E-Commerce-Newsletter

Der E-Commerce-Newsletter berichtet zweiwöchentlich über aktuelle Ereignisse rund um die Themen Online-Handel, Payment, Web-Controlling, Logistik und mehr.

Prognose: E-Commerce-Anteil am Einzelhandelsumsatz wird bis 2025 nochmals deutlich steigen
ibi research, 07.01.2020

Bereits zum sechsten Mal legt ibi research eine Prognose zur Entwicklung des Online-Handels in den nächsten Jahren vor. Demnach könnte der Anteil der Online-Umsätze am Einzelhandel bis zum Jahr 2025 auf 18,0 Prozent ansteigen. Diese Zahl basiert auf dem sogenannten „progressiven Szenario“ der Untersuchung. Im Jahr 2018 lag der Anteil noch bei 10,4 Prozent. Im „Basisszenario“ – also dem wahrscheinlicheren Fall – wird der E-Commerce-Anteil etwas moderater steigen und 2025 bei 15,5 Prozent liegen. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg von 7,1 Prozent.

Bayerische Händler aufgepasst: „Digitale Champions“ gesucht
ibi research, 08.01.2020

Im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums sucht ibi research ab sofort „Digitale Champions“ im bayerischen Einzelhandel. Ziel ist es, kleine/mittlere Händler aus Bayern zu identifizieren, die mit ihren Digitalisierungsstrategien (abgeschlossene bzw. laufende Projekte aus allen Unternehmensbereichen) einen Vorbildcharakter für andere Einzelhändler besitzen. Die gewählten Unternehmen qualifizieren sich unter anderem für ein großes Einzelinterview, das in einem Gutachten des Bayerischen Wirtschaftsministeriums veröffentlicht wird. Interessiert? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit kurzer Begründung an champions@ibi.de.

Sieben prominente Namen: Diese Online-Shops wurden 2019 begraben
neuhandeln.de, 07.01.2020

Der deutsche E-Commerce boomt nach wie vor. So ist der Online-Umsatz in Deutschland nach Zahlen des Handelsverbands Deutschland (HDE) allein im Jahr 2018 um 4,7 Mrd. Euro auf 53,3 Mrd. Euro angestiegen. Für das vergangene Kalenderjahr 2019 rechnet der Verband mit einem weiteren Umsatzplus auf 57,8 Mrd. Euro. Doch trotz dieser positiven Entwicklung wurden aber auch im vergangenen Jahr wieder einige prominente Online-Shops geschlossen. Wegen zunehmendem Preisdruck. Strategischen Fehlern. Oder Finanzierungsproblemen. Eine Übersicht.

Mutmaßlicher Umsatzsteuerbetrug: Forscher attestieren EU hohen Handelsüberschuss – mit sich selbst
Spiegel, 07.01.2020

Die Lücke ist so groß wie das Bruttoinlandsprodukt der acht kleinsten EU-Mitglieder zusammen: Forscher des Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) und des Ifo-Instituts in München haben der EU 2018 einen Handelsüberschuss von 307 Milliarden Euro mit sich selbst nachgewiesen. Bei einer korrekten Erfassung aller Im- und Exporte müsste dieser aber eigentlich null betragen. Messfehler allein könnten diese systematische Abweichung nicht erklären. Denn diese müssten im langfristigen Durchschnitt ebenfalls null sein. Die Forscher analysierten die erfassten Handelsdaten aller 28 EU-Mitgliedstaaten untereinander seit 1999 – und kamen zu einer anderen Erklärung: massiver Umsatzsteuerbetrug. Nach Schätzung der Autoren sind dem europäischen Fiskus so allein im Jahr 2018 rund 30 Milliarden Euro verloren gegangen.

Trusted-Shops-Abmahnumfrage 2019: Abmahnkosten steigen um 40 Prozent
shopbetreiber-blog.de, 16.12.2019

Die Ergebnisse der Abmahnumfrage von Trusted Shops liegen nun das achte Mal in Folge vor. 47 Prozent aller Teilnehmer (1.336 Online-Händlerinnen und -Händler) wurden abgemahnt, 558 traf es in den vergangenen zwölf Monaten. Im Schnitt werden pro Abmahnung 1.936 Euro fällig: Dies sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Studie deckt Problemfelder im Online-Handel auf und zeigt, welche konkreten Maßnahmen sich Online-Händlerinnen und -Händler wünschen, um den zunehmenden Missbrauch wettbewerbsrechtlicher Abmahnungen einzudämmen.

HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung zu Jahresbeginn auf neuem Tiefststand
HDE, 06.01.2020

Das aktuelle HDE-Konsumbarometer erreicht einen neuen Tiefststand – damit hält die negative Entwicklung der Verbraucherstimmung in den letzten Monaten weiter an. Wesentliche Auslöser für die jüngste Eintrübung sind eine zurückgehende Anschaffungsneigung sowie sinkende Einkommenserwartungen der Konsumenten. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist weiterhin gut, allerdings zeigen sich immer mehr Verbraucher von Ankündigungen zum Stellenabbau bei großen Unternehmen beeindruckt.

Zahl betrügerischer Fake-Shops nimmt zu
digital</magazin>, 07.01.2020

Eine aktuelle Untersuchung der Digitalberatung wdp zeigt, dass die Zahl der Fake-Shops im Internet kontinuierlich zunimmt. So nutzen Betrüger vor allem abgelaufene Domains, um minderwertige Waren zu verkaufen oder Verkäufe sogar nur vorzutäuschen. Es gibt einige Warnzeichen, an denen sich Fake-Shops erkennen lassen sowie angeratene Verhaltensweisen im Zweifelsfall.

Shops vs. Marktplätze vs. Plattformen: Die drei E-Commerce-Generationen
Kassenzone, 17.12.2019

Es wird zunehmend schwerer, im Online-Handel die Übersicht zu behalten, um sich eine Meinung über E-Commerce-Modelle bilden zu können. Was sollte Karstadt.de tun? Wohin geht die Reise mit Cyberport? Warum ist Thomann so erfolgreich? Kann der Otto-Marktplatz mit Amazon mithalten? Verzahnte On- und Offline-Kanäle, neue Devices und die zunehmende Dominanz der Apps machen die Sache nicht unbedingt leichter. Hersteller bzw. Marken sind zunehmend auf der Suche nach einer Plattformstrategie – und damit meinen sie nicht (mehr) den Aufbau eigener E-Commerce-Infrastruktur, sondern die Fragestellungen rund um den Verkauf auf Amazon, Tmall, Zalando & Co.

Millennials verändern den Luxusmarkt
etailment, 06.01.2020

Der Markt für Luxusgüter ändert sich: Luxus wird neu definiert, die Bedeutung als Statussymbol geht zurück. Gleichzeitig wächst die Zahl der Menschen, die sich Luxus gönnen und digitalaffin sind. Marken wie Gucci und Tiffany haben sich darauf eingestellt und zeigen, wie man digitale Maßnahmen im Luxussegment erfolgreich einsetzt.

B2B-Marketing 2020: Die wichtigsten Trends und To-dos
ONEtoONE, 03.01.2020

Die Konjunkturaussichten für 2020 sind in Deutschland eher trübe. Erste Unternehmen frieren bereits ihre Marketingbudgets ein, manche kürzen sie auch. Setzt sich dieser Trend in den kommenden Monaten fort, gewinnt der ROI weiter an Einfluss auf die Ausrichtung der Marketingpläne - zu Lasten schlecht messbarer Aktivitäten, so die Prognose der B2B-Agentur Plücom. Was bedeutet diese Entwicklung für das B2B-Marketing? Die Agentur hat dazu in 200 persönlichen Interviews Manager aus Marketing und PR befragt. Ihr Fazit: Das B2B-Marketing wird im Jahr 2020 transparenter und persönlicher, außerdem werden einige neue Kanäle an Relevanz gewinnen.

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Holger Seidenschwarz
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