Zahlungsverkehrs-Newsletter

Der Zahlungsverkehrs-Newsletter informiert vierzehntäglich über aktuelle Trends im Zahlungsverkehrsmarkt.

CIBI Innovationstage digital 2020 am 28. und 29. Oktober – jetzt noch anmelden!
ibi research, 23.09.2020

In der zweitägigen virtuellen Konferenz „CIBI Innovationstage digital“ beleuchten Vorstände und Geschäftsführer von Finanzdienstleistern und anderen, branchennahen Unternehmen, wie die neue Welt der Financial Services aussehen wird – vom Retail Banking über das Private Banking bis hin zum Firmenkundengeschäft. In mehr als 20 Vorträgen und einer Reihe von Diskussionsrunden analysieren die Experten aktuelle Trends und Entwicklungen. In expliziten Tiefbohrungen wird die Zukunft im Payment diskutiert, über Herausforderungen des modernen Forderungsmanagements referiert sowie zur maßgeblichen Voraussetzung für die Digitalisierung im Banking – dem Kunden-Onboarding – Stellung genommen. Spannende weitere Aspekte, von der Künstlichen Intelligenz bis zur Mobile Security, runden das Programm ab.

Retail Payments Strategy der EU-Kommission wird vorgestellt
BargeldlosBlog, 21.09.2020

An diesem Mittwoch wird die EU-Kommission voraussichtlich ihre „Retail Payments Strategy“ vorstellen. Eine Vision, vier Säulen und 17 Maßnahmen („Key actions“) für die kommenden vier Jahre. Die Vision: ein wettbewerbsfähiger, innovativer Payment-Markt, der den Verbrauchern und Unternehmen in Europa eine breite und vielfältige Palette an qualitativ hochwertigen Zahlungsmethoden bereitstellt. Hanno Bender ist wie immer gut informiert und stellt auf seinem Blog die wesentlichen Inhalte des 27-seitigen Papiers vor, ordnet die Maßnahmen ein und zieht ein erstes Fazit.

EZB macht Ernst mit dem digitalen Euro
FAZ, 11.09.2020

Eine Taskforce der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in den kommenden Wochen ihre Ergebnisse zur Einführung von Digitalgeld vorlegen, kündigt EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf der Herbstkonferenz der Deutschen Bundesbank an. Die Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagt Christine Lagarde gleich zu Anfang. „Aber wie viele Zentralbanken rund um die Welt, untersuchen auch wir die Vorzüge, Risiken und Herausforderungen bei der Handhabe eines solchen Schritts“, sagte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB).

FinCen-Files: Leak enthüllt globales Versagen im Kampf gegen Geldwäsche
Süddeutsche Zeitung, 20.09.2020

Geheime Unterlagen aus dem US-Finanzministerium zeigen eklatante Schwächen im weltweiten Kampf gegen Geldwäsche. Großbanken sind demnach oft nachlässig und Behörden überfordert. Zu den Instituten, die durch die Dokumente in besondere Erklärungsnot geraten, gehört die Deutsche Bank. Über sie und andere Banken sollen eine russische Mafiagruppe und ein Helfer internationaler Terrorgruppen riesige Millionenbeträge gewaschen haben. Dies ergibt sich aus den Papieren des US-Ministeriums, die dem Online-Medium Buzzfeed News zugespielt wurden. Geldwäscher haben demnach die globale Infrastruktur von Deutschlands größter Bank nicht nur über einen längeren Zeitraum und in größerem Umfang genutzt als bisher angenommen, in der Bank haben zudem offenkundig die Sicherheitssysteme versagt.

SWIFT stellt neue Strategie für Transaktionen im Zahlungsverkehr vor
gi Geldinstitute, 21.09.2020

Mit einer grundlegenden Erneuerung seiner grenzüberschreitenden Infrastruktur im Verlauf der nächsten zwei Jahre und darüber hinaus richtet SWIFT die künftige Abwicklung von Zahlungsprozessen und Wertpapiergeschäften neu aus. Dieser Schritt ist Bestandteil einer neuen Strategie, die vom Board der Genossenschaft verabschiedet und jetzt bekanntgegeben wurde und die den Finanzinstitutionen weltweit sofortige, reibungslose und durchgängig transparente Transaktionen ermöglichen soll.

Kontaktlos spielt bei Kreditkartenbetrug kaum eine Rolle
S-Payment, 15.09.2020

Nur etwa jede 14.000. Karte von mehr als 100 Millionen Girocards der Banken und Sparkassen war im ersten Halbjahr 2020 von Diebstahl oder Dublettenbetrug betroffen. Das ist ein Anteil von lediglich 0,007 Prozent. Das zeigt der aktuelle Bericht der Euro Kartensysteme (EKS) zur „Entwicklung des Missbrauchs mit von deutschen Zahlungsdienstleistern herausgegebenen Debit-Karten“ für den Zeitraum Januar bis Juli 2020. Insgesamt wurden 7.445 Betrugsfälle registriert mit einer Gesamtschadenssumme in Höhe von rund 8,7 Millionen Euro. Den weitaus größten Anteil an der Schadenssumme hätten Diebstahlsfälle ausgemacht (rund 92 Prozent), während auf Kartenfälschungen nur noch etwa acht Prozent des Betrugsvolumens zurückzuführen seien.

EU will Apple zur Freigabe von NFC-Chip bringen
Golem, 20.09.2020

Die EU-Kommission hat ein neues Regelwerk vorbereitet, das Marktteilnehmern einen Zugang zu Apples Bezahltechnologie in seinen mobilen Geräten gewähren soll. Das berichtet Bloomberg. Demnach soll das neue Regelwerk vorschreiben, dass Hersteller den Zugang zur NFC-Technik in ihren mobilen Geräten nicht mehr blockieren dürften, so wie es Apple aktuell macht. Dadurch sind Finanzinstitute momentan verpflichtet, den Umweg über Apple Pay zu gehen, wenn sie ihrer Kundschaft kontaktlose Zahlungen mit dem iPhone oder der Apple Watch ermöglichen wollen. Apple begründet die Entscheidung, Entwickler von der NFC-Schnittstelle auszusperren, mit Sicherheitsbedenken.

Samsung Pay kurz vor Deutschland-Start
mobiFlip, 22.09.2020

Samsung hat Ende 2019 bekannt gegeben, dass man 2020 vor allem neue Länder mit Samsung Pay erobern möchte. Deutschland scheint dabei zu sein, denn die offizielle Webseite für die Registrierung ist mittlerweile auch bei uns online. In der Liste der kompatiblen Smartphones sind aktuelle und ältere Spitzenmodelle von Samsung zu finden, man soll aber „ab Ende Oktober“ erneut auf der Webseite von Samsung schauen, ob noch neue Galaxy-Modelle dazugekommen sind. Der Dienst von Samsung dürfte also kommenden Monat in Deutschland an den Start gehen und man spricht von einer Kompatibilität „mit nahezu jedem deutschen Girokonto“.

E-Commerce-Tage online2020 vom 6. bis zum 8. Oktober – jetzt kostenfrei anmelden!
ibi research, 23.09.2020

Vom 6. bis 8. Oktober 2020 gehen die „E-Commerce-Tage online“ in die zweite Runde. An drei Tagen tauchen die Teilnehmer ein in aktuelle E-Commerce-Strategien, Digitalisierungsprojekte, Online-Marketing, Plattformkonzepte, Payment-Entwicklungen, Logistik-Trends und viele mehr. Über 30 Online-Vorträge und zahlreiche interaktive Q&A-Sektionen bieten den Teilnehmern wieder direkten Expertenkontakt ohne Reiseaufwand. Neu sind die begleitenden Meet&Talk-Sessions. Die virtuelle Webkonferenz „E-Commerce-Tage online“ ist für Teilnehmer kostenlos. Die Beiträge stehen den Teilnehmern bis Ende 2020 zur Verfügung.

Zwei spannende ibi-Webinare am 15. Oktober: Quantencomputer und XRechnung
ibi research, 23.09.2020

Am 15. Oktober bieten wir Ihnen gleich zwei spannende Webinare in Zusammenarbeit mit unseren Partnern an. Um 10 Uhr geht es im Vortrag des ibi-Partners SIZ um den Einfluss der Entwicklungen im Quantencomputerbereich auf heutige Verschlüsselungstechnologien und die Auswirkungen nicht nur auf die Finanzwirtschaft. Um 14 Uhr beschäftigen wir uns im Webinar mit ibi-Partner SoftENGINE/gotomaxx mit dem Themenbereich ZUGFeRD/XRechnung; Sie erfahren dort, wie Sie E-Rechnungen einführen können und damit auf die kommende E-Rechnungs-Pflicht bei bestimmten öffentlichen Aufträgen reagieren können.

Solaris baut eigene Kernbank – und das fast zum Nulltarif
Finanz-Szene, 07.09.2020

Die Solarisbank hat (im jüngst veröffentlichten 2019er-Jahresabschluss findet sich der schriftliche Beleg) die zurückliegenden rund 24 Monate genutzt, tatsächlich eine eigene Kernbank zu bauen. Noch nicht alle, aber einige Konten (etwa die des neuen Vorzeige-Partners Vivid Money) laufen bereits über das neue System. In den kommenden ein bis zwei Jahren sollen nun peu à peu auch langjährige Partner wie Kontist oder Penta, deren Konten momentan noch auf der Pass-Consulting-Suite basieren, migriert werden.

Nach einem Jahr PSD2 teilt nur jeder Fünfte Finanzdaten
Springer Professional, 15.09.2020

Am 14. September 2019 wurde in Europa die PSD2-Richtlinie eingeführt. Seither müssen Banken aufgrund gesetzlicher Vorgaben technische und vertragliche Anpassungen im Online Banking und beim Bezahlen mit Karte vornehmen. Doch sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene sind die Vorbehalte gegenüber solchen Open-Banking-Angeboten groß: Nur 19 Prozent der Deutschen sind dazu bereit, ihre Finanzdaten mit Banken oder Drittanbietern zu teilen. Der europäische Durchschnitt liegt bei 20 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt die „European Payments“-Studie im Auftrag der PwC-Tochter Strategy&.

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