Zahlungsverkehrs-Newsletter

Der Zahlungsverkehrs-Newsletter informiert vierzehntäglich über aktuelle Trends im Zahlungsverkehrsmarkt.

CIBI Innovationstag „New Finance: Aufbruch nach der Krise“ am 29. Juni 2021: jetzt anmelden!
ibi research, 05.05.2021

Der Titel der 2021-er CIBI setzt ein klares Signal: Bei allen Risiken, die Corona in sich trägt, birgt die Krise für Finanzdienstleister konkrete Chancen und hohe Potentiale. Das gilt für alle Produkt- und Servicebereiche, von Finanzierungs- und Anlageprodukten der Banken über den Zahlungsverkehr bis hin zu Versicherungen. Und es gilt gleichermaßen für B2C und B2B. Was möglich ist und wie dies von heutigen und aufkommenden Technologien unterstützt wird, arbeitet die CIBI mit einer Vielzahl von Vorträgen aus Praxis und Akademia zielgenau heraus. Der CIBI Innovationstag 2021 findet rein virtuell statt.

ibi-Online-Seminar: Die neue EU-Strategie für den Massenzahlungsverkehr am 23. Juni
ibi research, 05.05.2021

Im Mittelpunkt des Online-Seminars steht die neue EU-Strategie für den Massenzahlungsverkehr. Es werden die darin aufgeführten Stoßrichtungen und die dazu abgeleiteten, wichtigsten strategischen Maßnahmen aus verschiedenen Perspektiven intensiv beleuchtet und gemeinsam diskutiert. Zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulichen die verschiedenen Themen. Ein Austauschen mit unseren Experten ist während des Online-Seminars jederzeit möglich. Jeder Teilnehmer erhält auf Wunsch eine Teilnahme- bzw. Fortbildungsbestätigung.

BGH: Banken dürfen Schweigen von Kunden nicht automatisch als Zustimmung werten
Spiegel, 27.04.2021

Auf Banken und ihre Kunden kommt mehr Papierkram zu: Der Bundesgerichtshof hat bestimmte Klauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Banken für unwirksam erklärt. Diese legen fest, dass Kunden Änderungen der AGB zustimmen, wenn sie auf die Ankündigung dieser Änderungen nicht reagieren – das wird auch „stillschweigende Zustimmung“ genannt. Doch die Klauseln seien zu weitreichend und benachteiligten die Kunden unangemessen, erklärte der Vorsitzende Richter in Karlsruhe. Der Fall um die Postbank hat nach Einschätzung von Branchen- und Rechtsexperten branchenweite Relevanz, weil andere Kreditinstitute dieselben oder ähnliche Passagen in ihren AGB nutzen.

EZB veröffentlicht Studie über den Euro-Geldmarkt 2020
Bundesbank, 29.04.2021

Die Studie mit dem Titel „Euro money market study 2020“ kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Aktivität am Euro-Geldmarkt nach wie vor auf das besicherte Segment und Devisenswaps konzentriert. Das besicherte Segment macht dabei rund die Hälfte des ausstehenden Gesamtvolumens aus. Besicherte Zinssätze, die mit Sicherheiten aus verschiedenen Ländern des Euroraums unterlegt sind, haben sich einander angenähert und dadurch eine reibungslose Transmission der Geldpolitik ermöglicht.

Webinar „Gekonnt den Zahlungsverkehr geCLOUD“ am 11. Mai um 16 Uhr
ibi research, 05.05.2021

„Cloud“, ein Begriff, den man tagtäglich hört sowie liest und der mittlerweile auch im Zahlungsverkehr großgeschrieben wird. Doch macht es überhaupt Sinn, den Zahlungsverkehr in die Cloud zu bringen? Welche Arten von Cloud gibt es? Was sind die Vor- und Nachteile und welche rechtlichen Herausforderungen bestehen? Diese und weitere Fragestellungen werden wir im Webinar erörtern und anschließend zusammen mit Ihnen diskutieren.

G+D: Personalisierte Payment-Cards innerhalb von Minuten
IT Finanzmagazin, 29.04.2021

Giesecke+Devrient (G+D) hat mit der Convego-Instant-Issuance-Kiosklösung eine interessante Lösung, mit der Banken innerhalb von Minuten personalisierte Debit- oder Kreditkarten für Kunden bereitstellen können. Zum Einsatz kommt die Lösung beispielsweise bei der libyschen Aman Bank for Commerce and Investment. Möglich wird so der Betrieb via Self Service unter Einhaltung von Distanzregelungen.

Neue Studie: Zahlungsabwicklung und Forderungsmanagement im Online-Handel in Zeiten von Corona
ibi-research, 22.04.2021

ibi research hat sich in einer Studie mit den aktuellen Herausforderungen des Online-Handels in der Zahlungsabwicklung sowie im Risiko- und Forderungsmanagement beschäftigt. Über 100 Unternehmen mit eigenem Online-Shop haben den Status quo ihrer Prozesse in diesen Bereichen beschrieben. Dabei wurde deutlich, dass kleine Handelsunternehmen Nachholbedarf im Mahn- und Inkassowesen haben – was aufgrund der erwarteten steigenden Zahlungsstörungen durch die Corona-Pandemie weiter an Brisanz gewinnt. Ebenso kristallisierte sich eine zunehmende Dominanz der Zahllösungen globaler Akteure und großer US-Tech-Firmen heraus. Die Studie steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Lidl Pay angetestet: über den Sinn eines weiteren Mobil-Payment-Verfahrens?
IT Finanzmagazin, 29.04.2021

Am Freitag den 23.04. hat der Discounter Lidl den deutschlandweiten Start seiner eigenen Payment Methode Lidl Pay bekannt gegeben. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung der bereits einige Monate zuvor veröffentlichten Kundenbindungs-App Lidl Plus. Damit dies auch plattformübergreifend auf beiden großen Smartphone Ökosystemen Android und IOS funktioniert, ist es als QR Code Verfahren aufgesetzt. Rudolf Linsenbarth hat Lidl Pay einem Praxistest unterzogen.

Inaktivitätsgebühr für PayPal-Geschäftskonten ab 30. Juli
PayPal, 03.05.2021

PayPal bietet seinen Kunden eine Reihe von Vorteilen. In den vergangenen Jahren wurde der Mehrwert, den PayPal seinen Verbraucher- und Geschäftskunden bietet, stetig erweitert. PayPal investiert auch weiterhin in seine Dienste und Angebote. Daher wird PayPal am 30. Juli 2021 in Deutschland und Österreich eine Inaktivitätsgebühr einführen. Die Gebühr betrifft inaktive PayPal-Geschäftskonten, die ein Guthaben aufweisen und mindestens 12 aufeinanderfolgende Monate inaktiv waren. Die Gebühr wird das erste Mal im Dezember 2021 berechnet.

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht endet
die bank, 30.04.2021

Für deutsche Unternehmen laufen die Regelungen zum längeren Insolvenzschutz in der Corona-Krise aus. Das hat zur Folge, dass auch Firmen, die auf Corona-Überbrückungsgeld gewartet haben, wie früher üblich ihre Überschuldung wieder mitteilen müssen. Die Bundesregierung hatte die Meldepflicht am 1. März 2020 ausgesetzt, um Insolvenzen, die unverschuldet durch die Pandemie verursacht worden waren, zu vermeiden. Die Aussetzung galt nur für diejenigen Firmen, die aufgrund von Auswirkungen der Corona-Pandemie zahlungsunfähig geworden waren. Mithilfe der Corona-Hilfen des Staates sollte den betroffenen Unternehmen dabei geholfen werden, sich wieder aus der prekären Lage zu befreien, so dass die Folgen der Pandemie keine Insolvenzen zur Folge haben.

Abgrenzung zwischen Geldleistung und Sachbezug
Haufe, 29.04.2021

Mit rund einjähriger Verspätung hat das BMF seinen Anwendungserlass zur Abgrenzung von Sachbezügen und Geldleistungen herausgegeben. Grund für den Erlass sind gesetzliche Verschärfungen bei der Sachbezugsdefinition und die eingeschränkte Begünstigung von Gutschein und Geldkarten. Beides sollte eigentlich in vollem Umfang seit 2020 gelten, ist in der Praxis aber vor allem auf Unverständnis gestoßen. Durch den neuen Verwaltungserlass werden nicht nur viele Zweifelsfragen geklärt, sondern es gibt auch eine teilweise Verschiebung der Verschärfungen auf das Jahr 2022.

Immer mehr Verbraucher schätzen die Flexibilität von Online-Diensten
Boniversum, 27.04.2021

In einem Jahr Corona-Krise haben die Verbraucher ihren Alltag an die neuen Gegebenheiten angepasst. Das Wohnzimmer wird zum privaten Fitness-Studio und zum Versicherungsbüro. Die Ergebnisse der aktuellen Verbraucherumfrage von Creditreform Boniversum zur Nutzung von Online-Diensten und Nutzungswegen zeigen: Digitale Fitness-Angebote (+7 Punkte), Lernplattformen (+9 Punkte), aber auch online-gestützte Finanz- und Versicherungsangebote (bis zu +6 Punkte) werden zum Teil deutlich mehr genutzt. Beim Online-Shopping hingegen zeigen sich keine großen Veränderungen.

Covid Crime Index: Signifikante Zunahme von Cyberangriffen
gi Geldinstitute, 30.04.2021

Ein enormer Anstieg neuer Bedrohungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sowie eine Zunahme der Herausforderungen, die durch die erzwungene Umstellung aufs Homeoffice verursacht werden, haben Schwachstellen in den IT-Systemen der Finanzdienstleister offengelegt. Im Covid Crime Index 2021 Report wird aufgezeigt, wie sich Betrugsfälle sowie Cyber-Risiken und Bedrohungen bei britischen und US-amerikanischen Finanzdienstleistern und bei den Verbrauchern während der letzten zwölf Monate entwickelt haben. Laut dem Index, für den 902 Unternehmen der Finanzbranche befragt wurden, berichten drei Viertel (74 Prozent) über einen Anstieg der Cyberkriminalität seit Beginn der Pandemie.

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