielzahl an Gesprächen und konnte viele Kontakte knüpfen. „Die Resonanz der Fachbesucher auf die Angebote der Mittelstand 4.0-Agentur Handel war durchweg positiv. Es gab zahlreiche Anknüpfungspunkte für die weitere Arbeit der Agentur“, so Holger Seidenschwarz, Vertreter der Mittelstand 4.0-Agentur Handel auf den beiden Messen.

Die Internet World findet einmal jährlich auf dem Münchner Messegelände statt. Die Internet World ist eine reine B2B-Messe. Auf der Messe präsentieren sich Aussteller mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Bereich E-Commerce und Online Marketing. Die Messe wird von einem hochkarätigen Kongress begleitet, der unter dem Motto „Die Zukunft des E Commerce“ steht.

Die LogiMAT ist die Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss. Hohen Zuspruch seitens Aussteller und Fachpublikum erfuhr ebenfalls die Handelsplattform TradeWorld, die zum dritten Mal im Rahmen der LogiMAT veranstaltet wurde. Sie fokussierte die enge Verzahnung der Logistik mit den Handels- und Vertriebsprozessen in B2B und B2C. Die Aussteller zeigten in diesem Jahr Lösungsangebote zu Retail 4.0, etwa zu E Procurement, Payment, Marketing, Shop-Lösung, Versandmanagement, Fulfillment und Retouren-Handling.

Am vergangenen Donnerstag unterstrich der CIBI Innovationstag vor ausgebuchtem Hause seinen Ruf als Topereignis der deutschsprachigen Finanzdienstleistungsbranche. Der Titel "BankTech, FinTech, … und was dann?" brachte es bereits auf den Punkt: mit der Etablierung von FinTechs ist noch nicht aller Tage Abend.

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Abbildung 1: Das Plenum des CIBI Innovationstag 2016 am 10.03.2016 im Le Méridien in München
Quelle: ibi research

 

Das Thema "Banken mit oder gegen FinTechs" ist in aller Munde: Sind wir wieder in einer Situation wie im Jahr 2000 kurz bevor der Bubble platzte und der Neue Markt zusammenbrach? Oder ist die Situation ganz anders, weil nicht nur "Early Adopters", sondern Kunden in der Breite die Digitalisierung fordern und weil wir inzwischen die Technik für komplexe und sichere Transaktionsabwicklung beherrschen? Andererseits: Wird die Diskussion durch den Fokus auf Technik nicht zu sehr verkürzt? Spielen Kundenvertrauen sowie individuelle Betreuung keine Rolle mehr?

Zu diesen und weiteren Fragen lieferte Prof. Dr. Hans-Gert Penzel, Geschäftsführer des veranstaltenden Instituts ibi research an der Universität Regensburg in seinem Eröffnungsvortrag deutliche Antworten: „Wenn Banken sich jetzt konzentrieren, wenn sie Tempo zulegen, dann könnte es für die FinTechs eng werden.“ Anschließend gab Postbank-Vorstand Dr. Ralph Müller einen konkreten Einblick, welche Dynamik ein etabliertes Großinstitut an den Tag legen kann. Der Gegenentwurf kam von Frank Schwab, dem Co Founder des FinTech Forums. Er erläuterte plastisch die Evolution der FinTechs und skizzierte seine Sicht einer modularen Finanzwirtschaft in 2030. Der letzte Keynote-Vortrag von paydirekt-Geschäftsführer Dr. Niklas Bartelt verband etablierte und FinTech-Welt. Er stellte das neue Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen anschaulich vor, das in einem FinTech der etablierten Institute, aber auf der grünen Wiese entstanden ist.

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Abbildung 2: Prof. Dr. Hans-Gert Penzel bei seinem Eröffnungsvortrag "BankTech, FinTech, ... und was dann?" 
Quelle: ibi research

Nachmittags wurden drei Themen in parallelen Tracks vertieft:

  • "FinTech – Freund oder Feind" demonstrierte aus Kundensicht, welche Wertschöpfung durch Verbündung von neuen und alten Finanzdienstleistern möglich ist.
  • "Meldewesen – Treiber der Finanzarchitekturen" schaute „von hinten“ auf die Banken und zeigte die dramatischen Auswirkungen auf die Finanzarchitekturen.
  • "Zahlungsverkehr zwischen Innovation und Regulierung" beleuchtete die gesamte Prozesskette vom Kunden bis nach "ganz hinten" am Beispiel des Produkts, das wir alle am häufigsten einsetzen: der inzwischen gar nicht mehr so langweiligen Zahlung.

Eine lebhafte Podiumsdiskussion zur Frage "(Wie) Passen Digitalisierung und Kundenvertrauen zusammen?" rundete den Konferenztag ab.

 CIBI Podium

Abbildung 3: Teilnehmer der Podiumsdiskussion: Dr. Florian Moser, Fidor Bank; Prof. Dr. Hans-Gert Penzel, ibi research;
Matthias Zacharias, Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale; Heiko Schwender, CommerzVentures (von links)
Quelle: ibi research

Auch 2016 lebte der Innovationstag, der unter der fachlichen Leitung von Hochschulprofessoren und damit für eine einzigartige wissenschaftliche Begleitung steht, wieder von seiner Objektivität und der Topbesetzung. Teilnehmer und Referenten zogen ein durchweg positives Fazit und freuten sich bereits auf die Neuauflage im kommenden Jahr. Stellvertretend äußerte sich Teilnehmer Wolfgang Günther, Geschäftsführer der WG-DATA GmbH: "ibi research hat genau die Themen adressiert, die Banken heute bewegen oder mit denen sie sich im Sinne ihrer Zukunftssicherung dringend beschäftigen sollten."

Weitere Impressionen erhalten Sie unter http://www.cibi.de/impressionen.