E-Commerce-Newsletter

Der E-Commerce-Newsletter berichtet zweiwöchentlich über aktuelle Ereignisse rund um die Themen Online-Handel, Payment, Web-Controlling, Logistik und mehr.

Aktuelle Befragung: Payment- und Finanzprozesse im Großhandel
ibi research, 22.12.2020

Das Thema Digitalisierung hat den Großhandel längst erreicht. In vielen Untersuchungen liegt der Fokus auf den verschiedenen Unternehmensstrategien und Vertriebskanälen. Die Finanzprozesse werden jedoch oft nicht genauer betrachtet. Ziel dieser Befragung ist es, diesen Bereich näher zu beleuchten und so die besonderen Herausforderungen durch die zunehmende Digitalisierung zu identifizieren. Ihre Expertise als Händler ist jetzt gefragt! Die Dauer der Befragung beträgt 10-15 Minuten.

Im Gespräch mit DCRN-Partner eCube
ibi research, 10.12.2020

Die Verbindung von Technologie, Prozessen und Strukturen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für den digitalen Vertrieb. Welchen Vorteilen und Herausforderungen Händler bei monolithischen bzw. modularen IT-Systemen begegnen und welche Fähigkeiten im IT-Management wichtig sind, erklären im ibi-Blog-Interview Tine Steiner und Stefan Michalk von eCube.

Infografik: Sind Online-Händler die Gewinner in der Corona-Krise?
ibi research, 04.12.2020

Dass sich der Handel verändern muss, ist kein Geheimnis. Digitalisierung und technologische Neuerungen begleiten uns im Alltag und wirken sich natürlich auch auf unser Einkaufsverhalten aus. Bisher gingen die Anpassungen im Handelsumfeld jedoch an vielen Stellen recht langsam voran, viele Innovationen warten noch auf ihren Einsatz. Corona – und damit verbunden der Lockdown, der Lockdown "light", Personenbegrenzungen und nahezu verwaiste Innenstädte – hat jedoch dafür gesorgt, dass viele Einzelhändler aufs Gaspedal treten. 35 Prozent nämlich haben aufgrund der Pandemie neue Digitalisierungsprojekte angestoßen bzw. geplante Projekt vorgezogen, so das Ergebnis unserer Kurzumfrage unter mehr als 460 Händlern zusammen mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und zahlreichen IHKn.

CDU/CSU: Online-Handel soll für Innenstädte Paketabgabe zahlen müssen
Spiegel, 20.12.2020

Die Unionsfraktion im Bundestag plant, den Online-Handel mit einer Steuer auf Pakete zur Unterstützung der in der Coronakrise leidenden Innenstädte heranzuziehen. Die Abgabe soll beim Online-Händler erhoben und von ihm an das Finanzamt abgeführt werden, wie aus einem vom kommunalpolitischen Sprecher Christian Haase sowie vom Fraktionsvize Andreas Jung unterzeichneten Papier hervorgeht. Der Handel selbst hält davon aber wenig.

Grüne fordern Einsatz von Mehrwegverpackungen im Online-Handel
Zeit, 21.12.2020

Angesichts des zunehmenden Verpackungsmülls durch den Online-Handel fordern die Grünen dort den Einsatz von Mehrwegverpackungen. „Überall dort, wo Mehrwegprodukte ökologisch vorteilhaft sind, müssen sie einen gesetzlich verankerten Vorrang vor Einwegprodukten haben“, sagte Grünen-Umweltexpertin Bettina Hoffmann dem Tagesspiegel. Ihrer Ansicht nach sollte das auch für den Versandhandel gelten. „Wir warten schon lange darauf, dass die Umweltministerin eine gesetzliche Grundlage schafft, um Versandpakete in benutzerfreundliche Mehrwegsysteme zu überführen.“

DSA und DMA: Wie die EU die Tech-Konzerne regulieren will
Deutschlandfunk Kultur, 19.12.2020

Mit neuen Gesetzen möchte die EU die großen Internetkonzerne besser regulieren. Dabei geht es um Fragen fairen Wirtschaftens, aber auch um besseren Verbraucherschutz. Zwei Meilensteine wollen Kommissionsvize Margarete Vestager und Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton mit ihrem „Digital Services Act“ (DSA) und „Digital Markets Act“ (DMA) gesetzt haben. Die Pakete sorgen für ein einheitliches Regelwerk in der ganzen EU. Es wirkt so Schlupflöchern für Onlinefirmen entgegen sowie unterschiedlichen Standards durch unterschiedliche nationale Gesetze, wie dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Deutschland zum Beispiel.

Paketdienste verschicken keine Pakete mehr nach Großbritannien
manager magazin, 21.12.2020

Die Paketdienste in Deutschland nehmen wegen der unterbrochenen Verkehrswege keine Paketsendungen nach Großbritannien und Irland mehr an. Der Eurotunnel für den Reise- und Güterverkehr sei derzeit geschlossen und werde das für voraussichtlich mindestens 48 Stunden bleiben, teilte ein Sprecher der Deutschen Post DHL am Montag mit. Gleiches gelte für die Fährhäfen. Auch andere Paketdienste haben den Transport nach Großbritannien eingestellt.

Händlerkosten für Kartenzahlungen steigen kontinuierlich
HDE, 09.12.2020

Der Handel sieht sich mit immer höheren Gebühren für Kartenzahlungen konfrontiert. Seit Jahren steigen die Kosten gegenüber den großen weltweiten Kartenorganisationen an. Darauf wies der europäische Handelsverband EuroCommerce anlässlich einer Anhörung der EU-Kommission am Montag hin. Eine von EuroCommerce in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass Händlern in Europa seit Inkrafttreten der Verordnung mehr als 1,46 Milliarden Euro zusätzliche Kosten durch Erhöhung der sogenannten Scheme Fees entstanden sind. Weitere für 2021 angekündigte Erhöhungen würden nochmals 100 Millionen Euro ausmachen. Für Deutschland zeigt sich laut Studie eine Erhöhung der durchschnittlichen Gebühren um bis zu 67 Prozent.

Unzufriedenheit mit Paketdiensten wird größer
Internet World, 21.12.2020

Ob beschädigte Pakete, falsch eingeworfene Briefe oder zu kurze Öffnungszeiten von Postfilialen: Die Arbeit der Postdienstleister hat auch dieses Jahr wieder für Ärger gesorgt. Bis Mitte Dezember seien 17.930 Beschwerdeschreiben eingegangen, teilte die Bundesnetzagentur mit. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es 17.167. Der Anstieg der kritischen Wortmeldungen war mit 4 Prozent relativ gering. 2018 hatte es eine Verdopplung gegeben, 2019 lag der Zuwachs bei 44 Prozent.

Lieferengpässe bei IT-Produkten drohen bis weit ins Jahr 2021
c't Magazin, 21.12.2020

Grafikkarten, Spielkonsolen, Webcams. Die Lieferengpässe haben unterschiedliche Ursachen, von denen manche noch monatelang nicht beseitigt werden dürften. Und für das kommende Jahr 2021 werden neue Knappheiten befürchtet – aber der Reihe nach.

Sieben von zehn Verbrauchern kaufen Weihnachtsgeschenke im Netz
Bitkom, 11.12.2020

Ob Parfum, Technik oder Socken: Weihnachtsgeschenke kommen 2020 größtenteils aus dem Netz. 70 Prozent der Verbraucher kaufen Präsente in diesem Jahr online, das sind 10 Prozentpunkte mehr als 2019, als es 60 Prozent waren. Unter den Internetnutzern ist dieser Anteil mit 81 Prozent sogar noch höher. Fast jeder dritte Onliner (33 Prozent) will dieses Jahr sogar ausschließlich Geschenke im Internet bestellen, 21 Prozent zum größten Teil. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.002 Menschen in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Weihnachtsstudie: Coronakrise schlägt sich im Weihnachtsgeschäft nieder
Händlerbund, 15.12.2020

Das Jahresgeschäft zur Weihnachtszeit ist in diesem Jahr besonders wichtig für viele Online-Händler. Bereits zum sechsten Mal befragte der Händlerbund mehr als 200 Händler in der Weihnachtsstudie 2020. Im Zeitraum der Befragung von Anfang bis Ende November war ein Lockdown nicht beschlossen. Dennoch liefern die Ergebnisse interessante Fakten zum Corona-Weihnachtsgeschäft 2020. Wie in den vergangenen Jahren sind volle Lager (62 %), das weihnachtliche Design im Shop (32 %) und Anzeigenwerbung (31 %) die drei wichtigsten Schritte in Vorbereitung auf das E-Commerce-Weihnachtsgeschäft.

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