Die Häufigkeit von Zahlungsstörungen und Zahlungsausfällen steigt.

Wer im elektronischen Handel erfolgreich sein will, muss sicherstellen, dass die Zahlungsabwicklungsprozesse reibungslos ablaufen und Zahlungsausfälle vermieden werden. Um den Problemen und Anforderungen insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen im Umgang mit Zahlungsausfallrisiken tiefer auf den Grund zu gehen, führte ibi research im Auftrag der Wirecard AG eine umfassende Online-Befragung durch. Die Prozesse von der Kundendatenerhebung und -prüfung über den Umgang mit Zahlungsstörungen (z.B. Rücklastschriften, Chargebacks, Überschreitungen des Zahlungsziels bei Rechnungen) bis hin zum endgültigen Ausfall von Zahlungen wurden detailliert erhoben. Insgesamt 290 vollständig beantwortete Fragebögen flossen in die Auswertung ein. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Befragung stellt die stetige Zunahme von Zahlungsstörungen und  ahlungsaufällen im Internet dar. Bei 11% der Unternehmen fallen mindestens 3% des Umsatzes aus.
11% der Unternehmen müssen Umsätze in Höhe von 3% und mehr abschreiben, während 59% der Unternehmen keine oder nur geringe (weniger als 0,5% des Umsatzes) Zahlungsausfälle verbuchen. 30% der Unternehmen nehmen Zahlungsausfälle zwischen 0,5% und 3% des Umsatzes hin.


Die Häufigkeit von Zahlungsstörungen und Zahlungsausfällen nimmt weiter zu. Jeweils etwa die Hälfte der Unternehmen ist der Ansicht, die Häufigkeit von Zahlungsstörungen und Zahlungsausfällen habe in den vergangenen beiden Jahren zugenommen bzw. werde in den nächsten beiden Jahren weiter zunehmen. Nur etwa zehn Prozent der Unternehmen sehen eine rückläufige Entwicklung der Zahlungsstörungen und Zahlungsausfälle. Somit stellt die Vermeidung von Zahlungsstörungen und Zahlungsausfällen weiterhin eine wichtige Herausforderung im elektronischen Handel dar.

Insbesondere bei Zahlungen per Rechnung und per Lastschrift treten häufig Zahlungsstörungen auf. Über 40% der Unternehmen geben an, dass mehr als 3% der ausstehenden Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlt werden. Der Anteil der nicht eingelösten oder zurückgebuchten Lastschriften beträgt bei 23% der Unternehmen mehr als 3% der per Lastschrift bezahlten Umsätze. Im Durchschnitt über alle Zahlungsverfahren liegt der Anteil der Zahlungsstörungen an den Internet-Umsätzen bei jedem fünften Unternehmen über 3%.

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Grafiken zur Pressemitteilung:

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