Zahlungsverkehrs-Newsletter

Der Zahlungsverkehrs-Newsletter informiert vierzehntäglich über aktuelle Trends im Zahlungsverkehrsmarkt.

EU legt Pläne vor: Bargeldobergrenze gegen Geldwäsche
Tagesschau, 20.07.2021

Die EU-Kommission hat ihren Plan für einen effektiveren Kampf gegen Geldwäsche vorgestellt. Das Paket besteht aus vier Gesetzgebungsvorschlägen. Erstens soll eine neue EU-Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung geschaffen werden. Zweitens ist ein einheitliches EU-Regelwerk für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung geplant. Als dritte Maßnahme ist eine aktualisierte Richtlinie mit Bestimmungen vorgesehen, die in nationales Recht umgesetzt werden müssen, dazu gehören die Vorschriften zu den nationalen Aufsichtsbehörden und den zentralen Meldestellen in den EU-Mitgliedstaaten. Viertens soll EU-weit eine Barzahlungsobergrenze von 10.000 Euro gelten. Auch Kryptowährungen wie der Bitcoin sollen stärker reglementiert werden, damit Transaktionen mit diesen Währungen künftig vollständig verfolgbar sind.

BaFin und Bundesbank: Machine Learning regulieren?
IT Finanzmagazin, 20.07.2021

Im Prinzip hatte sich die Finanzaufsicht bereits vor mehr als einem Jahr gegen eine generelle Genehmigungspflicht von Algorithmen ausgesprochen. Der zunehmende Einsatz von ML-Methoden in Bereichen, die der Solvenzaufsicht unterliegen, gibt der BaFin nun zu denken. Gemeinsam mit der Bundesbank hat sie einen Konsultationsprozess eingeleitet.

Weniger Falschgeld im Umlauf
Deutsche Bundesbank, 23.07.2021

Die Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2021 rund 21.400 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 1 Million Euro registriert. Die Zahl der Fälschungen sank gegenüber dem zweiten Halbjahr 2020 um 13 Prozent, der Nennwert der sichergestellten Banknoten um 16 Prozent. Rein rechnerisch entfielen damit fünf falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner. Im Verhältnis zu den in den vergangenen sechs Monaten von der Bundesbank ausgegebenen Banknoten gab es nur vier Fälschungen pro 1 Million echte Banknoten.

Banking-as-a-Service wird Finanzdienstleistungen in den nächsten zwölf Monaten verändern
IT Finanzmagazin, 21.07.2021

Laut der aktuellen Finastra-Studie „Financial Services: State of the Nation Survey 2021“ werden Banking-as-a-Service, Open Banking und integrative Bankdienstleistungen in den nächsten zwölf Monaten einen erheblichen Einfluss auf die Branche haben: ein Trend, der von 85 Prozent der befragten globalen Finanzinstitute erwartet wird. Deutschland verfolgt einen etwas vorsichtigeren, aber immer noch signifikanten Ansatz (mit 80 Prozent).

Google Pay: Das ist die neue Android-App
GoogleWatchBlog, 18.07.2021

Die Bezahlplattform Google Pay hat schon eine lange Geschichte und mehrere Neustarts hinter sich, die zum Teil nur regional angeboten wurden und neue Funktionen ausprobieren sollten. Vor einigen Monaten wurde das neue Google Pay gestartet, das bisher nur in den USA zur Verfügung steht, aber schon bald in Deutschland gestartet werden könnte. Weil die Wahrscheinlichkeit dafür recht hoch ist, wirft GoogleWatchBlog  noch einmal einen kurzen Blick auf die neue App und deren wichtigste Features.

Square startet mit „Square Banking“
Payment & Banking, 25.07.2021

Payment-Anbieter Square erweitert sein Angebot für Kleinunternehmen und Selbstständige jetzt um Bankkonten. „Square Banking“ arbeitet nahtlos mit den anderen Services zusammen und soll die Finanzverwaltung für Unternehmer weiter vereinfachen. Auf der Produktseite wirbt Square damit, dass es keine Monatsgebühren, keine Mindesteinlagen und keine Überziehungsgebühren für die Konten gibt.

PayPal bringt Rabatt-Portal Honey nach Deutschland
Internet World, 26.07.2021

PayPal hat die Rabatt-App Honey, mit der sich Vergünstigungen auf Webseiten finden lassen, im Herbst 2019 für vier Milliarden Dollar gekauft. Der Payment-Anbieter hatte im Frühjahr 2020 bereits Tests auf dem deutschen Markt durchgeführt. Nun soll Honey mit einer eigenen App in Deutschland sowie in Spanien, Frankreich, Italien sowie den Niederlanden an den Start gehen. Zu den ersten Kunden gehört hierzulande der Erotik-Shop Eis.de.

Spekulation um Amazon-Inserat treibt Bitcoin-Kurs in die Höhe
Spiegel, 26.07.2021

Der Bitcoin-Kurs hat kräftig zugelegt. Auslöser ist offenbar eine Stellenanzeige bei Amazon: Das Inserat weckt Hoffnungen, der Onlinehändler könnte Digitalwährungen bald als Zahlungsmittel zulassen. Im Tagesvergleich legte der Kurs um bis zu rund 15 Prozent zu.

Digitaler Euro, Kryptowährung und die Bundestagswahl
BargeldlosBlog, 20.07.2021

In einem Gastbeitrag beim BargeldlosBlog erläutert Dr. Hugo Godschalk, Geschäftsführer der Unternehmensberatung PaySys, warum der digitale Euro eine demokratische Legitimation benötigt. Zudem analysiert der Payment-Experte, welche Haltung die Parteien in ihren Wahlprogrammen zum eEuro, zu Kryptowährungen und zum Bargeld beziehen.

Überschätzte Datenkompetenz im Finance-Bereich?
gi Geldinstitute, 22.07.2021

Mehr als drei Viertel der Angestellten im Finance-Bereich halten sich für überdurchschnittlich gut im Umgang mit Daten. Doch weniger als ein Drittel generiert tatsächlichen Mehrwert. Denn eine repräsentative Alteryx-Umfrage zeigt: Mangel an Datenanalyse- und Interpretationsfertigkeiten innerhalb der Belegschaft bremst die Transformation hin zu datengesteuerten Organisationen.

Risikokapitalinvestitionen auf Rekordniveau
gi Geldinstitute, 23.07.2021

Investoren haben im zweiten Quartal dieses Jahres weltweit 157,1 Milliarden Dollar Risikokapital in Start-ups gesteckt, so viel wie noch nie zuvor innerhalb von drei Monaten. Damit stieg die Summe des ersten Halbjahres auf 304,3 Milliarden Dollar. Das ist mehr als doppelt so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahrs (141 Mrd.). Das zeigt der neue Venture Pulse von KPMG, für den regelmäßig die globalen Venture Capital-Investitionen ausgewertet werden.

Klarna kauft Stocard
Finance Forward, 22.07.2021

Zehn Jahre nach der Gründung wird Stocard an den Payment-Riesen Klarna verkauft. Das Mannheimer Startup hat eine Kundenkarten-App entwickelt, die weltweit von rund 60 Millionen Nutzern verwendet wird.  Zusätzlich hat das Fintech in den vergangenen Jahren eine Bezahlfunktion integriert. Nun folgt der Exit an Klarna.

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