Regensburg,  22. Oktober 2009

Ziel von E-SEPA ist es, durch E-Payment und E-Billing die elektronische Initiierung von Zahlungen auf Basis der SEPA-Zahlungsverfahren zu ermöglichen. Mit der aktuellen Marktsituation im E-Payment und E-Billing, den Anforderungen der Firmenkunden und den Potenzialen für Banken und Sparkassen zur Erzielung von Zusatzerlösen befasst sich der Workshop „E-SEPA“ in Regensburg.

Ab 2. November wird die lang erwartete SEPA-Lastschrift an den Start gehen. Erstmals können damit auch Beträge von ausländischen Konten innerhalb Europas per Lastschrift eingezogen werden. Ob und in welchem Zeitraum die SEPA-Lastschrift das erfolgreiche deutsche Lastschrift-Verfahren ablösen wird, hängt jedoch auch davon ab, welche Zusatzdienstleistungen die Banken und Sparkassen ihren Firmenkunden anbieten werden.

Die Schaffung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums ist daher noch lange nicht abgeschlossen. Dies betont auch die Europäische Zentralbank in ihrer SEPA-Vision: „The Eurosystem does not see SEPA as a 'one-shot' operation. (…) Once the SEPA components are in place, the next step will focus on the customer-to-banks domain and the development of SEPA-wide value-added services. These services will make life even easier for customers and banks, as paper is eliminated from the payment process and end-to-end straight-through processing (STP) achieved. This next step is called 'eSEPA'.“

Besonders attraktive Potenziale für Zusatzdienstleistungen rund um die SEPA-Zahlungsverfahren liegen in den Bereichen E-Payment und E-Billing. So werden die E-Commerce-Umsätze in Europa in einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums auf insgesamt 2,1 Billionen Euro geschätzt. Eine von Capgemini im Auftrag der EU-Kommission durchgeführte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die europäischen Banken durch E-Billing-Dienstleistungen bis zu 3,4 Milliarden Euro pro Jahr an Zusatzerlösen erzielen können.

Die Erschließung der Potenziale im E-Payment und E-Billing ist jedoch nicht trivial. Um wettbewerbsfähige Lösungen für Privat- und Firmenkunden anbieten zu können, ist die Beschäftigung mit den folgenden Fragen für Banken und Sparkassen unerlässlich:
- Wie stellt sich die Marktsituation im E-Payment und E-Billing derzeit dar?
- Welche Anforderungen stellen die Firmenkunden?

- Wie können neue Umsatzpotenziale in diesen Bereichen erschlossen werden?
Gemeinsam mit dem ibi-Partner Ogone und dem Anbieter des Online-Überweisungsverfahrens giropay will das Competence Center E-Business von ibi research, in dem auch der E-Commerce-Leitfaden entstanden ist (www.ecommerce-leitfaden.de), diesen Fragen nachgehen und eine Plattform zum Informationsaustausch über Innovationen und Trends zur Verfügung stellen.

Hier erhalten sie die Pressemitteilung als pdf