Wie die aktuelle Studie zum Thema „Gesamtkosten von Zahlungsverfahren“ (www.ibi.de/zvkosten) zeigt, verursacht ein einzelner Zahlungsausfall durchschnittliche Kosten in Höhe von 65,75 Euro. Hochgerechnet entsteht so, durch Zahlungsstörungen und Zahlungsausfälle, je Unternehmen ein Aufwand von durchschnittlich 5.969 Euro pro Monat. Unterstellt man, dass sich der Gesamtumsatz des Panels auf den deutschen E-Commerce-Markt anhand des Umsatzverhältnisses zu den aktuellen Gesamtmarktzahlen des bevh hochrechnen lässt, so ergeben sich Gesamtkosten für den deutschen E-Commerce-Markt von 961 Mio. Euro pro Jahr, die rein aus Zahlungsstörungen und Zahlungsausfällen resultieren. Es ist aus diesem Grund sehr wichtig, die für den eigenen Online-Shop optimale Zusammenstellung an angebotenen Zahlungsverfahren zu wählen. Hier stehen dem Händler eine Vielzahl an unterschiedlichen Bezahlverfahren zur Verfügung, dich sich neben den jeweiligen Kosten und der Akzeptanz bei den Kunden auch durch ein unterschiedlich hohes Zahlungsausfallrisiko unterscheiden.

Die Probleme, die im Zusammenhang mit Zahlungsausfällen entstehen, kennt auch Christoph Ruoff von atriga, Partner des E-Commerce-Leitfadens: „Zahlungsausfälle können Händler vor massive Probleme stellen, da diese oft nicht das notwendige Kapital haben um diese Ausfälle auszugleichen. Es ist daher wichtig aktiv gegen Zahlungsstörungen vorzugehen und die tatsächlichen Zahlungsausfälle zu minimieren."

Wegen der Aktualität und Wichtigkeit dieses Thema, steht dieses auch auf der Agenda des E-Commerce-Tages am 11.3.2015 in Stuttgart (www.ecommerce-tag.de). Dort wird unter anderem Herr Ruoff die Probleme von unbezahlten Forderungen aufgreifen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Händler doch noch an ihr Geld kommen.

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