Online-Shop und Marktplätze erfüllen beim Cross-Border-E-Commerce unterschiedliche strategische Funktionen

Die ibi-Studie „Cross-Border-E-Commerce – Internationaler Vertrieb über digitale Kanäle“ zeigt, das Online-Shop und Marktplätze unterschiedliche Aufgaben im internationalen Vertrieb übernehmen. Der eigene Shop ermöglicht mehr Kontrolle über Kundenbeziehungen, Daten und Geschäftsmodell, während Marktplätze Reichweite bereitstellen und einen schnelleren Einstieg in neue Märkte ermöglichen: Der durchschnittliche Zeitraum bis zum Go-live liegt dort bei 60 Tagen, beim eigenen Online-Shop bei 70 Tagen.

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Abbildung: Gründe für die Nutzung von Online-Marktplätzen als Vertriebsweg im/ins Ausland

Die Ergebnisse der Studie zeigen jedoch auch, dass beide Kanäle unterschiedliche Stärken und Schwächen besitzen. Während beim eigenen Shop vor allem Unabhängigkeit und direkter Kundenzugang eine Rolle spielen, bieten Marktplätze eine Umsatzsteigerung und eine höhere Bekanntheit. Gebühren und die Abhängigkeit vom Plattformbetreiber werden dagegen als wesentliche Nachteile wahrgenommen.

Die Studie „Cross-Border-E-Commerce – Internationaler Vertrieb über digitale Kanäle“ basiert auf einer Befragung von Unternehmensvertretern aus Handel, Industrie und Dienstleistungen. Untersucht wurden unter anderem Auslandsaktivitäten, Markteintritt, Vertriebskanäle, Compliance, Versand, Logistik und Nachhaltigkeit. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Kaufland Global Marketplace und Spring Global Delivery Solutions erstellt.

Die vollständigen Ergebnisse stehen unter www.ibi.de/cross-border-2026 kostenlos zur Verfügung.