ibi research und ABK / EFiS legen gemeinsame Studie vor und laden zum SEPATestflug
ein.
Dreieich und Regensburg, 21.05.2008

Am 28. Januar ist der einheitliche europäische Zahlungsverkehrsraum (SEPA) mit der
SEPA-Überweisung gestartet. Wie eine nun vorliegende Auswertung von 952
Überweisungen zeigt, die zu diesem Termin auf den Weg geschickt wurden, hält diese in
weiten Teilen, was sie verspricht. Bei der Wiedergabe des Verwendungszwecks und bei
Überweisungsrückgaben sind jedoch auch noch einige Probleme aufgetreten, die es zu
beheben gilt. Wer sich selbst von der Funktionstüchtigkeit des SEPA-Zahlungsverkehrs
überzeugen will, kann diesen jetzt kostenlos testen: www.jungfernflug.ibi.de.
100 Tage SEPA – zu diesem runden Geburtstag haben ibi research an der Universität
Regensburg und die Firmen ABK Systeme und EFiS Financial Solutions jetzt eine Studie
über ihre Erfahrungen mit der Geburtsstunde des einheitlichen europäischen Überweisungsverkehrs
vorgelegt. 241 Empfänger in 16 europäischen Ländern waren an dieser Studie
beteiligt und haben insgesamt 952 Überweisungen erhalten. Die Rückmeldungen der
Teilnehmer zu den Überweisungslaufzeiten und Kontoauszugsdaten hat das Regensburger
Forschungs- und Beratungsinstitut anschließend strukturiert ausgewertet und aufbereitet.
„Einer der größten Vorteile der SEPA-Überweisung ist die garantierte Laufzeit von maximal
drei Tagen bzw. einem Tag ab dem Jahr 2012, und das ohne Betragsbegrenzung“, sagt
Jürgen Ortmann, Geschäftsführer der ABK Systeme GmbH, die gemeinsam mit ihrem
Schwesterunternehmen EFiS Financial Solutions Komplettlösungen für den nationalen und
internationalen Zahlungsverkehr bereitstellt. „Insbesondere Unternehmen werden davon
profitieren, da sie ihre Liquidität im europäischen Zahlungsverkehr jetzt noch besser steuern
können.
Über zwei Drittel der Zahlungen wurden bereits einen Bankarbeitstag nach der
Ausführung gutgeschrieben.
„Wie die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen, wurden über zwei Drittel der Zahlungen
sogar bereits einen Bankarbeitstag nach der Ausführung gutgeschrieben“, berichtet Dr. Ernst
Stahl, Research Director bei ibi research an der Universität Regensburg, von den
Ergebnissen der Studie. „Bei Zahlungen innerhalb Deutschlands kamen sogar drei Viertel
der Zahlungen innerhalb eines Tages an. Nur einige wenige Überweisungen (2%) wurden
nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist von drei Tagen valutiert.

Bei etwa jeder fünften Zahlung kam der Verwendungszweck nicht richtig an.
Insbesondere bei Überweisungen an ausländische Banken treten jedoch häufig noch
Probleme wie z. B. fehlende Satzteile oder Zeichen auf. Statt „Herzlichen Glueckwunsch zur
Teilnahme am Jungfernflug SEPA“ mussten einige Empfänger „Herzli Teilnahme am
Jungfernflug SEPA“ oder „Herzchen Glueckwunsch zur Teilnahme aJungfernflug SEPA“ auf
ihren Auszügen lesen. Auch die Geschäftsvorfall- und Rückgabecodes werden zum Teil
noch nicht richtig verwendet. Der Name des Auftraggebers und die Ende-zu-Ende-Referenz
wurden dagegen weitgehend richtig wiedergegeben, der IBAN und der BIC (entspricht
Kontonummer und Bankleitzahl beim bisher bekannten Überweisungsverfahren) des
Auftraggebers waren in gut der Hälfte der Kontoauszüge enthalten.
„Insgesamt kann festgehalten werden, dass der SEPA-Jungfernflug erfolgreich war, dass
aber auch an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf besteht“, sagt Armin Gerhardt,
Vorstandsvorsitzender von EFiS Financial Solutions. Um die Entwicklung des SEPAZahlungsverkehrs
weiter beobachten zu können, will er auch zukünftig regelmäßige
Testflüge durchführen. „Wir laden alle herzlich ein, unseren SEPA-Flieger auszuprobieren
und uns von ihren Erfahrungen zu berichten!“, so Gerhardt weiter.
Jetzt kostenlos SEPA-Zahlungen testen: www.jungfernflug.ibi.de
Unter http://www.jungfernflug.ibi.de ist das kostenlose Ticket für den SEPA-Testflug
erhältlich. „Bitte halten Sie Ihren IBAN und BIC bereit, den Sie für das Einsteigen benötigen.
Diese finden Sie auf Ihrem Kontoauszug oder im Online-Banking Ihrer Bank“, werden die
Passagiere auf der Homepage hingewiesen. Nach den Sicherheitschecks können dort alle
SEPA-Interessierten den Start ihrer SEPA-Überweisung live miterleben, die Ankunft erfolgt
einige Tage später auf dem Kontoauszug des angegebenen Kontos.
Als kleines Dankeschön für die Bereitstellung des SEPA-Fliegers bitten die Unternehmen die
Passagiere lediglich darum, ihre Erfahrungen mit dem SEPA-Flug zurückzumelden. „Sie
ermöglichen es uns damit, auch zukünftig strukturierte Auswertungen über den Stand der
SEPA-Umsetzung zu erstellen, und tragen damit insgesamt zur Verbesserung des SEPAZahlungsverkehrs
bei“ plädiert Thomas Krabichler, Projektleiter bei ibi research, an die
Teilnehmer. Um die Rückmeldung möglichst unkompliziert zu gestalten, stellen die
Unternehmen einen kurzen Online-Erfassungsbogen bereit, der ebenfalls unter
www.jungfernflug.ibi.de verfügbar ist.
Wir freuen uns über die honorarfreie Veröffentlichung dieser Meldung.
Rezensionsexemplare der vollständigen Studie senden wir auf Anfrage gerne zu.

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