Aktuelle Meldungen

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Die Digitalisierung sämtlicher Geschäftsprozesse stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen sowie Handwerksbetrieben fehlt dabei häufig nicht nur das Wissen um die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Lösungen, sondern auch die Ressourcen, sich damit zu beschäftigen und die Digitalisierung im eigenen Unternehmen voranzutreiben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert daher gezielt diese Unternehmen mit einem neuen Förderprogramm „go-digital“. Autorisierte Beratungsunternehmen unterstützen dabei durch Beratungsleistungen und die Umsetzung der in diesem Rahmen empfohlenen Maßnahmen.

Das geförderte Themenfeld umfasst nahezu alle Bereiche, in denen Unternehmen durch die Digitalisierung berührt werden. Ein modularer Aufbau soll hierbei die einzelnen Bereiche für kleine Unternehmen übersichtlicher gestalten. Dazu zählen die Module „Digitale Geschäftsprozesse“, „Digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“. Gefördert werden dabei Beratungsleistungen im Umfang von bis zu 30 Personentagen, aber auch die Installation und Inbetriebnahme individueller Software-Lösungen sowie notwendige Anpassungen von Standardsoftware an unternehmensspezifische elektronische Geschäftsprozesse. Nicht gefördert wird die Anschaffung von Hardware oder Standardsoftware.

ibi research ist für alle drei Module als Beratungsunternehmen autorisiert worden.

Kleinen und mittleren Unternehmen (mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, unter 100 Mitarbeitern und mit maximal 20 Mio. Euro Umsatz) steht damit eine sinnvolle Förderung zur Verfügung, die sie auf ihrem Weg in die Digitalisierung unterstützt, egal ob es um die Einführung digitaler Prozesse, die Herstellung von digitaler Sichtbarkeit, den Aufbau eines Web-Shops oder die Verbesserung der Informationssicherheit geht.

„Wir sind froh, dass es dieses Förderprogramm gibt, denn so können auch kleine Unternehmen die Digitalisierung für sich nutzen“, so Holger Seidenschwarz von ibi research, der das Förderprojekt auf Seiten des Instituts koordiniert.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter www.bmwi-go-digital.de.

Für Fragen steht Ihnen Holger Seidenschwarz unter der Telefonnummer 0941/943 1915 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

Der Begriff der Künstlichen Intelligenz (KI) scheint derzeit in aller Munde, auch in der Finanzdienstleistungsbranche. Erste Anwendungen – z. B. intelligente Chatbots – sind bereits unter dieser Flagge am Markt platziert. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch ein sehr heterogenes, teilweise sehr undifferenziertes Bild schon allein zur Beurteilung der Relevanz von Künstlicher Intelligenz.

Ziel dieser Befragung von ibi research ist es daher, einen Überblick über den heutigen Stand und die erwartete Entwicklung des Einsatzes von KI in Banken und Sparkassen zu erhalten. Dies soll insbesondere durch Betrachtung typischer Use Cases entlang der Prozesskette geschehen.

Hier gelangen Sie zur Umfrage: https://www.ibi.de/ki-in-banken

Die Befragung steht Ihnen bis zum 26.07.2018 zur Verfügung.

Ihre Angaben werden selbstverständlich anonym ausgewertet und streng vertraulich behandelt. Die Speicherung und Auswertung der Daten erfolgt ausschließlich in Deutschland.

Als kleines Dankeschön für Ihre Teilnahme stellen wir Ihnen gerne eine Zusammenfassung der Ergebnisse zur Verfügung. Möchten Sie diese erhalten, dann geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse am Ende der Umfrage an.

Haben Sie darüber hinaus Fragen oder Anregungen zur Befragung, so erreichen Sie uns gerne per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit der Finastra International GmbH und der SEEBURGER AG begrüßt ibi research zwei neue Partner in seinem Partnernetzwerk, einem umfangreichen Innovationsverbund im deutschsprachigen Finanzdienstleistungsbereich. Als unabhängiges Netzwerk ermöglicht es einen offenen und intensiven Dialog. Das ibi stellt den Partnern die Forschungsergebnisse zur Verfügung, führt auf neutraler Plattform Experten der Banken-, Beratungs- und Softwarebranche zusammen, fördert den intensiven und fruchtbaren Dialog und unterstützt dadurch den wertvollen Austausch von Ideen, Konzepten und Erfahrungen.

Finastra wurde 2017 durch den Zusammenschluss von Misys und D+H gegründet und bietet das weltweit umfangreichste Finanzsoftwareportfolio. Dies umfasst Lösungen für Retail und Corporate Banking, Transaction Banking, Treasury, Investment Banking, Kreditwesen sowie Treasury und Capital Markets. Finastra Software können Kunden im eigenen Rechenzentrum oder als cloudbasierte Lösung einsetzen.

SEEBURGER versteht sich als Motor für die digitale Transformation und ermöglicht seinen Kunden die Digitalisierung und Integration interner und externer Geschäftsprozesse. Als technologische Basis dient die SEEBURGER Business Integration Suite – eine zentrale, unternehmensweite Datendrehscheibe für sämtliche Integrationsaufgaben und den sicheren Datentransfer. SEEBURGER bietet Werkzeuge und fertige Softwarelösungen zur Abbildung, Steuerung und Kontrolle von SAP-Prozessen.

Auch Prof. Dr. Hans-Gert Penzel, Geschäftsführer von ibi research, freut sich sehr über die zwei Neuzugänge: „Zum einen sind Finastra und Seeburger jedes für sich hoch innovative und kreative Unternehmen. Zum anderen sind sie im Zusammenspiel mit unseren bestehenden Partnern auch Repräsentanten eines immer interessanteren Ökosystems rund um die Finanzdienstleistung.“

Wer mehr zum ibi-Partnernetzwerk wissen will, kann sich hier informieren: www.ibi.de/partnernetzwerk.html

Das ibi-Seminar ist ideal geeignet für Entscheider und Führungskräfte von Markenherstellern und Händlern. Erfahren Sie an nur einem Tag alles, was relevant ist, um erfolgreich über Amazon zu verkaufen. Lernen Sie alles Wissenswerte über das System Amazon, insbesondere, wie Sie Ihre Produkte erfolgreich auf dem weltweit größten Marktplatz verkaufen können.

Das Tagesprogramm:

09:30 Uhr: Begrüßung und Einführung

09:45 Uhr: Das Amazon Ökosystem verstehen

  • Geschäftsmodell "Amazon"
  • Amazon aus verschiedenen Blickwinkeln
  • Blick in die Zukunft

10:15 Uhr: Vendor vs. Seller Central

  • Funktionsweise Vendor vs. Seller Central
  • Marketing, Logistik & FBA
  • Risiken & Chancen für Händler und Hersteller

13:00 Uhr: Amazon als Produktsuchmaschine und andere Performancefaktoren

  • Relevanz von Amazon in der Customer Journey
  • Rankingfaktoren auf Amazon
  • Weitere Performancefaktoren auf Amazon

14:00 Uhr: Amazon SEO

  • Mit Konzept zur richtigen SEO Strategie
  • Optimierung von Produktdetailseiten
  • Einfluss von Bewertungen und andere Faktoren

15:15 Uhr: Amazon Marketing

  • Mögliche Marketingaktivitäten und deren Relevanz
  • AMS im Detail
  • Externe Marketing-Möglichkeiten

16:00 Uhr: Analytics & Reporting

  • Vorstellung ARA
  • Wichtige Amazon Kennzahlen
  • Die Konkurrenz im Blick behalten

16:30 Uhr: Zusammenfassung und offene Fragerunde

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Referentin:

Camilla Werner ist selbstständige E-Commerce-Beraterin. Durch ihre langjährige Arbeit bei einem führenden internationalen Markenhersteller, dort verantwortlich für das Verkaufen auf Amazon, bringt sie jede Menge Erfahrung im internationalen Handel auf Amazon mit.

Termine & Veranstaltungsorte:

17.10.2018: Mövenpick Hotel Frankfurt City, Den Haager Str. 5, 60327 Frankfurt

18.10.2018: Hotel Novotel Nürnberg Centre Ville, Bahnhofstr. 12, 90402 Nürnberg

>> Flyer und Anmeldeformular

>> Online-Anmeldung Frankfurt

>> Online-Anmeldung Nürnberg

In Deutschland gibt es 3,5 Millionen Unternehmen, weniger als ein Prozent von ihnen forscht – eine extrem bedeutsame Gruppe. Denn nur wer forscht, kann Neues entdecken und Innovation und Wachstum schaffen.

Der seit 1920 bestehende "Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft" zeichnet regelmäßig kreative, Forschung treibende Unternehmen mit einem speziellen Gütesiegel in Anerkennung ihrer besonderen Forschungsanstrengungen aus.

Bereits seit 2016 gehört auch ibi research zu diesem Kreis ausgezeichneter Unternehmen. Mit dem Siegel "Innovativ durch Forschung" würdigt der Stifterverband die besondere Verantwortung, die das Unternehmen für Staat und Gesellschaft übernimmt.

Forschung und Entwicklung 2016 print

Weitere Informationen unter www.innovativ-durch-forschung.de und www.stifterverband.info.

Der alljährliche Partnertag von ibi research an der Universität Regensburg am vergangenen Freitag war ein ganz besonderer, denn das Forschungsinstitut feierte mit seinen aus Banken, Beratungsunternehmen, IT-Dienstleistern und Softwarehäusern bestehenden Netzwerkpartnern seinen 25. Geburtstag.

Anlässlich des Jubiläums stand 2018 nicht alleine die aktuelle Forschungsagenda von ibi research, sondern auch die bewegte Geschichte im Fokus: Vor rund 60 Anwesenden ließen Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Gert Penzel und ibi-Gründer Prof. Dr. Dieter Bartmann die Motive der Gründung Revue passieren, die 1993 in der Satzung des damals noch gemeinnützigen Instituts festgelegt wurden. Die konsequente Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis wurde schnell zu einer Erfolgsgeschichte, die mehrere Umzüge und eine Umwandlung in die heutige GmbH erforderlich machten. Vom Banking kommend wurden über den Zahlungsverkehr hinaus mit dem Bereich „E-Commerce“ neue Forschungs- und Geschäftsfelder erschlossen, stets rund um die Digitalisierung. Die Competence Center-Leiter Dr. Anja Peters (Digital Banking) und Dr. Ernst Stahl (Digital Commerce & Payment) prüften in „Backtestings“ einige historische Prognosen im Nachhinein auf Richtigkeit und Fehlaussagen.

Anschließend stellte Prof. Dr. Hans-Gert Penzel das lebendige Netz von Akademia, Unternehmenspraxis sowie dem öffentlichen Bereich vor. „Wir sind ibi-Partner geworden, weil ibi research uns einen neutralen Marktüberblick über die Entwicklungen im Zahlungsverkehr geben kann. Wir haben schnell erkannt, mit welch umfassenden Wissen gepaart mit Professionalität die Themen angegangen werden. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Projekte“, schilderte Harald Weber, Bereichsleiter der Allianz Deutschland seine Gründe für die Partnerschaft mit ibi research.

Mitarbeiter von ibi research berichteten nach dem Mittagessen über aktuelle Forschungs- und Umsetzungsthemen wie das Innovationsmonitoring bei Firmenkunden oder den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Finanzdienstleistung sowie über die aktuellen ibi-Studien Mystery Shopping und B2B-Commerce 2018.

Einen gelungenen Abschluss des Tages und Kontrapunkt zur Digitalisierung stellte die Jubiläumsfeier im historischen, einst als Getreidespeicher genutzten Kulturzentrum „Leerer Beutel“ mit musikalischer Umrahmung des Jazz-Quintetts Cheers! dar. „Von der Faszination der Künstlichen Intelligenz im Fachprogramm bis zur Faszination des natürlichen Charmes unseres Zauberers Moe am Abend war heute alles präsent “, resümierte ibi-Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Gert Penzel.

Impressionen Partnertag 2018 Web

 

Aktuell wird der Zahlungsverkehr stark durch Innovationen und regulatorische Themen getrieben. Instant Payments und die PSD2 können hier als regulatorische Beispiele dienen. Welche Auswirkungen haben diese Themen auf die verschiedenen Branchen? Welche Risiken und Chance bestehen? Wo gibt es auch ganz neue Geschäftsmodelle durch diese Entwicklungen? Das Seminar zeigt die aktuellen Entwicklungen im Zahlungsverkehr, gibt grundlegende Hintergrundinformationen über Instant Payments & PSD2 und stellt mögliche Reaktionsmuster sowie Umsetzungsbeispiele aus der Praxis vor.

Das Tagesprogramm:

09:30 Uhr Begrüßung

09:45 Uhr: Aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr - eine Momentaufnahme

  • Marktüberblick und Marktstruktur
  • Neue Akteure und neue Bezahlverfahren im Zahlungsverkehr
  • (Gesamt-)Kosten von Bezahlverfahren
  • Kurzüberblick über aktuelle regulatorische Entwicklungen (Instant Payment, MIF, PSD2 etc.)

10:45 Uhr: Instant Payments: die Zukunft des Bezahlens?

  • Wo stehen Instant Payments? – Innovationszyklen im ZV
  • Wer will Instant Payments? – Die Interessen der Stakeholder
  • Wer beherrscht Instant Payments? – Überlegungen zur Architektur
  • Wann kommen Instant Payments?

13:00 Uhr: Die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2): Grundlagen und Inhalte

  • Hintergrund und aktueller Umsetzungsstand der PSD2
  • Handelsagenten, begrenzte Netze
  • Zahlungsauslösedienst (PISP)
  • Kontoinformationsdienst (AISP)
  • Anforderungen an die Schnittstelle und Sicherheitsaspekte
  • Starke Kundenauthentifizierung

15:30 Uhr: Die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2): Herausforderungen und Chancen

  • Diskussion der Auswirkungen der PSD2 auf verschiedene Geschäftsmodelle
  • Ändert sich die Rolle der Kreditinstitute zu Gunsten neuer Dienstleister?
  • Aktuelle Umsetzungsoptionen

16:30 Uhr Zusammenfassung und offene Fragerunde

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Die Referenten:

  • Swaantje Anneke Haß ist Managing Consultant bei der PPI AG. Sie begleitete die Umsetzung der regulatorischen Anforderungen aus der PSD2 in diversen Banken und moderierte Workshops zu neuen Chancen im Markt. Aktuell steht die Umsetzung des (Regulatory Technical Standard) RTS im Fokus ihrer Tätigkeit. Den Schwerpunkt bildet hier die neu zu schaffende Kontoschnittstelle sowie die geänderten Anforderungen an die starke Kundenauthentifizierung.
  • Dr. Ernst Stahl ist Director des Competence Center Digital Commerce & Payment bei ibi research an der Universität Regensburg GmbH. Seine Beratungs- und Projektschwerpunkte sind Strategisches Management, E-Business und E-Commerce, Zukunft des Handels sowie Zahlungsverkehr im Spannungsfeld von Innovation und Regulierung. Er ist ferner Autor einer Vielzahl von Veröffentlichungen sowie Moderator und Referent zahlreicher Veranstaltungen und Kongresse.

Veranstaltungsort: PPI AG, Wilhelm-Leuschner-Straße 79, 60329 Frankfurt am Main.

Die Teilnahmegebühr beträgt bis 17.08.2018 nur 499,00 Euro, danach 599,00 Euro. Für Mitarbeiter von ibi-Partnerunternehmen kostet die Teilnahme pro Person 299,00 Euro. Alle Preise verstehen sich zzgl. USt.

Anmeldung unter www.ibi.de/updateZV

Mit dem Statement „Mach’s einfach“ schloss Moritz Schwarz, Sales Director E-Business International der Würth-Gruppe seinen Vortrag beim diesjährigen ibi-Forum B2B-E-Commerce. Im vollbesetzten Saal in Frankfurt hatte ibi research wieder zahlreiche B2B-Experten versammelt, um die aktuellen Trends im B2B-E-Commerce zu diskutieren.

Zu Beginn präsentierte Dr. Georg Wittmann von ibi research erste Ergebnisse aus der neuen B2B-Studie. Dabei zeigte sich, dass aktuell ca. 60% der Umsätze im deutschen B2B-E-Commerce mit Bestandkunden erzielt werden, 40% folglich entfallen auf Neukunden. Neben einem Online-Shop (59%) verkaufen die meisten Unternehmen ihre Produkte immer noch über die klassischen Vertriebswege: Abwicklung schriftlicher Bestellungen (60%), Direktverkauf durch den Außendienst (59%) und Telefonverkauf (50%). „Im B2B findet der Verkauf über mehrere Vertriebskanäle statt. Dies wird sich auch nicht so schnell ändern. Neben den klassischen Kanälen gewinnen aber insbesondere der Online-Shop und Marktplätze/Plattformen an Bedeutung“, so Dr. Wittmann in seinem Vortrag.

In der folgenden Diskussionsrunde „Was bewegt den B2B-E-Commerce?“ bestätigten Johannes F. Sutter (SIX Payment Services), Stephan Vila (Verband der Vereine Creditreform), Michael Freund (ARITHNEA) und Prof. Dr. Hans-Gert Penzel (ibi research) die vorgestellten Entwicklungen und berichteten von ähnlichen Erfahrung aus ihrer täglichen Praxis.

Peter Bruhn, Senior Digital Advisor bei TAKKT AG, zeigte im Anschluss, wie sein Unternehmen, ein Portfolio von B2B-Direktmarketing-Spezialisten, die digitale Transformation meistert. Dazu zählen neben dem Aufbau neuer Organisationsformen und Arbeitsweisen auch signifikante Investitionen in neue Technologien, die Förderung der Mitarbeiter sowie die Entwicklung neuer Talente und die Einrichtung offener Formate für den Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Welche Antwort der Baumaschinenkonzern Zeppelin mit Z Lab auf die Frage der Digitalisierung gibt, präsentierte anschließend Sebastian Wiese. Eindrucksvoll zeigte er, wie eine als konservativ verschriene Branche die Digitalisierung lebt und wie dort auch neue Handels- und Geschäftsmodelle entstehen. Dabei haben Start-ups mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie auch Großkonzerne. Neben technischen Herausforderungen sind es insbesondere die Überzeugung und Motivation der Mitarbeiter sowie die Anpassung der Unternehmenskulturen, die viel Energie und Engagement verlangen.

Über ähnliche Herausforderungen berichtete Moritz Schwarz von der Würth-Gruppe. In seinem Vortrag zeigte er, wie es das Familienunternehmen geschafft hat, sich zu einem international erfolgreich agierenden „Omnichannel-Unternehmen“ zu entwickeln. Dabei betonte er die Fokussierung auf den Kundennutzen und die Relevanz der einzelnen Kunden: „Wir messen unsere Kunden in Potenzial – nicht in Umsatz“. Als Quintessenz gab er den Zuschauern schließlich die Erkenntnis mit, dass man es „einfach mal machen“ muss.

Ebenfalls aus der Würth Familie stammend gab im Anschluss Enver Zolj von Normfest einen Einblick in das Online-Shop-Projekt und die Optimierung des Vertriebs. Besonders die Personalisierung im Online-Shop war ein sehr interessanter Diskussionspunkt, der das Publikum zu zahlreichen Fragen bewegte.

Dass es auch ohne Online-Shop geht, zeigte Sebastian Grethe vom Stahlhandels-Marktplatz Mapudo. In seinem Vortrag berichtete er sowohl über die Erfolgsfaktoren beim Aufbau eines Marktplatzes als auch über die Erfahrungen, die Mapudo bisher gemacht hat. Seine ersten sieben Erfolgsfaktoren fanden sehr viel Zustimmung im Publikum und auch seinen Erfolgsfaktor Nummer acht „Ausdauer, Ausdauer, Ausdauer“ wollte keiner der Teilnehmer verneinen.

Klaus Forsthofer, Großhändler für Arbeitsschutz und Amazon Coach, fokussierte dann in seinem Vortrag das Thema Amazon Business und berichtete über seine Erfahrungen auf den internationalen Präsenzen von Amazon Business. Insbesondere der erlebbare Kundenkomfort, auch im B2B-Bereich, war für viele der Teilnehmer überraschend. Die Live Demo von Alexa für B2B-Anwendungen zeigte ebenso wie sein Bericht über die neueren Amazon-Entwicklungen, dass mit dem amerikanischen Tech-Konzern auch im B2B-Umfeld zu rechnen ist.

Das Thema Plattformen bzw. Plattform-Ökonomie thematisierte Wolfgang Vogl (Speed4Trade) im letzten Vortrag des Tages. Er berichtete über die Lehren, die der IT-Dienstleister aus zahlreichen Projekten ziehen konnte. Wesentliche Erfolgsfaktoren für Plattformprojekte sind aus seiner Sicht der Kundenzugang und die Anzahl der Transaktionen. „Jede Transaktion – Schlüsselinteraktion – führt zu einem Mehrwert der Plattform“, so Vogl.
Ob nun eine Plattform bzw. ein Marktplatz oder ein Online-Shop oder beides im B2B sinnvoller sind, diskutierten in einer abschließenden Gesprächsrunde Christian Möller (Mercateo), Sebastian Grethe (Mapudo) und Dr. Georg Wittmann (ibi research. Ergebnis war wie so oft, dass es hier kein Patentrezept gibt und es in vielen Fällen darauf ankommt, es einfach einmal auszuprobieren.

Am Ende des Tages stand für die Teilnehmer und die Referenten fest, dass uns die Digitalisierung im Handel zwischen Unternehmen in den kommenden Jahren noch weiter intensiv beschäftigen wird und dieses ibi-B2B-Forum sicher nicht das letzte gewesen sein wird.