Aktuelle Meldungen

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Nicht nur das Einkaufsverhalten von Kunden ändert sich im Zeitalter der Digitalisierung ständig, auch das Angebot von Global Playern wie Amazon, eBay und Co verbessert und erweitert sich kontinuierlich. Stationäre Einzelhändler stehen somit vor immer größeren und neuen Herausforderungen, um erfolgreich am (nicht nur) digitalen Handel zu partizipieren. Vor diesem Hintergrund wird häufig und intensiv darüber diskutiert, inwieweit lokale Initiativen die Digitalisierung des Handels erfolgreich unterstützen können. Dieser Fragestellung hat sich das Team von ibi research angenommen und in einer umfassenden Studie im Rahmen des Projektes „E-Commerce-Leitfaden“ sowohl stationäre Händler als auch E-Commerce-Experten befragt.

Lokale Initiativen gelten dabei oft als Hoffnungsträger. Als Träger und Treiber dieser Initiativen treten nicht nur Kommunen, Wirtschaftsförderungen oder Gewerbevereine auf, sondern in vielen Fällen auch Dienstleister und Anbieter, die in den letzten Jahren verstärkt neue Lösungen hierfür auf den Markt gebracht haben.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass bereits jeder dritte Händler eine lokale Initiative in seiner Region kennt. Aktuell stellen diese Initiativen hauptsächlich eine Informationsplattform dar, auf der die Händler für Kunden Informationen (z. B. Öffnungszeiten) bereitstellen. 76 % der stationären Einzelhändler, die sich für eine Initiative interessieren, erhoffen sich durch die Teilnahme daran eine Umsatzsteigerung. Allerdings meinen nur 44 % der befragten Händler, die bereits an einer Initiative teilnehmen, dass sie tatsächlich Umsatzsteigerungen verzeichnen.

Des Weiteren wurde deutlich, dass gut drei Viertel der Händler an einer Initiative teilnehmen würden, sofern es in ihrer Stadt eine geben würde. Die befragten Händler sehen für den Erfolg einer Initiative bzw. eines Kooperationsprojekts drei essentielle Faktoren: Die Aktualität der bereitgestellten Informationen und Angebote, ein zentrales Dachmarketing für die Planung und Realisierung von Marketingmaßnahmen sowie einen zentraler Kümmerer vor Ort als Schnittstelle zwischen Initiatoren und teilnehmenden Händlern.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass lokale Initiativen in Zukunft wahrscheinlich nur eine von mehreren Berührungspunkten mit dem Konsumenten sein werden. Das Kaufverhalten der Konsumenten von morgen wird immer stärker durch den Multichannel-Gedanken geprägt. Um als Händler – sowohl online als auch stationär – für den Kunden weiterhin eine Rolle zu spielen, müssen große Anstrengungen unternommen werden, um den Kunden in seinem kompletten Kaufprozess auf allen relevanten Kanälen zu unterstützen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf einen Blick:

  • Die Verbesserung der eigenen digitalen Sichtbarkeit ist ein wichtiger und auch notwendiger Schritt für Unternehmen, wobei lokale Marktplätze bzw. digitale Initiativen hier einen wertvollen Beitrag leisten können.
  • Eine Steigerung im Produktverkauf aufgrund der Teilnahme an digitalen lokalen Initiativen ist nicht erkennbar, jedoch ist die Zufriedenheit der Händler hinsichtlich der damit erzielten digitalen Sichtbarkeit größer als ursprünglich erhofft.
  • Der Beitrag und der Erfolg einer Initiative bzw. eines lokalen Marktplatzes hängen von zehn kritischen Erfolgsfaktoren ab, die in der Studie identifiziert wurden.
  • Digitalisierung muss in gewisser Weise für den stationären Handel zur „Passion“ werden. Es ist dafür wichtig, dass sich Händler gerne mit ihrer IT auseinandersetzen und intensiver mit Daten arbeiten.

>> Kostenloser Download der Studie

Im Interview mit Johannes F. Sutter von SIX Payments näher wir uns dem Thema Payment im B2B-E-Commerce und insbesondere den Firmenkundenkreditkarten. Mehr dazu erfahren Interessierte auch am 15.5.2018 beim ibi-Forum „B2B-E-Commerce“ in Frankfurt (www.ibi.de/B2B-Forum).

Johannes F. Sutter von SIX Payments spricht über Firmenkreditkarten

 

ibi: Für alle, die Sie nicht kennen, stellen Sie sich und Ihren Tätigkeitsbereich doch bitte kurz vor.
Herr Sutter: Mein Name ist Johannes Sutter. Ich bin bei SIX Payment Services Germany als Head E-Commerce Sales verantwortlich.

Als sogenannter Acquirer ermöglichen wir Händlern die Akzeptanz von Karten, z. B. die von Mastercard, Visa, Amex, Diners, JCB oder auch die GiroCard.

Zudem liefern wir Lösungen zur Integration von verschiedenen Zahlungsmitteln in bestehende Händler Systeme, etwa im Kassenplatzumfeld, in Online-Shops, in Apps, und auch für alle, die einen Omni-Channel Ansatz verfolgen.

 

ibi: Was sind Firmenkunden-Kreditkarten bzw. Commercial Cards?
Herr Sutter: Commercial Cards bzw. Firmenkundenkreditkarten sind Karten, die speziell für Unternehmen entwickelt wurden, mit einem anderen Leistungsumfang als die üblichen Kreditkarten für Konsumenten. Wir kennen alle diese klassischen Consumer-Kreditkarten, die wir privat im Urlaub oder beim Online-Shoppen einsetzen.

Firmenkreditkarten dagegen sind Karten, die auf einen Mitarbeiter einer Firma ausgestellt werden; die Abrechnung erfolgt zentral mit der Firma.

Die Business-Karte vereinfacht zahlreiche Prozesse für den Mitarbeiter wie für das Unternehmen. Unter anderem werden die Spesenabrechnung, die Buchhaltung, die Analyse von Kosten, die Vorfinanzierung von Projekten oder die Liquidität von Mitarbeitern unterstützt. Zusätzlich gibt es oft interessante Bonusprogramme oder Versicherungspakete.

Trotz ihrer Vorteile hat man Commercial Cards im Vergleich zu den klassischen Consumer-Kreditkarten aber oft weniger im Fokus.

 

ibi: Welche Vergünstigungen/Vorteile ergeben sich für den Kunden bei der Nutzung von Firmenkundenkreditkarten im Vergleich zu normalen Kreditkarten?
Herr Sutter: „Normale“ Kreditkarten werden im Regelfall am Monatsende einmal belastet. Bei Firmenkundenkreditkarten verhält sich das ähnlich, allerdings sind die Liquiditätsvorteile sehr spannend, da die Abrechnungszeiträume individuell verhandelbar sind. Dabei ist eine Streckung des Zeitraums auf bis zu 120 Tage möglich. Dadurch wird eine längere Liquidität erreicht, die eine solche Karte natürlich besonders attraktiv für Unternehmen macht.

Daneben sind auch Bonusprogramme abbildbar und oft auch Versicherungsleistungen, etwa für Stornogebühren oder den Haftpflichtanteil bei der Anmietung von Firmen-KFZ. Solche Leistungen können aber auch Transportversicherungen sein.

Im internationalen Geschäftsverkehr besticht eine Firmenkundenkreditkarte durch ihre Währungsunabhängigkeit. Sie ermöglicht eine grenzüberschreitende Organisation und Bezahlung über mehrere Betragsstufen. Die Kartenlimits reichen von 2.000 Euro bis zu einer halben Million Euro.

 

ibi: Welche Vorteile ergeben sich für den Händler durch die Akzeptanz von Firmenkundenkreditkarten?
Herr Sutter: Der Grund für die Akzeptanz von Firmenkundenkreditkarten liegt vor allem in der schnelleren Vergütung gegenüber anderen Zahlungsarten im B2B Umfeld, wie z. B. dem Rechnungskauf. Durch Absprache mit der Bank ist meistens eine tägliche Vergütung machbar.

Auch die erhöhte Sicherheit beim Zahlungseingang, besonders im internationalen Umfeld, sowie der Wegfall von Mahn- oder Inkassogebühren sind als Vorteile zu nennen.

Besonders große Unternehmen nutzen – oft ausschließlich – Kreditkarten, um ihren Einkaufsprozess im Hinblick auf ihre Buchhaltung und den Abgleich der Finanzströme zu vereinfachen. Im Umkehrschluss verlieren Lieferanten im B2B-Segment also Kunden, wenn sie keine Zahlung durch Firmenkundenkreditkarten akzeptieren.

Die sofortige Verbuchung einer Transaktion mit Hilfe der elektronischen Verarbeitung stellt schließlich einen beiderseitigen Vorteil sowohl für den Karteninhaber als auch für den Akzeptanten der Karten dar.

 

ibi: Wo können Unternehmen bzw. Unternehmer Firmenkunden-Kreditkarten erhalten?
Herr Sutter: Grundsätzlich ist eine Firmenkundenkreditkarte bei jeder Bank erhältlich. Für kleinere Unternehmen sind sogenannte Business Cards am besten geeignet. Damit können die Mitarbeiter beispielsweise Reisebuchungen oder Spesenabrechnungen auf die Firmenkarte vornehmen.

Bei größeren Unternehmen, die mehrere Karten benötigen, spricht man von Corporate Cards, die dann individuelle Konditionen und große Service-Pakete beinhalten. Dabei ist für das Unternehmen auch eine nahezu unbegrenzte Kartenanzahl abbildbar.

 

ibi: Was müssen Händler tun, um Firmenkundenkreditkarten akzeptieren zu können? Gibt es hier für den E-Commerce-Bereich im Speziellen etwas zu berücksichtigen?
Herr Sutter: Prinzipiell gilt der Abschluss eines Kreditkartenakzeptanzvertrags bei einer Händlerbank für beide Gruppen: neben normalen Kredit- oder Debitkarten werden automatisch auch Firmenkundenkreditkarten akzeptiert. Manche Händler möchten jedoch Business-Karten aufgrund der etwas anderen Preisstruktur ausschließen.

 

ibi: Sind Transaktionen mit Firmenkundenkreditkarten für den Händler teurer als „normale“ Kreditkarten?
Herr Sutter: Ja. Business Karten sind nicht von der europäischen Regulierung der Kartenentgelte betroffen. Sie sind also in der Regel etwas teurer als normale Kreditkarten. Das hängt auch mit den Vorteilen und Serviceleistungen einer Business-Karte zusammen, die sich letztendlich in den Konditionen widerspiegeln. Dem gegenüber stehen deutlich höhere Durchschnittsumsätze und Einkaufsrahmen als im Privatbereich, sowie eine sehr geringe Rückbuchungs- bzw. Ausfallquote.

 

ibi: Was erwarten Sie vom kommenden ibi-Forum B2B-E-Commerce in Frankfurt?
Herr Sutter: Der B2B-Bereich ist grundsätzlich hinsichtlich der Automatisierung aller Prozesse enorm spannend. Deshalb freue ich mich sehr auf die Vorträge, auf den regen Austausch mit den Teilnehmern und auf die Fragen insbesondere des Handels. Zu erfahren, wie weit der einzelne Händler in diesem Bereich schon ist, wird sicherlich sehr interessant. Ich freue mich auf einen sehr informativen Tag.

 

ibi: Herzlichen Dank!

Wer Herrn Sutter persönlich treffen möchte und auch mehr zum Thema B2B-E-Commerce erfahren will, kann dies am 15.5.2018 beim ibi-Forum „B2B-E-Commerce“ in Frankfurt (www.ibi.de/B2B-Forum) tun.

Derzeit forscht ibi research an der Universität Regensburg am Ein- und Verkaufsverhalten im B2B-E-Commerce. Ziel des Projekts ist neben der Ermittlung des Status quo, die Ableitung von Handlungsempfehlungen für den Aufbau und Betrieb einer B2B-Online-Lösung (Online-Shops und/oder Marktplätze). Ein zentraler Bestandteil des Forschungsprojekts ist eine Online-Befragung, die noch bis zum 11.05.2018 läuft. Dabei werden u. a. Aspekte, wie Motivation, technische Voraussetzungen, Mitarbeiterqualifikation, Projektablauf für den Aufbau und Betrieb einer B2B-Online-Lösung analysiert.

An der Umfrage können Sie hier teilnehmen: www.ibi.de/B2B-Umfrage

Das Forschungsprojekt wir unterstützt durch: ARITHNEA, Creditreform und SIX Payment Services.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns bei unserem Forschungsprojekt unterstützen. Die Ergebnisse werden selbstverständlich anonym ausgewertet. Am Ende der Umfrage können Interessierte Ihre Kontaktdaten eingeben und erhalten die fertige Studie. Die Studie wird im Nachgang auch kostenlos veröffentlicht gestellt.

Über Digitalisierung wird zu viel diskutiert: FinTechs gegen oder mit Banken, Innovationen auf der grünen Wiese oder integriert in den „Main Stream“, schnelle Veränderungen an der Kundenschnittstelle und/oder neue Architekturen in der Abwicklung. Deshalb ist es höchste Zeit, nach der konsequenten und überlegenen Umsetzung zu fragen: Wer hat seine PS besser auf die Straße gebracht und wo wird in der nahen Zukunft der Turbo zugeschaltet?.

Unter dem Motto „2018: das Jahr der Umsetzung“ diskutierten über 130 Finanz- und Technologieexperten beim CIBI Innovationstag in München über die Zukunft der Banken, Fintechs und anderer Finanzdienstleister. Das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg bot den Teilnehmern dafür eine attraktive Plattform.

ibi-Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Gert Penzel lieferte den Anstoß: „Digitale Umsetzung heute und Experimente für morgen mischen sich wie nie zuvor im Alltagseinsatz“. Die „Neue Hausbank“ erlebt bei den Kunden eine Renaissance, allerdings ganz anders aufgestellt, als Integrator mit eigenem Marktplatz und Angeboten Dritter. Künstliche Intelligenz ist überall, vom Chatbot bis zur Kreditentscheidung; der Berater und sein digitaler Zwilling sind manchmal kaum mehr unterscheidbar. Blockchain und Bitcoin haben dagegen ihre Hype-Bewertung überwunden; da werden diverse Wunden geleckt. Und Banken werden endlich in die Marktwirtschaft entlassen, mit der Notwendigkeit zum agilen Handeln in flexiblen Lieferbeziehungen. Wer hier nicht schnell ist, wird abgeschüttelt.

Die Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt skizzierte dann Anja Zerbin, Abteilungsleiterin Kommunikation und Digitale Trasformation der Deutschen Postbank, in ihrem Vortrag: Digitaler Umbau ist in Großunternehmen schwierig, aber wenn man mit einem Paket praktischer Maßnahmen zäh daran bleibt, sind die Resultate überzeugend. Die Nicht-Banken-Sicht nahm anschließend Markus W. Mosen, CEO von Concardis ein: Auch im Bereich der Payments werden wir massive Umbrüche erleben; Change ist notwendig fürs Überleben. Der Vorstand der solarisBank, Andreas Bittner, beschrieb in seiner Präsentation die überragende Bedeutung der digitalen Identität: Wenn man nicht sicher und schnell weiß, welcher Verbraucher oder welches Unternehmen einem wirklich gegenübersteht, sind der Fehlsteuerung und dem Betrug Tür und Tor geöffnet. Den Abschluss des Vormittages machte die Verleihung der ibi Website Rating Awards 2018. In der Kategorie Beratungskunde steht die Deutsche Bank oben auf dem Siegerpodest; in der Kategorie Selbstentscheider ist die TARGOBANK Spitze.

Nach der Mittagspause wurden die Tagungsthemen in zwei parallelen Fachkonferenzen vertieft. Das Spektrum reichte von der  systematischen „Innovationsmaschine“ in einer Großbank bis hin zum Einsatz von IBM Watson in der selbstbedienten Beratung. Neue Anforderungen an Payments wurden aus Sicht der Automobilindustrie beleuchtet; die zunehmende Bedeutung der „Robotic Process Automation“ in der Versicherung deutlich gemacht. Und auch Amazon Alexa fand ihre Rolle im Banking.

Zum Abschluss des Tage diskutierten Andreas Bittner (solarisBank), Markus Dauber (Volksbank in der Ortenau), Peter Fuchs (Consorsbank), Armin Gerhardt (EFiS EDI Finance Service) und Harald Weber (Allianz Deutschland) in einer lebhaften Podiumsdiskussion über den Stand der Umsetzung zwischen Mensch und Computer. Beim anschließenden Get-Together unter den Teilnehmern wurden weitere Argumente ausgetauscht – es fehlte nur der Computer als Trinkgenosse.
Die CIBI-Verantwortliche Andrea Rosenlehner konnte am Ende der 17. Auflage des Innovationstags eine sehr positive Bilanz ziehen und mit dem 21.03.2019 auch schon den Termin für die nächstjährige CIBI ankündigen.

>> Pressemitteilung (pdf)

In der ersten Ausgabe der BIT für 2018 beginnen wir mit einem wichtigen Infrastruktur-Thema und arbeiten uns dann über Themen des Corporate und Retail Banking bis in den Elektronischen Handel vor.

Die Blockchain ist als neue Infrastruktur in aller Munde. Aber das Thema der Sicherheit wird dabei gerne ausgeblendet oder führt eher ein Rand-Dasein. Der erste Artikel hilft, diese Lücke mit seinem Beitrag systematisch zu schließen.

Auch der zweite Beitrag kommt aus dem wissenschaftlichen Bereich. Die Autoren denken strukturiert über zukünftige Geschäftsmodelle im Corporate Banking nach.

Der dritten Artikel dient der vertieften Betrachtung eines Produktfeldes und seiner Einsatzmöglichkeiten für Corporate und Retail Banking. Es wird das enorme Potential der Instant Payments aufgezeigt, das vor allem aus neuartigen Anwendungsmöglichkeiten resultiert.

Mit dem vierten Beitrag bewegen wir uns auf die Retail-Seite. Es werden die Potentiale des Cross-Channel-Vertriebs in der zukünftigen, digitalisierten Finanzberatung diskutiert.

Der fünfte Artikel bleibt am Point of Sale, bewegt sich aber in den Einzelhandel. Jeder von uns kennt inzwischen Dash Buttons als besonders einfache Form, Bestellungen zu platzieren.

Schließlich verfolgen wir die Einkaufs-Prozesskette weiter und gelangen zur Rechnungsabwicklung. Im sechsten und letzten Beitrag dieses Heftes wird das Potential der Digitalisierung aufgezeigt.

 

  • Peter Roßbach: Sicherheit bei Blockchain-Anwendungen
  • Harmony El Kherdali, Jürgen Moormann, Francesco Pisani: Development of new business models for corporate banking: Four scenarios
  • Michael Salmony: The Future Use of Instant Payments The real benefits, much beyond mobile P2P, especially for business
  • Sabine Pur, Anette Nickels, Alina Grundmann: „Bestellung auf Knopfdruck“ – Der Einsatz von Dash & Order Buttons im Online-Handel
  • Martin Eberhard: Der Weg in die Finanzberatung 4.0 führt über den Cross-Channel-Vertrieb
  • Holger Seidenschwarz: Status quo der Rechnungsabwicklung in Deutschland
BIT Titelseite web 

Die Ausgabe der BIT in gedruckter Form ist zum Preis von 30 Euro erhältlich. Der Preis für die elektronische Ausgabe der Zeitschrift beträgt 15 Euro. Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Im Rahmen der diesjährigen CIBI, der Conference in Innovation in the Banking Industry, fand die Verleihung der ibi Website Rating Awards 2018 für die besten Banken-Websites statt.

Evaluiert wurden dafür die Internet-Auftritte der 20 nach Bilanzsumme größten deutschen Banken und Sparkassen mit entsprechender Produktpalette hinsichtlich ihrer Unterstützung der Kundengruppen Beratungskunde und Selbstentscheider. Die besten Umsetzungen zeigen in diesem Jahr die Deutsche Bank in der Kategorie „Beratungskunde“ sowie die TARGOBANK in der Kategorie „Selbstentscheider“. Vor mehr als 130 Gästen wurde dies honoriert, umrahmt von Berichten zum Status quo der Erhebung und von den beiden Sieger-Instituten.

Innovative Technologien und digitale Welten beeinflussen Anforderungen und Verhalten des Kunden bei seiner Interaktion mit Finanzdienstleistern. Anspruchsvolle Kunden fordern gleichermaßen Individualität als auch passende Rahmenbedingungen für die Interaktion mit der Bank. Veränderungen bedingen sich durch die Nutzung neuer Frontend-Geräte, das Verhalten in Prozessen und durch die Möglichkeiten zur Generierung zusätzlicher Informationen und Auswertungsmöglichkeiten. Weiterhin hat in diesem Kontext auch die Webpräsenz als virtuelles Schaufenster des Unternehmens seinen festen Platz im Kanon der möglichen Medien.

In der aktuellen Durchführung des Website Ratings werden ausgewählte Banken und Sparkassen in den beiden Hauptkategorien Beratungsqualität und Usability evaluiert. Die Stichprobe konzentriert sich mit der Verbreitung von Rahmenauftritten, Musterlösungen und methodischen Baukästen auf die 20 nach Bilanzsumme größten deutschen Kreditinstitute. Für die Institutsgruppe der Sparkassen und die der genossenschaftlichen Banken stehen dabei ausgewählte Einzelinstitute stellvertretend für die Gesamtheit der jeweiligen Häuser.

Die Beurteilung der Webseiten erfolgt differenziert nach Ausgestaltung für den beratungsaffinen Kunden und für den Selbstberatungs-Kunden. Betrachtet wird für beide Kundentypen jeweils die Ausgestaltung der Beratungsqualität in den Produktkategorien Konten und Karten, Konsumentenkredit, Baufinanzierung, standardisierte Spar- und Anlageprodukte, Wertpapiere und Börse sowie Versichern und Vorsorgen. Zusammen mit den Aspekten der Usability werden mehr als 700 Einzelkriterien geprüft.

Im Ergebnis positionieren sich für den Kundentypen „Beratungskunde“ die Deutsche Bank, die Sparkasse KölnBonn und die Sparda-Bank Baden-Württemberg auf den vorderen Plätzen. Die Deutsche Bank zeigt dabei ein hohes Niveau in der Erfüllung der Kriterien zur Beratungsqulität. Die Unterstützung von Anregung, Evaluation und Abschluss des Kaufprozesses ist gleichermaßen sehr gut gelungen.

In der Kategorie „Selbstentscheider“ sichern sich die TARGOBANK, die comdirect bank sowie nochmals die Deutsche Bank die Positionen auf dem Siegerpodest. Die TARGOBANK kann in der Kategorie Beratungsqualität insbesondere in der Phase der Anregung ein herausragendes Ergebnis erzielen. Auch in der Unterstützung des Kaufprozesses für den Selbstentscheider ergibt sich ein deutlicher Vorsprung vor der Konkurrenz.

Die Top 3 des ibi Website Rating 2018 für die Kundentypen „Beratungskunde“ und „Selbstentscheider“:

Tabelle

Die Gewinner des ibi Website Rating 2018 für die Kundentypen „Beratungskunde“ und „Selbstentscheider“:

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Von links: Dr. Anja Peters, ibi research; Vincent Werdung, Deutsche Bank; Katharina Wolters, TARGOBANK; Ulrich Zeller, Deutsche Bank; Prof. Dr. Hans-Gert Penzel, ibi research

>> Pressemitteilung (pdf)

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2016 fand der E-Commerce-Tag  in Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern der E-Com-Region Ortenau, der Volksbank in der Ortenau, der IHK Südlicher Oberrhein sowie zahlreichen Experten aus dem Netzwerk des E-Commerce-Leitfadens bereits zu zweiten Mal in Offenburg statt.

Gebündeltes Expertenwissen zu allen relevanten Themen des Online-Handels, Online-Payments, Hersteller, Dienstleister und allen Interessierten – das erlebten die Teilnehmer der „E-Commerce-Tag 2018“ am 22. Februar 2018 in der Messe in Offenburg. Zahlreiche Experten aus ganz Deutschland gaben wertvolle Tipps zu Themen wie Shop-Systemen, Amazon, Google, eBay & Co. Erfolgsgeschichten aus der E-Commerce-Praxis rundeten das Programm ab. Am Vortrag gab es exklusiv für Händler, Gründer und Hersteller ein auf 30 Teilnehmer limitiertes Intensivseminar für den Einstieg in den E-Commerce. 

Offiziell eröffnet wurde der E-Commerce-Tag von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg mit ihrem Vortrag „E-Commerce in Baden-Württemberg und die Rolle der Politik“. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg finanzierte bereits 2016/2017 die gemeinsame E-Commerce-Reihe der Industrie- und Handelskammern, des Handelsverbands bzw. des Großhandelsverbands zusammen mit dem ibi research, ist also nah am Thema dran. Und so war das Credo der Wirtschaftsministerin: "Baden-Württemberg ergreift die Chancen der Digitalisierung und packt die Herausforderungen entschlossen an. Die digitale Transformation verändert unsere Arbeitswelt, unsere Geschäftsmodelle und unser Informations- und Konsumentenverhalten. Diesen Wandel aktiv zu gestalten, ist wesentlich für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des baden-württembergischen Handels", so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. 

Foto E-CommerceTag 2018

Bildunterzeile v.l. – Professor Dr.-Ing. Dr. h. c. Winfried Lieber (Rektor Hochschule Offenburg), Prof. Dr. phil. Thomas Breyer-Mayländer (Prorektor Hochschule Offenburg), Markus Dauber (Vorstandsvorsitzender Volksbank in der Ortenau), Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Ministerin, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg), Siegfried Sorg (Geschäftsführer Printus GmbH), Brigitta Schrempp (Vizepräsidentin IHK Südlicher Oberrhein) und Edith Schreiner (Oberbürgermeisterin der Stadt Offenburg)

„Der E-Commerce-Anteil nimmt voraussichtlich ungebremst zu – wobei ein Teil des Wachstums natürlich daraus resultiert, dass auch der physische Präsenzhandel ein Standbein E-Commerce entwickelt. Darüber hinaus wird er in den physischen Lokationen zunehmend digitale Elemente einsetzen“ so die Eingangsworte von Prof. Dr. Hans-Gert Penzel von ibi research der Universität Regensburg, der die Moderation der illustren Gesprächsrunde mit prominenten Teilnehmern übernahm. Edith Schreiner (Oberbürgermeisterin Offenburg), Prof. Dr. Breyer-Mayländer (Hochschule Offenburg), Markus Dauber (Volksbank in der Ortenau), Siegfried Sorg (Printus GmbH) und Brigitta Schrempp (Vizepräsidentin IHK Südlicher Oberrhein) beleuchteten intensiv die Auswirkungen von E-Commerce auf verschiedene Geschäftsmodelle, deren Bedeutung für Finanzdienstleister, die Aussicht auf neue Ausbildungsberufe, wie beispielweise  den E-Commerce-Manager oder auch die Auswirkungen des E-Commerce auf den physischen Einzelhandels und diskutierten die wichtigste Maßnahmen, um den Einzel- und Großhandel in der Region Ortenau bestmöglich auf die digitale Welt auszurichten.

Am Institut ibi research, einem Beratungs- und Forschungsinstitut an der Universität Regensburg, ist ab sofort eine Stelle als studentische Hilfskraft (5 - 10 Stunden wöchentlich) zu besetzen.

Unsere Schwerpunktthemen:
•    Erarbeitung von Erfolgsfaktoren Künstlicher Intelligenz in der Finanzdienstleistung
•    Innovationsmonitoring und -management für Banken und Sparkassen, insbesondere auch im Bereich Unternehmenskunden
•    Digitalisierung in Banken und Sparkassen / Innovationen an der Kunde-Bank-Schnittstelle
•    Systemgestützter Beratungsprozess sowie digitale Selbstberatung
•    Webpräsenz der Banken und Sparkassen sowie mobile Websites
•    Strategieberatung und Umsetzungsbegleitung im digitalen Zeitalter


Deine Aufgaben u. a.:
•    Desk Research durch Recherche von Informationen und Sammlung von Konzept-Ideen
•    Unterstützung laufender Projekte von Konzeption bis Umsetzung und Monitoring
•    Erstellung, Umsetzung, Auswertung und Aufbereitung von Umfragen zu diversen Themen


Dein Profil:
•    Studium in Wirtschaftsinformatik, BWL/VWL von Vorteil
•    selbstständiger Arbeitsstil, analytische Fähigkeiten und ein strukturiertes Vorgehen
•    gute Anwenderkenntnisse der MS-Office-Produkte (insbes. Excel und PowerPoint)


Unser Angebot:
•    Projektarbeit in einem jungen Team
•    Selbstständiges Arbeiten und offene Arbeitsatmosphäre
•    Angemessene Vergütung


Bitte sende deine vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an:
ibi research an der Universität Regensburg GmbH
Dr. Anja Peters / Stefan Mesch
Galgenbergstraße 25, 93053 Regensburg
Telefon: +49 941 943-1901
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