Aktuelle Meldungen

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Stefan Bures ist Gründer und CEO von metoda. Seit 2012 beschäftigt sich metoda bereits erfolgreich mit Methoden zur Erhebung und Analyse von Marktdaten, Preisen und Nachfragetrends in Echtzeit im E-Commerce. Stefan Bures ist dieses Jahr auch Redner auf dem ibi-B2B-Forum am 4.5. in Frankfurt. In seinem Vortrag spricht er zu Dynamic Pricing im B2B-E-Commerce und die Auswirkungen auf die klassische B2B-Preisdarstellung. ibi research hat im Vorfeld dazu auch mit Stefan Bures gesprochen:

1. Das Thema Repricing wird für den Handel immer wichtiger. Können Sie uns kurz erläutern, was Repricing bezweckt und wie dieses Instrument eingesetzt wird?
Bures: Repricing beschreibt die datenbasiere, automatisierte Preisstellung im E-Commerce. Der Preis ist für den Konsumenten, aber auch auf Preissuchmaschinen und E-Commerce-Marktplätzen, das Entscheidungskriterium Nummer eins. Häufig entscheiden Cent-Beträge darüber, wer das Geschäft macht. Mit einem modernen Repricing kann der Handel eine stringente Preisstrategie umsetzten, die unter Berücksichtigung von Marge-Vorgaben innerhalb definierter Parameter jederzeit den im Wettbewerb idealen Preis erzielt.

2. Für welche Händler kommt Repricing infrage, ab wann sollte der Handel Repricing-Strategien entwickeln?
Bures: Generell profitiert jeder Händler von einer guten Repricing-Strategie. Positive Effekte können auch schon in kleineren Sortimenten erzielt werden. Normalerweise sind die Kosten abhängig davon, wie intensiv die entsprechenden Systeme genutzt werden. In wettbewerbsintensiven Märkten kann der Einsatz daher auch für kleinere Marktteilnehmer lohnenswert sein.

3. Im B2C-Handel ist die digitale Preisoptimierung schon Alltag. Wie sieht es im B2B-Handel aus und können Sie Unterschiede in der Herangehensweise erkennen?
Bures: Im Online-B2B-Segment ist die Marktplatz-Idee auf dem Vormarsch, siehe Amazon Business oder auch eBay Business Supply. Die Entwicklung heizt den Wettbewerb an und sorgt für transparentere Preise. Daher gewinnt das Thema Repricing auch im B2B-E-Commerce zunehmend an Bedeutung. In der Vergangenheit bremste die schlechte Vergleichbarkeit verschiedener B2B-Angebote die Entwicklung. Dieses Problem dürfte sich mit steigender Marktplatz-Nutzung aber erledigt haben, sodass Repricing auch im B2B-Segment seine volle Wirkung entfalten kann.

4. Und in der Intensität? Wie stark wird Repricing angewendet?
Bures: Exakt beziffern lässt sich das natürlich nicht. Doch wer vorne mitmischen will, der kommt heute um eine datenbasiere Preisstrategie nicht mehr herum. Alle unsere Daten bestätigen, dass die erfolgreichsten Händler Repricing schon heute sehr effektiv einsetzen. Es liegt aber auch noch immer viel Potential brach. Wir sehen in vielen Marktbereichen Anbieter, die sich unter Wert verkaufen, weil keine konsequente Daten- und Preisstrategie verfolgt wird. Dabei können die Effekte auf Umsatz, Marge und Gewinn immens sein.

5. Wie hilft metoda dem Handel hierbei?
Bures: Wir liefern mit unserer Self-Service-Lösung Price API die benötigten Preisdaten – international und in Echtzeit. Die Price-API-Daten bilden also die Basis für eine moderne Preisstrategie, die im Wettbewerb preislich immer das Optimum erzielt.

Mehr zum Thema erfahren Interessierte auch beim Vortrag von Stefan Bures „Dynamic Pricing im B2B-E-Commerce und Auswirkungen auf klassische B2B-Preisdarstellung“ auf dem ibi-B2B-Forum in Frankfurt. Weitere Informationen zum Thema B2B-E-Commerce erfahren Interessierte auch beim ibi-B2B-Forum am 4.5.2017 in Frankfurt: www.ibi.de/B2B

Das Feld der Suchmaschinenoptimierung hat in den letzten Jahren zunehmend an Relevanz und zugleich an Komplexität gewonnen. Oft liegt der Fokus in diesem Themenfeld auf der Kommunikation zwischen Unternehmen und Privatpersonen. Da aber auch B2B-Unternehmen im Internet zunehmend sichtbarer werden müssen, um potenzielle Kunden zu erreichen, ist auch hier die Optimierung der eigenen Website für Suchmaschinen von großer Bedeutung. Die Mittelstand 4.0-Agentur Handel hat zu den damit verbundenen Themen und Herausforderungen ein Interview mit dem SEO-Experten Tobias Fox geführt und nun veröffentlicht.

Die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) befasst sich als ein Teil des Suchmaschinenmarketings (Search Engine Marketing, SEM) mit allen Maßnahmen, die dazu führen, dass Webseiten bei relevanten Suchanfragen in den organischen Suchergebnissen der Suchmaschinen möglichst auf den vorderen Plätzen gelistet werden. Die Erfolgsfaktoren, die dann dazu führen, dass beispielsweise mehr Besucher auf die eigene Unternehmenswebsite gelangen, unterscheiden sich grundsätzlich bei Geschäftskunden (Business-to-Business, B2B) im Vergleich zu Privatkunden (Business-to-Consumer, B2C) nur unwesentlich. Allerdings gibt es für eine erfolgreiche B2B-SEO-Strategie doch einiges an Besonderheiten zu beachten. Grundsätzlich sei „(…) SEO ein Prozess – kein Projekt.“, sagt der Experte. Viele Unternehmen haben das anscheinend noch nicht verstanden.


Doch wie geht man an das Thema heran? Was sind die ersten Schritte, um eine SEO-Strategie für B2B-Unternehemen zu erarbeiten? Welche Besonderheiten gibt es speziell im B2B-SEO zu beachten? Welche Fallstricke gilt es zu vermeiden, um erfolgreich Suchmaschinenoptimierung zu betreiben? Diese und andere Fragen sowie wichtige Tipps und Tricks verrät der SEO-Experte Tobias Fox, Geschäftsführer der Digitalagentur VERDURE, im Interview. Darüber hinaus geht er unter anderem auf das Thema Suchmaschinenoptimierung bei einem geplanten Website-Relaunch ein, welches abschließend in einer praktischen Checkliste zusammengefasst wird.

Das vollständige Dokument steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: http://handel-mittelstand.digital/publikationen/suchmaschinenoptimierung-fuer-b2b-unternehmen

Weitere Informationen zum Thema B2B-E-Commerce erfahren Interessierte auch ibi-B2B-Forum am 4.5.2017 in Frankfurt: www.ibi.de/B2B

Unter dem Motto "Forschung für den Alltag" bietet der Tag der Regensburger Wirtschaftsinformatik den Unternehmen der Region, Studierenden und Studieninteressierten sowie interessierten Bürgern spannende Einblicke in aktuelle Forschungsfelder der Wirtschaftsinformatik.

Im Rahmen der Veranstaltung stellt Ihnen die Wirtschaftsinformatik der Universität Regensburg Projekte vor, die sie in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen und -organisationen durchführt und die konkrete Lösungen für den (betrieblichen) Alltag liefern oder vorbereiten. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung den anwesenden Unternehmensvertretern eine Plattform, um Kontakt zu Studierenden und Wissenschaftlern aufzunehmen

Nach einem Überblick über die Forschung und Innovation zu Zukunftsthemen der Digitalisierung (Internetkompetenzzentrum Ostbayern, Prof. Heinrich) liegt der Fokus auf der Wissensgenerierung durch die Analyse von Social Media-Inhalten (Prof. Leist) ebenso wie auf der Zukunft des Transaktionsgeschäfts am wichtigen Beispiel des elektronischen Bezahlens (Prof. Penzel).

Die zunehmend kritischen Themen der Informationssicherheit und der Datenschutz werden ebenfalls inhaltlich vertieft. So werden im Rahmen der Veranstaltung die Detektion, Visualisierung und forensische Aufbereitung von Sicherheitsvorfällen (Projekt DINGfest, Prof. Pernul), die zivile Sicherheit im Krisen- und Katastrophenfall (Prof. Schryen) sowie der Datenschutz im Rahmen der Internetnutzung (Projekt AN.ON-Next, Prof. Kesdogan) adressiert.

Den Abschluss des inhaltlichen Teils der Veranstaltung bildet die Vorstellung des Wirtschaftsinformatik-Netzwerks WINFOR e.V., welches Studierende, Unternehmen, Alumni und Forscher aus der Region zusammenbringt.

Im Anschluss können sich die Teilnehmer bei einem gemeinsamen "Get together" bei Fingerfood und Getränken austauschen und näher kennenlernen.

Der Tag der Regensburger Wirtschaftsinformatik ist eingebunden in das Veranstaltungsprogramm aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Universität Regensburg. In diesem Jubiläumsjahr der Universität geben die elf Fakultäten mit zahlreichen Veranstaltungen einen Überblick über die großartige Entwicklung und die Zukunftsperspektiven ihrer Universität.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: http://www.regensburger-wi-tag.de

Zur kostenfreien Anmeldung gelangen Sie direkt über: http://www.regensburger-wi-tag.de/#anmeldung

E-Commerce-Frameworks, häufig auch als E-Commerce-Plattformen oder E-Commerce-Systeme bezeichnet, bieten im Vergleich zu klassischen Shop-Systemen eine hochgradige Flexibilität hinsichtlich der Integration von verschiedenartigen IT-Systemen. Durch ihren Einsatz versprechen sich Online-Händler eine höchstmögliche Individualisierung bezüglich der Abbildung von Geschäftsprozessen, der Interaktion zwischen User und Maschine sowie einer verbesserten Nutzung der vorhandenen Daten. Die Zielsetzung der vom E-Commerce-Leitfaden durchgeführten Befragung fokussierte sich darauf, inwieweit E-Commerce-Systeme in der Praxis bereits eingesetzt werden und welche Elemente bzw. Komponenten dieser Technologie für Händler von besonderer Relevanz sind.

Aus den Studienergebnissen geht hervor, dass der Begriff „E-Commerce-Framework“ der Hälfte der Befragten bekannt ist. Insbesondere mittlere Unternehmen (79 Prozent) kennen E-Commerce-Frameworks. 36 Prozent der befragten Unternehmen, die wissen was ein E-Commerce-Framework ist, nutzen dieses bereits. Weitere 38 Prozent planen die Nutzung eines derartigen Frameworks in Zukunft.

Bei der Integration von System-Komponenten sind vor allem Bezahlsysteme, Marketingtools sowie Möglichkeiten zur Verwaltung und dem Management von Kundendaten (CRM) von Bedeutung. Zur Unterstützung von Multi-Channel-Konzepten bilden insbesondere Analyse- und Controlling-Tools sowie integrierte Reports zentrale Elemente. Des Weiteren stellt für Händler ein direkter Kundenkontakt mit dem Hersteller des Frameworks ein entscheidendes Kriterium dar. Als besonders wichtig wird die Nutzbarkeit von Schnittstellen (APIs) erachtet. Gerade im B2B-Kontext stellt die flexible Anpassbarkeit von Systemkomponenten eine entscheidende Funktionalität dar. So lassen sich unter anderem Benutzerkonten von externen Verzeichnissen (sog. föderiertes Identity-Management) in Prozesse einbeziehen.

Hinsichtlich der Art der Implementierung bzw. Nutzung eines E-Commerce-Frameworks wird die Installation auf einem selbst verwalteten Server von 34 Prozent bevorzugt. Die Installation auf einem extern verwalteten Server in der Private Cloud bevorzugen 22 Prozent. Die Installation in der Public Cloud sehen hingegen 11 Prozent der Befragten als relevant.

Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Individualisierung von Shop-Systemen seitens der Online-Händler wird die Nutzung von E-Commerce-Frameworks weiterhin zunehmen. Insgesamt zeigt sich, dass E-Commerce-Frameworks vor allem für mittlere bis große Händler eine interessante Option darstellen, jedoch der Umstieg auf diese Technologie, insbesondere hinsichtlich der dafür notwendigen Ressourcen, gut geplant sein muss.

Die vollständige Studie "E-Commerce-Frameworks – Status quo und Erwartungen aus Händlersicht" steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ecommerce-leitfaden.de/ecommerce-frameworks

Die erste Ausgabe der BIT in 2017 spannt einen Bogen von Architekturen etablierter Banken über die Rolle und Bewertung von FinTechs bis hin zu finanziell relevanten Fragen im E-Commerce und im Multikanal-Commerce.

Der erste Artikel greift ein wichtiges Architekturthema in Banken auf, nämlich die Prozessgestaltung. Diese kann aber nur erfolgreich sein, wenn man Prozesse messen kann. Deshalb geht es hier konkret um die Messbarkeit und Messung der Prozessreife in Banken.

Die beiden Folgeartikel adressieren das Feld der Fin-Techs. Der zweite Heftbeitrag dient der Strukturierung von FinTech-Geschäftsmodellen und der Diskussion möglicher Kooperationsformen mit etablierten Finanzdienstleistern. Die dritte Arbeit entwickelt ein Simulationsmodell zur quantitativen Bewertung der FinTech-Geschäftsmodelle. Hier können Sie sich schon auf die BIT 2/2017 freuen, in der das Modell auf ausgewählte FinTechs angewandt werden wird.

Bei aller FinTech-Euphorie sollte man die Welt der Filialbanken und der persönlichen Beratung allerdings nicht abschreiben. Der vierte Artikel beschreibt Ansätze des Praktikers unter der Überschrift „Die Filiale bleibt, aber sie wird digitaler“. Im fünften Beitrag wird das Thema „Symbiose von Mensch und Technik“ ebenfalls am konkreten Praxisbeispiel beleuchtet.

Ein Anwendungsfeld der Banken, nämlich der Zahlungsverkehr, führt uns dann in den Online-Handel. Der sechste Artikel gibt Antwort auf die Frage nach der Bedeutung der Vorkassezahlung im Online-Handel, gerade auch im Vergleich zu Direktüberweisungs-Verfahren.

Auch im Einzelhandel gibt es nicht nur die Online-Akteure. Im siebten Beitrag werden Potenziale aufgezeigt, wie der Filialhandel von mehr digitaler Sichtbarkeit profitieren kann.

Der achte und abschließende Artikel analysiert „Logistics Efficiency in E-Commerce: Online vs. Multichannel“ und liefert das erstaunliche Ergebnis, dass Multikanal-Händler tendenziell über eine effizientere Logistik verfügen als reine Online-Händler.

Die Artikel im Überblick:

  • Alisa Keller, Jürgen Moormann: Messung der Prozessreife: Methodik, Anwendung und Interpretation der Ergebnisse
  • Philip Beyer, Jan Saat: Kooperationsformen zwischen FinTech Start-Ups und Finanzdienstleistern in Deutschland
  • Stefan Mesch, Christiane Jonietz, Anja Peters: Entwicklung eines Simulationsmodells zur Bewertung der Geschäftsmodelle von FinTechs
  • Stefan Lamprecht: Die Filiale bleibt, aber sie wird digitaler
  • Jochen Werne: Symbiose – Was die Digitalisierung des Alltags für uns bedeutet
  • Holger Seidenschwarz, Stefan Weinfurtner: Vorkassezahlung im Online-Handel: Quo vadis?
  • Goerg Wittmann/Thomas Bolz: Der Einzelhandel braucht mehr digitale Sichtbarkeit!
  • Li Zeng, Thomas Bolz: Analysis of the Logistics Efficiency in E-Commerce: Online vs. Multichannel
1703 BIT Titelseite 

Die Ausgabe der BIT in gedruckter Form ist zum Preis von 30 Euro erhältlich. Der Preis für die elektronische Ausgabe der Zeitschrift beträgt 15 Euro. Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

Die Digitalisierung macht auch vor dem Großhandel nicht halt. Digitale Vertriebs- und Kommunikationskanäle werden beim Handel mit Geschäfts- und Firmenkunden immer wichtiger. Das geänderte Kunden- und Einkäuferverhalten verlangt von Herstellern und Großhändlern durchdachte (E-Commerce-)Lösungen, um den Anforderungen der Kunden zukünftig gerecht zu werden und im Wettbewerb zu bestehen. Wie die Branche auf diese Herausforderung reagieren kann, soll die landesweite Workshopreihe „Digitaler Großhandel“ der baden-württembergischen IHKs zeigen.

Die landesweite Workshopreihe wird von den Baden-Württembergischen IHKs mit finanzieller Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und unterstützt von großhandel-bw, Verband für Dienstleistung, Groß- und Außenhandel Baden-Württemberg e. V., veranstaltet und von ibi research an der Universität Regensburg durchgeführt, um die Großhandelsunternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen.

Bei der Auftaktveranstaltung in Reutlingen am 13. März wurde die Reihe von der baden-württembergischen Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz eröffnet. Neben Frau Schütz gingen auch Boris Behringer, Hauptgeschäftsführer des grosshandel-bw, Verband für Dienstleistung, Groß- und Außenhandel Baden-Württemberg e. V. und Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der IHK Reutlingen, auf den Status quo der Digitalisierung im baden-württembergischen Großhandel ein.

Redner und Organisatoren der Auftaktveranstaltung (v.l.r.): Boris Behringer (grosshandel-bw, Verband für Dienstleistung, Groß- und Außenhandel Baden-Württemberg e.V.), Dr. Wolfgang Epp (IHK Reutlingen), Katrin Schütz (Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau), Karin Goldstein (IHK Reutlingen), Bernhard Nattermann (Federführung Handel, BWIHK-Tag), Dr. Georg Wittmann (ibi research) und Markus Thommel (Regio-Einkauf-Großhandelsverbund).

Dr. Georg Wittmann, ibi research, gab dann einen Ausblick auf die kommende Workshopreihe. In seinem Vortrag ging er anhand eines Praxisbeispiels auf die Herausforderungen ein, denen sich der Großhandel heute stellen muss, und wie er diese meistern kann. Neben den technischen Herausforderungen sind es insbesondere die strukturellen und kulturellen Herausforderungen, denen sich die Unternehmen stellen müssen. Markus Thommel, Geschäftsführer des Regio-Einkauf-Großhandelsverbunds aus Ravensburg, zeigte dann, wie er und seine Kollegen durch einen Marktplatzansatz der Herausforderung Digitalisierung begegnen.

Podiumsdiskussion zum Thema „Wer macht‘s? – Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im digitalen Zeitalter“.

Ein abschließende Podiumsdiskussion unter Leitung von Bernhard Nattermann, Federführung Handel des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, befasste sich dann mit der Frage „Wer macht‘s? – Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im digitalen Zeitalter“.

Großes Interesse bei der Auftaktveranstaltung zur Workshopreihe IHK-Veranstaltungsreihe 2017 „Digitaler Großhandel Baden Württemberg“

Am Ende waren sich alle Anwesenden einig, dass es für den Großhandel und auch die Hersteller Zeit wird, sich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen. Die Veranstaltungsreihe bietet hierzu einen sehr guten Ansatzpunkt und kann den Unternehmen nur wärmstens ans Herz gelegt werden.

Mehr zur Workshopreihe „Digitaler Großhandel“ finden Interessierte im Veranstaltungsflyer B2B-E-Commerce-BW2017 sowie auf den Seiten der einzelnen IHKs. Aktuell sind folgenden Veranstaltungstermine und -orte geplant:

Weitere Information zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie bei den einzelnen IHKs oder bei den Partnern der Veranstaltungsreihe:

  • 11.05.2017 Konstanz
  • 17.05.2017 Pforzheim
  • 23.05.2017 Heidenheim an der Brenz
  • 24.05.2017 Reutlingen
  • 28.06.2017 Freiburg
  • 29.06.2017 Villingen-Schwenningen
  • 04.07.2017 Heilbronn
  • 10.07.2017 Mannheim
  • 26.09.2017 Ulm
  • 27.09.2017 Weingarten
  • 10.10.2017 Stuttgart

Partner der Veranstaltungsreihe:

Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag e. V.
Federführung Handel
IHK Bodensee-Oberschwaben
Bernhard Nattermann
Telefon: 0751/409-171
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


ibi research an der Universität Regensburg GmbH
Dr. Georg Wittmann
Galgenbergstraße 25
93053 Regensburg
Telefon 0941/943-1901
Telefax: 0941/943-1888
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.ibi.de

"Benefit Segmentation" und "Customer Future Value" sind Schlagwörter, die die Kundensegmentierung maßgeblich verändern werden. In einer aktuellen Expertenbefragung von ibi research geben 86 % der Befragten an, dass durch die Segmentierung nach Kundenbedürfnissen, der sogenannten Benefit Segmentation, neue Segmentierungsansätze entstehen können. Der Customer Future Value, also die Prognose des zukünftigen Werts des Kunden, wird aus Sicht von 55 % der Experten ein neues Element der Kundensegmentierung sein.

Aktuell werden in Banken und Sparkassen zur Segmentierung der Kunden überwiegend die ABC-Segmentierung (61 %) sowie das Lebensphasenmodell (39 %) eingesetzt. Während erstgenannte auf Basis demografischer Daten durchgeführt wird und ein sehr statisches Modell darstellt, besitzt das Lebensphasenmodell durch Veränderungen in der Lebenssituation hinsichtlich der Kundeneinordnung einen dynamsichen Charakter. Gemeinsam haben die beiden traditionellen Modelle, dass die individuelle Situation des Kunden nur eingeschränkt einfließt.

Die Digitalisierung bietet hingegen Möglichkeiten zur individuellen Berücksichtigung eines Kunden. Vier von fünf Experten sehen Potenziale für die Entstehung neuer Segmentierungsansätze in der Benefit Segementation (86 %), die die Kundenbedürfnisse in den Vordergrund stellt, sowie der Analyse und Gruppierung von Kundenbedürfnissen mit einer Gegenüberstellung von konkreten Leistungen (83 %). Darüber hinaus können durch Satisfaction Benchmarking (54 %) oder dem Einsatz des Scoring-Verfahrens "Customer Future Value" (55 %) neue Ansätze zur Kundensegmentierung entstehen. Uneinigkeit herrscht hingegen beim Gender-Marketing zur geschlechterspezifischen Segmentierung.

Bild Neue Segmentierungsansaetze

Mit der Anpassung der Kundensegmentierung geht aus Sicht eines Großteils der Experten die Senkung der Kosten für die Marktbearbeitung einher (40 %), während 31 % einen Anstieg und 29 % keine Veränderung bei der Entwicklung der Marktbearbeitungskosten erwarten. Ein erhöhter IT-Einsatz ist für die Verwendung neuer Segmentierungsansätze unausweichlich. Aus Sicht aller Experten können die anfallenden IT-Kosten jedoch durch Kosteneinsparungen in der Marktbearbeitung gerechtfertigt werden.

Die Studie "Kundensegmentierung in Banken und Sparkassen – Neue Ansätze angesichts fortschreitender Digitalisierung" ist ab sofort zum Preis von 495 Euro erhältlich. Bei Interesse an der Studie schreiben Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

>> Management Summary

>> Pressemitteilung

Mit neuen Besucher- und Ausstellerrekorden ging die LogiMAT/TradeWorld in Stuttgart zu Ende. Mit vor Ort war die Mittelstand 4.0-Agentur Handel. Das von ihr durchgeführte Fachforum „B2B-Handel im digitalen Zeitalter“ griff aktuelle Entwicklungen auf und spannte einen Bogen über die wichtigsten Themenfelder des elektronischen Handels im Geschäftskundenumfeld. Experten aus Wissenschaft und Praxis berichteten dort über die Chancen und Herausforderungen des digitalen Handels im Bereich B2B und Großhandel. Am Stand von ibi research an der Universität Regensburg, Projektpartner der Agentur, informierten sich die Fachbesucher über die Themen und Angebote der Mittelstand 4.0-Agentur Handel.

Vom 14. bis zum 16. März fand für alle Unternehmen, die sich mit den Themen B2B-Commerce und Industrie 4.0 beschäftigen, ein Großereignis statt: die LogiMAT in Stuttgart, in deren Rahmen bereits zum vierten Mal die Kompetenz-Plattform TradeWorld veranstaltet wurde. Die Messe ging mit einem neuen Besucherrekord zu Ende: Mehr als 50.000 Fachbesucher informierten sich an den drei Messetagen über die neuesten Trends und vernetzte Prozesse im (Online-)Handel.

Zum zweiten Mal präsentierte sich in diesem Jahr die Mittelstand 4.0-Agentur Handel (www.handel-mittelstand.digital) dem interessierten Fachpublikum. Am Stand von ibi research an der Universität Regensburg, Projektpartner der Agentur, konnten sich Unternehmen, Verbände und Dienstleister über die Kompetenzzentren und Agenturen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie informieren. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei die Themen und Angebote der Mittelstand 4.0-Agentur Handel selbst. Sie unterstützt Multiplikatoren in den Themenbereichen Digitaler Handel und Finanzen mit Schwerpunkt auf dem Produktionsverbindungshandel. Das Team der Agentur führte viele Gespräche und konnte neue Kontakte knüpfen. „Die Resonanz der Fachbesucher auf die Angebote der Mittelstand 4.0-Agentur Handel war durchweg positiv. Es gab zahlreiche Anknüpfungspunkte für die weitere Arbeit der Agentur“, so Holger Seidenschwarz, Vertreter der Mittelstand 4.0-Agentur Handel auf der TradeWorld.

Moderation

Dr. Georg Wittmann führte die zahlreichen Fachbesucher durch das Vortragsforum.

Dicht umlagert war auch das Fachforum „Der B2B-Handel im digitalen Zeitalter“, das von der Mittelstand 4.0-Agentur Handel organisiert wurde. Experten aus Wissenschaft und Praxis berichteten dort über die Chancen und Herausforderungen des digitalen Handels im Bereich B2B und Großhandel. Dr. Markus Preißner vom IFH Köln, Projektpartner der Agentur, zeigte in seinem Impulsvortrag aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen des Produktionsverbindungshandels auf. Die praktische Umsetzung beleuchteten anschließend zwei Experten: Oliver Schwartz, VP Corporate Communications bei der IntelliShop AG, und Martin Pfisterer, Geschäftsführer der ElectronicSales GmbH erläuterten anschaulich, worauf Unternehmer bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten im B2B achten müssen und welche Fallstricke lauern. In der abschließenden Diskussionsrunde waren sich alle einig: „B2B ist das ‚next big thing‘ im E-Commerce. Andererseits: Die Mehrheit der Unternehmen unterschätzt noch die mittel- bis langfristigen Effekte.“

Besucher

Das Vortragsforum wurde von den Besuchern dicht umlagert.

Die LogiMAT ist die Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss. Die TradeWorld ist die Kompetenz-Plattform für die Optimierung der Handels- und Vertriebsprozesse in E-Commerce und Omnikanal und vermittelt Know-how für den Bereich B2B und B2C. Die Aussteller zeigten unter anderem Lösungen für die Gestaltung, Steuerung und vernetzte Digitalisierung in den Bereichen Beschaffung, Software, Zahlungssysteme, Intralogistik, Fulfillment und Retouren. Die TradeWorld steht somit für die Synergien zwischen Intralogistik und Handel.