Aktuelle Meldungen

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ibi research an der Universität Regensburg untersucht regelmäßig aktuelle Trends und Anforderungen im Bereich des Zahlungsverkehrs und der elektronischen Rechnungsabwicklung. Mit der Studie „E-Government im kommunalen Bereich“, deren Ergebnisse nun kostenlos zum Download zur Verfügung stehen, wollten wir insbesondere den Einsatz und die Anforderungen von kommunalen Institutionen in den Bereichen Payment und Rechnungsabwicklung im Rahmen des E-Government beleuchten.

Dabei haben wir mittels einer Online-Befragung unter 270 Kommunen und kommunalen Institutionen erhoben, wie diese mit den aktuellen Entwicklungen in diesen Bereichen derzeit umgehen und wie ihre Wünsche, Anforderungen und Bedarfe aussehen. Diese Thematik umfasst mehrere Aspekte: Zum einen fällt darunter das Angebot von Zahlungsverfahren für Bürger, die Leistungen oder Bescheide zu begleichen haben. Zum anderen zählen dazu auch die kompletten internen Bearbeitungsprozesse von Rechnungsein- und -ausgang. Nicht zuletzt sind diese Prozesse getrieben durch regulatorische Vorschriften, die bis 2020 die Fähigkeit öffentlicher Auftraggeber zur elektronischen Rechnungsverarbeitung erfordern – und in der Folge auch öffentliche Auftragnehmer grundsätzlich zur elektronischen Rechnungsstellung verpflichten werden.

Mit der vorliegenden Kurzstudie knüpfen wir an Vorgängerstudien an, die hauptsächlich durch die Befragung von Unternehmen charakterisiert waren; der Mehrwert unserer aktuellen Ergebnisse liegt in der Betrachtung aus Sicht der kommunalen Institutionen.

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In der Digitalisierung der Finanzdienstleistung trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Agilen treiben Plattform-Banking in Netzwerken, Künstliche Intelligenz am Front- und Backend sowie neue Produkte und Services voran. Das geschieht in spektakulären Bereichen wie Robo Advice und Video- oder Sprachbots genauso wie im Brot-und-Butter-Geschäft der Payments und ihrer Ökosysteme. Und es geschieht nicht nur im Privat-, sondern geradezu explosiv auch im Firmenkundengeschäft.

Der CIBI Innovationstag am 21. März 2019 in München steht unter dem Motto "Digitalisierung 4.0 - Mensch und Maschine vernetzt im Dialog" und will aus Anwendersicht erfolgreiche Umsetzungsbeispiele zeigen, Erfolgsfaktoren identifizieren, aber auch Lerneffekte aus Misserfolgen präsentieren.

Folgende Keynote Speaker konnten bereits gewonnen werden:

  • Matthias Kröner, CEO Chairman of the Board, Fidor Bank AG
  • Dr. Ernst Ohmayer, CEO, Volkswagen Payments S.A.
  • Marc Bayle de Jessé, Director General, Europäische Zentralbank

Veranstaltungsort ist das ConferenceCenter Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Str. 5, 80333 München.

Nutzen Sie die CIBI als Möglichkeit, dem Teilnehmerkreis Ihr Unternehmen und Ihre Produkte oder Dienstleistungen vorzustellen. Als Sponsor bzw. Aussteller positionieren Sie Ihr Unternehmen in einem hochwertigen Umfeld.

>> Informationen für Sponsoren und Aussteller

Das aktuelle Tagesprogramm finden Sie unter www.cibi.de

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Finanzdienstleistern birgt enorme Potenziale. Mangelndes fachliches Wissen und unzureichende Erfahrung schaffen jedoch hohe Unsicherheiten und Risiken bei Auswahl und Umsetzung. Notwendig ist deshalb die Entwicklung eines systematischen Vorgehens. Das vorliegende Whitepaper beschreibt dafür einen strukturellen Rahmen und unterstützt den zielgerichteten Einsatz und die effiziente Umsetzung von Vorhaben der Künstlichen Intelligenz.

Künstliche Intelligenz (KI) ist kein Hype, sondern ermöglicht Lösungen, die im täglichen Bankbetrieb nutzbringend eingesetzt werden können. Ursache dafür sind drei Entwicklungen, die sich miteinander verbinden und diesen produktiven Einsatz ermöglichen:

  • Erstens haben Methoden, Techniken und Verfahren mittlerweile die nötige Reife erreicht.
  • Zweitens gibt es heute eine große Bandbreite von Einsatzszenarien, die mit solchen Verfahren unterstützt werden könnten: Kundensegmentierung, Robo Advice, Chatbots und Betrugserkennung sind nur ein Auszug aus den denkbaren Umsetzungen.
  • Drittens erreicht die Informationstechnik nunmehr die nötige Leistungsfähigkeit und generiert eine große Menge an digitalisierten Daten, die die notwendige Basis für die Anwendung von KI bedeuten. Mit dieser IT können also ausgereifte Verfahren auf vorhandene Praxisprobleme erfolgreich angewandt werden.

Die zielgerichtete Anwendung von KI erfordert demnach analytische Tiefe sowie Erfahrung im Einsatzfeld. Beides scheint bislang in der Finanzdienstleistungsbranche nicht ausreichend vorhanden. Aus diesem Grund hat ibi research ein Konsortialprojekt initiiert, um zusammen mit elf Unternehmenspartnern – Banken, Rechenzentren und Dienstleistern – eine strukturierte Vorgehensweise für den Einsatz von KI zu erarbeiten.

Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurde auf Basis einer grundlegenden Wissensbasis und einem gemeinsamen Verständnis von KI ein Modell entwickelt, mit dessen Anwendung unabhängig vom eigentlichen Geschäftsprozess oder KI-Verfahren ein jeweils fokussierter Projektverlauf sichergestellt wird. Ziel war es insbesondere, eine stringente Logik zu entwickeln, um für ein konkretes Institut zu bestimmen, ob und wo sich KI-Anwendungen für ein bestimmtes Anwendungsfeld eignen und welche KI-Methoden hinterlegt werden können.

Das vorliegende Whitepaper erläutert die Entstehung und Argumentation des Drei-Ebenen-Modells und skizziert seine Anwendung.

Whitepaper
Künstliche Intelligenz in der Finanzdienstleistung – Von der Analyse der Einsatzszenarien bis hin zur Entwicklung eines Frameworks für den KI-Einsatz
Stefan Mesch, Prof. Dr. Hans-Gert Penzel, Dr. Anja Peters, Stephan Weber

Das Whitepaper steht Ihnen kostenfrei zum Download zur Verfügung unter www.ibi.de/KI-Whitepaper

Neukunden, mehr Umsatz und eine höhere Kundenzufriedenheit – alle diese Effekte bestätigen Händler bei der Einführung der Zahlart Ratenkauf. Dies ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Händlerbefragung, die ibi research im Auftrag der TeamBank durchgeführt hat. Über 270 Händler wurden zu ihren Anforderungen an ein Ratenkauf-Produkt, an den Anbieter sowie ihre Erfahrungen mit dem Ratenkauf befragt.

Die Studie zeigt, dass der Ratenkauf bei jedem vierten der befragten Händler (28 Prozent) im Einsatz ist. Im Vergleich zur Studie aus dem Jahr 2015 ist dies ein Zuwachs von 6 Prozent.

Die befragten Händler sehen den Ratenkauf für die meisten Warengruppen als sehr geeignet bzw. geeignet an. Unterhaltungselektronik, Möbel und Dekoration oder Fahrräder sind die am häufigsten genannten Branchen. Lediglich bei einigen Warengruppen, die dem täglichen Bedarf entsprechen oder eher niedrigpreisig sind, sehen die Händler die Eignung nicht so stark gegeben.

Einig sind sich die Händler auch darüber, wie ein Ratenkauf-/-kreditprodukt ausgestaltet sein sollte und welche Merkmale wichtig sind. Über 77 Prozent sehen die volle Transparenz aller Gebühren gegenüber dem Kunden und 75 Prozent die garantierte Risikoübernahme durch den Anbieter als wichtig bzw. sehr wichtig an. Die im Handel oft postulierte Verschmelzung der Kanäle zeigt sich auch beim Thema Ratenkauf: Mehr als die Hälfte der Unternehmen halten die Einsetzbarkeit eines Ratenprodukts im Online- und Offline-Kanal für wichtig.

Blickt man auf die Anbieter eines Ratenkaufprodukts, ist es den Händler sehr wichtig, dass der Anbieter einen medienbruchfreien Ablauf anbietet. Jeder zweite Händler erachtet einen reinen Online-Prozess ohne Medienbrüche mit einer sofortigen Zusage im Checkout als sehr wichtig, 28 Prozent erachten es als wichtig. Die Bedeutung der Reputation des Anbieters zeigen auch die Umfrageergebnisse. Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Händler halten die Reputation des externen Anbieters für sehr wichtig bis wichtig.

74 Prozent der Händler stimmen der Aussage zu, dass sich durch die Einführung einer Ratenkauflösung höhere Warenkörbe realisieren lassen. Bei einer höheren Conversion Rate liegt der Wert bei 69 Prozent, bei einer gestiegenen Kundenzufriedenheit bei 64 Prozent. Unter den Händlern, die aktuell keinen Ratenkauf einsetzen, können sich immerhin 53 Prozent prinzipiell vorstellen, diesen einzusetzen. 14 Prozent davon haben auch schon aktuelle Planungen zur Einführung eines Ratenkaufangebots.

In Summe zeigen die Ergebnisse der Studie, dass der Ratenkauf eine gute Ergänzung zu den gängigen Zahlungsverfahren darstellt und in vielen Branchen bzw. für viele Warengruppen auch eine sinnvolle Ergänzung bzw. ein Differenzierungsmerkmal ist.

Die vollständige Studie „Der Online-Ratenkauf unter der Lupe“ steht ab sofort  kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ibi.de/ratenkauf2018

In der zweiten Ausgabe der BIT 2018 spannen wir einen Bogen von technischen Fragestellungen hin zu mehreren aktuellen organisatorischen Fragen rund um die Digitalisierung der Finanzdienstleistung. Am Ende machen wir wieder einen Ausflug in den E-Commerce, von dem mancher Finanzdienstleister durchaus lernen kann.

 Das Inhaltsverzeichnis:

  • Analytics im Bankensektor
    Ann-Christin Brunen, Tobias Schlüter
  • Data Science-Anwendungen für Prozesse des Investment Bankings
    Matthias Lederer, Joanna Riedl
  • Organisationale Herausforderungen für den Einsatz der Blockchain-Technologie
    Friedrich Holotiuk, Jürgen Moormann
  • Towards a Reference Compliance Organization in the Financial Sector
    Felix Timm, Kurt Sandkuhl
  • Einfluss der vertraglichen Gestaltung auf den wahrgenommenen Outsourcing-Erfolg
    Franziska Pflug, Heiko Gewald
  • Der Brexit kommt – Gründen wir also eine Bank?
    Wolfgang A. Süptitz
  • Kollaboration ist das Businessmodell der Zukunft
    Martin Häring
  • Digitalisierte Einkaufsprozesse halbieren Kosten für Beschaffung
    Elisabetta Bollini
BIT Oktober 2018 Titelbild 

Die Ausgabe der BIT in gedruckter Form ist zum Preis von 30 Euro erhältlich. Der Preis für die elektronische Ausgabe der Zeitschrift beträgt 15 Euro. Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Am 16. Oktober wurde in Nürnberg der „Mittelfränkische Website-Award 2018“ verleihen. Gewinner sind die Pfeiffer Medienfabrik, die Kinderkrippe Bullerbü und Kieferorthopäde Dr. Thorsten Maul. Die Sonderpreise in den Kategorien „Kundenansprache“ und „Industrie“ gehen an den Flughafen Nürnberg und an die Prüfrex Innovative Power Products GmbH. Die Preisverleihung fand im Rahmen der IHK-Informationsveranstaltung „Wie gut ist Ihr Internet-Auftritt?“ statt. Manuela Paul von ibi research an der Universität Regensburg saß der fachkundigen Jury bei der Beurteilung und Auswertung der eingegangenen Bewerbungen für diesen Award bei.

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken hatte den Wettbewerb bereits zum zehnten Mal ausgeschrieben. Aus den über 30 Bewerbungen wählte die Jury die drei besten Internet-Auftritte aus und vergab zudem Sonderpreise in den Kategorien „Kundenansprache“ und „Industrie“. Wichtige Kriterien bei der Auswahl der Preisträger waren Zielgruppenansprache, Erscheinungsbild und Aufbereitung der Informationen. „Eine Website, die auf den ersten Blick optisch gut aussieht, ist nicht automatisch auch gut bezogen auf Ziel und Zweck der Website“, weiß Manuela Paul von ibi research. „Viele Kriterien machen eine wirklich gute und funktionierende Website aus, so haben wir von der Jury die eingegangenen Bewerbungen auch unter verschiedenen Kriterien betrachtet“, so die E-Commerce-Expertin weiter.

Der Gewinner des Mittelfränkischen Website Awards 2018 ist die Pfeiffer Medienfabrik (www.pfeiffer-medienfabrik.de) in Hersbruck. Die zehn Mitarbeiter der Pfeiffer Medienfabrik unterstützen ihre Kunden bei Ideenfindung, Konzeption und Umsetzung von Kommunikationsaktivitäten in allen Medienarten (Print, Websites, Filme, Fotos, Werbeartikel usw.). Ausdrücklich lobte die Jury den innovativen Aufbau und die Gestaltung der Website mit einer gelungenen Umsetzung für eine zielgerichtete Kundenansprache, welche durch einen überzeugenden Imagefilm konzeptionell unterstützt wird.

Der zweite Platz (Silber) ging an die Kinderkrippe Bullerbü (www.kindergrippe-bullerbü.de). Die Kinderkrippe Bullerbü Fürth GmbH & Co KG und die Kinderhaus Bullerbü GmbH betreiben seit 2012 die Kinderkrippe in Fürth-Sack und seit 2016 die Kinderkrippe und den Kindergarten in Nürnberg-Tullnau. Die Jury überzeugte das ansprechende und speziell auf die Zielgruppe ausgerichtete Design der Website sowie die explizite Zielgruppenansprache in Texten als auch durch Bilderwelten. Das Website-Konzept ist in sich stimmig, gut durchdacht und die Nutzerführung intuitiv ausgestaltet.

Der Mittelfränkische Website Award 2018 in Bronze ging an die Homepage der Kieferorthopädie-Praxis von Dr. Thorsten Maul (www.dr-maul.de) in Erlangen. Die Website besticht durch ihre Einzigartigkeit und sehr kreative Gestaltung. Das Konzept ist jedoch nicht nur vom Design her ansprechend, sondern überzeugte die Jury auch mit der interaktiven Kommunikation auf der Website sowie mit der Person Dr. Maul selbst. Das passende Konzept der Praxis, die – basierend auf den Bilderwelten – fast schon Entertainment und in jedem Fall ein kinderfreundliches Ambiente ankündigt, lasse dabei den für viele Patienten unangenehmen Zahnarztbesuch in den Hintergrund rücken.

Der Sonderpreis in der Kategorie „Kundenansprache“ ging an den Flughafen Nürnberg (www.airport-nuernberg.de). Fluggäste und andere Interessenten würden klar und serviceorientiert zu den Flugverbindungen und Dienstleistungen am Flughafen geführt, so die Begründung der Jury. Darüber hinaus gibt es mehrere interessante Features, wie z. B. die Webcam „Airport live!“ oder ein „interaktiver Saisonflugplan“.

Der zweite Sonderpreis in der Kategorie „Industrie“ ging an die Firma Prüfrex Innovative Power Products GmbH (www.pruefrex.de). Das Unternehmen wurde bereits 1933 in Nürnberg gegründet und überzeugt seit nun 85 Jahren seine Auftraggeber in Deutschland und USA mit exklusiven Produktentwicklungen. Die Tradition und die Kompetenz wurden auch überzeugend auf der Website umgesetzt. Die Jury lobte den innovativen Unternehmensauftritt und die witzige Bildsprache. Die Inhalte der Website sind auf potentielle Kunden ausgerichtet und versprechen einen kompetenten Partner im Bereich elektronische Steuerungen und digitale Zündsysteme.

Der Jury des Website Awards gehörten an: Dr.-Ing. Robert Couronné (Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft e.V., NIK), Prof. Dr. Wolf Knüpffer (Hochschule Ansbach), Manuela Paul (ibi research an der Universität Regensburg GmbH), Dr.-Ing. Rainer Ulrich (Fraunhofer IIS), Knut Harmsen (Leiter IHK-Geschäftsstelle Erlangen und IHK-Datenschutzbeauftragter) sowie Susann Landes und Jonas Müllenmeister (IHK-Geschäftsbereich Kommunikation). Informationen und weiteres Bildmaterial finden Sie auch auf der Website des Website Awards unter https://mittelfraenkischer-website-award.de/klasse-kundenansprache/

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Bild: Die Gewinner des Mittelfränkischen Website Award 2018

Der deutsche E-Commerce-Markt ist hart umkämpft. Die Eintrittsbarrieren sind gering und der Handel von morgen wird immer schneller, flexibler und individueller. „Vorzeige-Shops“, sogenannte Best Practices, die gestern noch aktuell waren, sind heute bereits veraltet. Wie schon im vergangenen Jahr haben wir auch 2018 eine umfangreiche Studie zum Thema Online-Shopping im deutschen E‑Commerce durchgeführt und dazu 125 Testkäufe getätigt.

 

Die aktuelle Studie zeigt sowohl die wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr als auch den aktuellen Ist-Zustand im deutschen B2C-E-Commerce. Das methodische Vorgehen beruht wieder auf dem Mystery-Shopping-Ansatz. Ziel war es festzustellen, wie der Einkaufsprozess im Online-Handel ausgestaltet ist und ob Unterschiede in den verschiedenen Produktkategorien bzw. Branchen existieren. Bei 125 Käufen in deutschen Online-Shops wurden jeweils reale Kundensituationen nachgestellt und anschließend das Einkaufserlebnis anhand eines zuvor festgelegten Kriterienkatalogs bewertet. Unterstützt wurde das Forschungsprojekt von Salesforce und SIX Payment Services.

 

Quasi-Standards haben sich etabliert

Aus den Ergebnissen der Studie geht hervor, dass über alle Phasen des Einkaufsprozesses hinweg bereits Quasi-Standards existieren, die Online-Shopper gewöhnlich erwarten und somit von den Händlern angeboten werden sollten. Zu den obligatorischen Standards zählen neben der Suchfunktion im Shop das Angebot von direkten Kontaktmöglichkeiten via E-Mail und Telefon, die Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter sowie die unmittelbare Kunden-Kommunikation. Auch das Angebot ausgewählter Bezahlverfahren oder die Nutzung von Gütesiegeln müssen mittlerweile als Quasi-Standard bzw. Hygienefaktor bezeichnet werden.

 

Nutzung sozialer Medien weit verbreitet – Reaktionszeiten ausbaufähig

Bei der Analyse der Nutzung sozialer Netzwerke zeigte sich, dass Facebook mit 88% Nutzungsquote das beliebteste Netzwerk unter den Händlern ist, während YouTube (64%), Instagram (60%) und Twitter (59%) mit deutlichem Abstand folgen. Werden die unterschiedlichen Produktkategorien der Shops betrachtet, fällt auf, dass insbesondere die Shops aus dem „Do-it-yourself-Bereich“ also Wohnen, Heimwerken und Garten, die Plattform YouTube stärker nutzen als Shops aus den anderen Kategorien (100% statt 50-75%).

Im Rahmen der Studie wurde nicht nur die Präsenz in den sozialen Medien analysiert, sondern auch die Nutzung bzw. der Service in diesen untersucht. So zeigte sich, dass auf Kundenanfragen über Facebook 8 von 10 Shops innerhalb eines Tages antworteten. 10% der Shops reagierten aber auch gar nicht. Am schnellsten antworteten die Unternehmen aus dem Bereich Fast Moving Consumer Goods (FMCG) und Freizeit/Hobby, am langsamsten die Generalisten und die Sport-/Outdoor-Shops.

 

Zwei Drittel bieten Gast-Checkout an

Bei der Untersuchung des Checkouts zeigte sich, dass nur 92% der Shops das Anlegen eines Kundenkontos während des Kaufabschlusses anbieten. Die Möglichkeit der Anmeldung über soziale Netzwerke findet nur in sehr geringen Umfang statt, da die Shops bevorzugt eine Registrierung über ein Shop-eigenes Kundenkonto anstreben. Auffällig ist, dass 68% der Händler einen Gast-Checkout offerieren und so den Kunden einen Einkauf auch ohne Registrierung und Speicherung ihrer Daten ermöglichen.

 

PayPal und Kreditkarte sind die am häufigsten angebotenen Zahlverfahren

Im Schnitt bieten die Shops 4,95 Bezahlverfahren auf ihrer Startseite an. Hier zeigte sich, dass es in Bezug auf die angebotenen Zahlverfahren klare Favoriten bei den Shop-Betreibern gibt. PayPal und Kreditkarte sind die mit Abstand am häufigsten angebotenen Bezahlverfahren. Auch die Rechnung ist mit Platz drei ein beliebtes Zahlverfahren. Interessant ist, dass die Händler ihre Rechnungsstellung zunehmend über externe Dienstleister wie etwa Klarna, RatePay oder BillPay abwickeln lassen. Ein Drittel (36%) der Shops, die die Rechnungszahlung anbieten, nutzt einen solchen Dienstleister, 64% der Shops übernehmen die Rechnungstellung selbst.

 

Die Hälfte der Shops bietet eine kostenfreie Lieferung an

Bei 50% der Shops ist eine kostenfreie Lieferung der Einkäufe möglich. Die durchschnittlichen Versandkosten betragen 4,82 EUR und sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,23 EUR gesunken. 47% der Online-Shops bieten verschiedene Versandmodalitäten an. So kann der Kunde in ausgewählten Shops zwischen Standard-, Express- und 24-h-Lieferung wählen. Generell sollten Händler immer überprüfen, was der gängige Branchenstandard ist und welches Vorgehen aus ihrer Sicht betriebswirtschaftlich zweckmäßig ist. Oftmals ist es sinnvoll einen kostenlosen Versand ab einem bestimmten Mindestbestellwert anzubieten.

 

Fazit: Es gibt immer was zu tun!

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass über alle Einkaufsphasen hinweg Verbesserungspotenziale für die Händler bestehen. Die in der vorliegenden Studie ausgearbeitete branchenspezifische Aufteilung der verschiedenen Bewertungskriterien bietet den Händlern eine zielgerichtete Vergleichsbasis mit dem Markt und den Mitbewerbern. Sie zeigt zudem branchenindividuelle Optimierungspotenziale für die eigenen Aktivitäten auf. Wichtig für alle Akteure im B2C-E-Commerce ist, sich ständig zu hinterfragen, ob gewisse Abläufe noch adäquat sind und den Kunden- und Marktanforderungen entsprechen.

 

Für weitere Informationen können Sie die komplette Studie „ibi-Mystery-Shopping-Studie 2018 – Die Realität des deutschen E-Commerce“ kostenlos herunterladen unter: www.ibi.de/mystery-shopping

Das seit März 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg wird im Rahmen der Förderinitiative "Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" um einen neuen Projektpartner ergänzt. ibi research an der Universität Regensburg wird als "Expert-Hub Regensburg" die Angebote des Kompetenzzentrums um die Schwerpunktthemen Digitaler Handel und Finanzen erweitern und so thematisch komplettieren.

Prof. Dr. Hans-Gert Penzel freut sich über die Integration in das Kompetenzzentrum Augsburg: "Wirklich gerne leisten wir als Expert-Hub Regensburg im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg unseren Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Mittelstands. In Deutschland haben wir eine unglaublich ausgeprägte Mittelstands-Kultur, mit einer Vielzahl von Hidden Champions auf der Produktseite. Aber die fortschreitende Digitalisierung verändert auch die internen Prozesse in den Unternehmen nachhaltig, und diese Chancen müssen KMU erkennen und nutzen! In diese Richtung sind viele unterstützende, kostenlose und neutrale Veranstaltungen sowie Informationsmaterialien geplant. Darüber hinaus können sich Unternehmen und Multiplikatoren natürlich auch jederzeit direkt an uns wenden – wir unterstützen Sie gerne!"

Die Eröffnungsveranstaltung des Expert-Hubs Regensburg findet am 15. Oktober von 16 bis 18 Uhr bei der IHK Regensburg statt. Dort informieren Sie Experten in spannenden Vorträgen über die Themen „Neue Geschäftsmodelle“, „Digitaler Handel“ und „Logistik im Zeitalter der Digitalisierung“. Lernen Sie darüber hinaus die für Unternehmen und Multiplikatoren kostenfreien Angebote des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg kennen.

Programm:

16.00-16.30 Uhr: Begrüßung und Vorstellung des Kompetenzzentrums Augsburg
Christoph Berger, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg c/o Fraunhofer IGCV
Sabine Pur, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg c/o ibi research

16.30-17.00 Uhr:  Transformation von Geschäftsmodellen in Zeiten der Digitalisierung
Simon Klose, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg c/o Fraunhofer ISS

17.00-17.30 Uhr: Wege des Großhandels in die Digitalisierung
Dr. Georg Wittmann, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg c/o ibi research

17.30-18.00 Uhr: Logistik 4.0: Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Logistikprozesse innerhalb des eigenen Unternehmens?
Sandra Müller, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg c/o TU München fml

In Anschluss an die Veranstaltung haben Sie die Gelegenheit, bei einem Imbiss Kontakte zu knüpfen.

Veranstaltungsort: IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, D.-Martin-Luther-Str. 12, 93047 Regensburg

Die Anmeldung erfolgt direkt bei der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim.