Regensburg, 26.03.2009

Mit „mpass“, dem neuen mobilen Bezahlverfahren der Mobilfunkbetreiber Telefónica O2 und Vodafone, kann das Projekt „E-Commerce-Leitfaden“ einen neuen Partner begrüßen.
Namhafte Lösungsanbieter aus dem E-Commerce-Bereich bündeln in diesem Projekt ihr Know-how und ihre Erfahrungen, um zusammen mit ibi research die wichtigsten Informationen für Online-Händler und solche, die es werden wollen, in einfach verständlicher und prägnanter Form zusammenzustellen.

Das Bezahlen mit dem Handy, auch Mobile Payment oder M-Payment genannt, wird schon seit einigen Jahren propagiert. Kein anderes Medium ist länger oder näher bei der Zielgruppe als das Mobiltelefon, kein anderes Medium ist weiter verbreitet (mittlerweile gibt es in Deutschland weitaus mehr Mobilfunkanschlüsse als Einwohner) und ist so vielfältig funktional (von der Kamera bis hin zum Web-Browser). Daher eignet sich das Handy besonders auch für die Abwicklung von Zahlungen.

Seit Herbst 2008 bieten in Deutschland nun die Telekommunikationsanbieter O2 und Vodafone das M-Payment-Verfahren „mpass“ an. Mit dem Verfahren können alle Handy-Besitzer bezahlen, die Kunden eines deutschen Mobilfunkanbieters und Inhaber eines deutschen Girokontos sind. Über 14 Millionen Vertragskunden von Vodafone und O2 können das Verfahren ohne Registrierung sofort mit ihrem Kundenkennwort nutzen. Prepaid-Kunden, Kunden mit Firmenhandy sowie Kunden anderer Mobilfunkanbieter melden sich einmalig kostenfrei unter Angabe ihrer Bankverbindung an.

Zum Bezahlen mit mpass gibt der Kunde im Online-Shop seine Mobilfunknummer sowie seine mpass-PIN ein. Im Anschluss erhält er eine SMS und braucht diese nur kurz zu bestätigen, um den Betrag per Lastschrift vom Konto abbuchen zu lassen. mpass informiert wiederum unmittelbar den Händler, der daraufhin sofort die Lieferung freigeben kann.

„Mobile Bezahlverfahren tragen in hohem Maße dem Bedürfnis nach Sicherheit beim Bezahlen Rechnung“, weiß Michael Kurz, Head of Corporate Wholesale bei Telefónica O2 Germany. „Der Kunde muss dem Händler keine sensiblen Daten übermitteln, diese bleiben sicher bei uns verwahrt. Durch die Zahlungsabwicklung über zwei unabhängige Kommunikationswege – das Internet und das Mobilfunknetz – wird die Zahlungssicherheit zusätzlich erhöht. Selbst wenn Mobilfunknummer und PIN in die Hände von Dritten gelangen, kann ohne das Handy bzw. die SIM-Karte des Kunden kein Missbrauch betrieben werden.“

„Aber nicht nur aus Kundensicht, auch aus Händlersicht ist das Verfahren besonders sicher“, ergänzt Jochen Bornemann, Leiter Marketing Wholesale bei Vodafone. „Da wir die Identität des Kunden und die Existenz der Bankverbindung in Echtzeit prüfen, können wir Betrugsfälle effektiv verhindern. Auf Wunsch bieten wir auch eine Zahlungsgarantie für den Händler an.“

Die Integration von mpass in den Web-Shop funktioniert über einen einfachen Redirect-Link. Die Unterstützung sämtlicher Geschäftsprozesse von Online-Händlern – z. B. zeitversetzter Einzug von Zahlungen oder Abwicklung von (Teil-)Retouren – wird durch das Verfahren gewährleistet.

„Laut unserer jüngsten Studie ‚E-Commerce in Deutschland’ glaubt jeder zweite Online- Händler an das Potenzial von M-Payment-Verfahren“, sagt Dr. Ernst Stahl, der als Research Director bei ibi research für das Projekt E-Commerce-Leitfaden verantwortlich ist. „Wir freuen uns daher, mit mpass als kompetenten Partner ab sofort fundierte Informationen zu MPayment-Verfahren aus erster Hand anbieten zu können.“

In wenigen Wochen wird die Neuauflage des E-Commerce-Leitfadens zur Verfügung stehen, die nicht nur weitere Informationen zu Mobile Payments, sondern auch zusätzliche Inhalte zu den Themen Web-Controlling, Versandabwicklung, Risikomanagement und Ermittlung unbekannt verzogener Schuldner enthält. Auf der begleitenden Projekt-Webseite www.ecommerce-leitfaden.de werden ein kostenloser vierzehntägiger Newsletter und laufend aktualisierte Studien- und Veranstaltungshinweise für Online-Händler angeboten.

Unterstützt wird das Projekt „E-Commerce-Leitfaden“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesverband der Dienstleister für Online-Anbieter e.V., dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. sowie der IHK Regensburg.

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