Bei der gegenwärtigen qualitativen Einschätzung der Informationssicherheit und des Notfallmanagements zeigt sich insgesamt ein sehr heterogenes Bild. 50,8 % der Umfrageteilnehmer schätzen ihre qualitative Ausgestaltung der Informationssicherheit als sehr gut bis gut ein, beim Thema Notfallmanagement sind es jedoch nur 33,5 %. Mit einer befriedigenden bis ausreichenden Qualität bewerten 40,8 % ihre Informationssicherheit und 46,2 % ihr Notfallmanagement. Eine mangelhafte qualitative Ausgestaltung attestieren 6,2 % ihrer Informationssicherheit und sogar 14,2 % ihrem Notfallmanagement (siehe Abbildung 1).

Abbildung_Informationsmanagement

Die Analyse nach den beiden größten Branchen (bezogen auf die Branchenzugehörigkeit der Umfrageteilnehmer) zeigt ein weiteres, erstaunliches Ergebnis. Trotz eindeutiger gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Bestimmungen im Kredit- und Versicherungsgewerbe bewerten aus dieser Branche 29,2 % ihre Informationssicherheit und 37,5 % ihr Notfallmanagement nur mit befriedigend bzw. ausreichend.

Auch in der Teilnehmergruppe öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung ist das Ergebnis eher ernüchternd. Die Informationssicherheit schätzen 46,3 % als befriedigend bis mangelhaft ein. Im Vergleich dazu sieht das Resultat zum Thema Notfallmanagement noch schlechter aus. Eine befriedigende Qualität wird von 26,9 % der Umfrageteilnehmer genannt, gefolgt von 23,9 % mit ausreichend und 19,4 % mit mangelhaft.

Dies sind wesentliche Ergebnisse der Studie „Informationssicherheits- und Notfallmanagement: Trends 2012“, die ibi research in Zusammenarbeit mit dem SecuMedia Verlag und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereits zum zweiten Mal sehr erfolgreich durchgeführt hat. Mit 260 validen Datensätzen zählt die Studie erneut zu einer der größten ihrer Art.

Weitere Informationen sowie das Management Summary stehen Ihnen unter www.ibi.de/studie2012 zur Verfügung.

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